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'Tpdd und Flur, rund um Burg Eltz, wobei eine Besichti- der Burg während der Wanderung möglich ist. Nach der Gerung treffen sich die Tbilnehmer bei Kaffee und Kuchen Ssrander Mehrzweckhalle zum gemütlichen Beisammen- bis zur Siegerehrung. Für die drei stärksten Wandergrup- 1 teilen Pokale bereit. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde, 9 dteren gibt es die Medaillen des Sportbundes, vegs au den Kontrollstellen und bei der Halle ist für Speis dTtank zu volkstümlichen Preisen bestens gesorgt.
jg Veranstaltung ist vom Sportbund genehmigt.
Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle, Hauptstraße j 5 in 6401 Müden an der Mosel, Ruf 02672-7688.
Der Supermarkt kommt jetzt ins Haus
Einkauf Uber Telefon jetzt auch im Großraum Limburg möglich j die Bewohner im Großraum Mainz, Wiesbaden, Taunus- tbiet schon seit über einem Jahr profitieren, können ab Sep- aber auch die Konsumenten im Gebiet Limburg, Montabaur, nnerod, Weilburg und Bad Camberg in Anspruch nehmen: «Einkauf per Iblefon. Die bestellte Ware wird dann innerhalb . 24 Stunden direkt ins Haus geliefert.
ixtiert frisch und zudem pünktlich und zuverlässig bringt der ikt-Servicefahrer«, dieper Iblefon oder Tblefax bestellte Ware inner- jkvoi) 24 Stunden ins Haus. Ab 1. September können diesen Dienst MeBetmhnerim Graßraum Limburg in Anspruch nehmen.
Foto: direkt
glich macht diese neue Art des Einkaufs der »direkt nsmittel-Heimservice« der deustchen SPAR-Handelsor- isation, Mainz, der in sein Liefergebiet nunmehr auch den ‘■aiim Limburg auf genommen hat. In Limburg befindet ^seit über einem Jahr das Auslieferungslager von »direkt«, ’irdem ist SPAR hier schon seit vielen Jahren ein Begriff (folglich gut eingeführt. Schließlich möchte man damit auch (Landbevölkerung wieder zu besseren Einkaufsmöglichkeilverhelfen. »direkt«-Geschäftsführer Jürgen Schulz erwartet llialb im Großraum Limburg einen ähnlich guten Erfolg und jeebenso gute Resonanz bei den Verbrauchern wie im Groß- Mainz/Wiesbaden, wo der Lebensmittel-Heimservice |® seit über einem Jahr mehrere tausend Kunden beliefert.
gen können montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 ; an die Serviceberaterin oder nach Geschäftsschluß ■Anrufbeantworter auf gegeben werden, entweder unter der Ton-Nr. 06431/3021 oder neuerdings auch per Tblefax: Nr. jll/22802. Innerhalb von 24 Stunden bringt eines der vier rfahrzeuge die Ware dann direkt ins Haus.
geliefert wird die Ware ab Lager Limburg, Oderstraße 2, wo defonischen Bestellungen eingehen und mittels EDV werden. 17 Mitarbeiter und vier Fahrzeuge sorgen da- Idaß die Ware stets frisch ist und jede Bestellung pünktlich ^zuverlässig ihr Ziel erreicht. Geliefert wird auf Wunsch »als wöchentlich von Dienstag bis Samstag.
iestbestellmenge gibt es übrigens nicht. Doch ist für nmg eine Servicegebühr von 3,-- DM zu entrichten, | War unabhängig vom Warenumfang. Die Einkaufsrech- jjselbst wird bei der Anlieferung in bar oder per Euroscheck , • Di 0 Preise liegen bei »direkt« übrigens auf dem Niveau Supermärkte. Zudem bleiben sie während der Kataloglauf- | VOn S0 chs Monaten stabil
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Geschäftsführer Jürgen Schulz geht davon aus, daß auch im neuen Liefergebiet in erster Linie Hausfrauen mit wenig Zeit, Berufstätige, ältere Menschen und Verbraucher, die den bequemen Einkauf schätzen, von der neuen Einkaufsmö eHchke it über Ihlefon Gebrauch machen. Der Heim-Service richtet sich hier aber auch an die Landbevölkerung, die oft keine Einkaufsgelegenheit mehr am Ort hat. Jürgen Schulz ist deshalb zuversichtlich, daß der neue Heimservice auch im Großraum Limburg bald zu einer festen Einrichtung werden wird.
