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Nr. 35/89

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I i 0 rene Heizenergie dazugerechnet werden. Die KEVAG hat l^usgerechnet: Das kann sich jährlich auf rund 20,- DM sum-

Dreimal duschen statt einmal baden Irtwaneun Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Haus- Ihalt werden für warmes Wasser benötigt, das meiste davon im IRad. jjq statistischen Mittel verbraucht hier jeder rund 30 Liter Itäelich mit einer Durchschnittstemperatur von 45 Grad Celsi- I s’zum Waschen und Zähneputzen, zum Baden und Duschen. I Jeder dritte Bundesbürger geht morgens unter die Brause. Das ' spart Zeit und kostet höchstens ein Drittel soviel Energie wie ein

.Wannenbad.

■In fast jedem zweiten bundesdeutschen Haushalt arbeitet die I Warmwasserversorgung mit Strom: angefangen vom Kleinspei- I eher mit fünf oder zehn Liter Inhalt für Spüle und Waschbecken liiber den Durchlauferhitzer bis zum Zentralspeicher. Die Größe I allein macht es nicht. Ob eine zentrale Versorgung oder die Aus­stattung der verschiedenen Zapfstellen mit Einzelgeräten die (wirtschaftlichere Lösung ist, sollte ein Fachmann berechnen.

Hahn zu beim Zahneputzen | Deshalb sollten sich Bauherrn, die auf der Suche nach der opti­malen Wasserversorgung für ihren Neubau sind oder eine alte (Anlage erneuern wollen, zunächst an den Energieberater Ihres | Stromversorgers wenden: Im Kimdenzentrum Westerwald, (Bahnhof str. 31-33 in Montabaur, der KEVAG kann sich jeder die [verschiedenen Systeme und Geräte erklären und maßgeschnei­derte Vorschläge machen lassen.

Illier bekommen Besucher auch Energiespartips mit auf den (weg zum Beispiel, ihren Durchlauferhitzer gleich auf energie- I sparende 37 Grad oder ihren Warmwasserspeicher auf höch- [stens 55 Grad zu stellen. Das schützt vor Energieverlusten und (Kesselstein. Die Besucher erfahren auch, was es bringt, den I Hahn beim Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche zwi­schendurch zuzudrehen: Drei Minuten Laufenlassen kostet et- [ waeine Kilowattstunde Energie, genug, um 30 Liter Wasser auf [Körperwärme zu bringen.

Dorfverschönerung fängt im Hausgarten an

I Zu diesem Thema lädt Sie die Staatl. Beratungsstelle für Land- und Hauswirtschaft am Mittwoch, dem 6.9.1989, 14.30 Uhr, [Kirchstraße 45, in Montabaur ein.

Nicht allein Dorfemeuerungsprogramme bereichern Dörfer undländliche Regionen in der grünen Gestaltung, auch der eige- ne Hausgarten leistet einen großen Beitrag. Der Diavortrag be­faßt sich u.a. mit der Auswahl - Pflanzung und Pflege von Stau­den im Wohngarten.

Uns stehen in heutiger