"Sammeltage des Deutschen Roten Kreuzes"
Das Deutsche Rote Kreuz wird Sie in der Zeit vom 16.09. bis 26.09.1989 um Ihre ganz persönliche Spende bitten. Bedenken Sie dabei: Das Rote Kreuz ist ein gemeinnütziger Verein, der auch Ihnen und Ihren Angehörigen helfen wird, wenn es nötig ist.
Seine Mitglieder können mit Ihren freiwilligen Beiträgen nur einen Tbil der Kosten finanzieren. Mit dem Sammlungserlös sollen Bemühungen auf sanitärem und sozialen Gebiet verstärkt werden. In der Sozialarbeit gelten die Bemühungen der Erholungsfürsorge für Mütter, Kinder und Erwachsene. In der Suchdienstarbeit, der Rückführung Ausreisewilliger aus den Ostgebieten. Im Sanitätsdienst, der Ausbildung für Erste Hilfe, Sanitätsausbildung und der Heranbildung qualifizierter Sanitätskräfte und Ausbilder.
Unser Hauptanliegen indes ist der Unfallrettungsdienst und Krankentransport mit den dazu gehörenden DRK-Rettungswa- cheu in Montabaur, Höhr-Grenzhausen und Herschbach.
Die Leistungsfähigkeit des Roten Kreuzes allgemein, hängt wesentlich von der Unterstützung ab, die es von der Bevölkerung erfährt. Ohne ausreichende Geldmittel wären den besten Absichten der 400 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Unterwesterwald, für andere was zu tun, Grenzen gesetzt. Denn Helferwille und die erforderlichen Geldmittel bestimmen gemeinsam Umfang und Ausmaß der Rotkreuzarbeit. Daran sollte jeder Bürger denken, wenn er während der Herbstsammlung des Deutschen Roten Kreuzes vom 16.09. - 26.09.1989 von Helferinnen und Helfern angesprochen wird.
Unterbringung von Aus- und Übersiedlem
Vor dem Kreistag erläuterte Landrat Peter Paul Weinert die Möglichkeiten der Unterbringung von Aus- und Übersiedlem im Westerwaldkreis:
"Wie Sie am vergangenen Samstag der Presse sicher entnommen haben,ist vor wenigen Tagen im Westerwaldkreis wieder ein zweites Übergangswohnheim für deutschstämmige Aussiedler aus osteuropäischen Staaten eingerichtet worden.
Dieses Wohnheim befindet sich im ehemaligen Parkhotel in Westerburgund hat rund 100 Plätze- ebensoviele wie das schon seit über einem Jahr eingerichtete Übergangswohnheim in der Jugendherberge Montabaur.
Darüber hinaus hat uns die Bezirksregierung auf gefordert, weitere Unterbrmgungskapazitäten für einen Tbil der derzeit in Ungarn befindlichen Flüchtlinge aus der DDR zur Verfügung zu stellen. Nach Einschätzungdes Bundesinnenmimsteriums werden von dort aus Bürgerinnen und Bürger der DDR in einer zahlenmäßigen Größenordnung von bis zu 20.000 kurzfristig eine Ausreisemöglichkeit erhalten. Der Regierungsbezirk Koblenz soll provisorischen Platz für die Unterbringung von 400 dieser sogenannten Übersiedler bereitstellen; wir vermuten, daß der Westerwaldkreis etwa 40 Personen davon aufnehmen muß.
Das Kloster Marienstatt hat sich bereiterklärt, vorübergehend einen großen Tbil der hier notwendigen Plätze zur Verfügung zu stellen.
Es ist unser aller moralische Pflicht, den Aus- und Übersiedlem zu helfen. Wir können sicher nicht alle Menschen aufnehmen, denen es wirtschaftlich schlechter geht als uns. Der allergrößteTbil der Aus- und Übersiedler hat die mit der Ausreise bzw. Flucht verbundenen Probleme aber auf sich genommen, um das hohe Gut der Freiheit zu erreichen. Uns ist diese Freiheit in den Jahr- zehnten, die wir sie genießen, bereits selbstverständlich geworden, vielfach zu selbstverständlich und manchen schon so nebensächlich, daß es ihnen auch nichts ausmachen würde diese Freiheit aufs Spiel zu setzen. Wenn man sich mit den Schicksalen vor allem der Rußlanddeutschen näher beschäftigt, dann wird offenbar, daß wir alle dieses hohe Gut Freiheit viel zu wenig schätzen.

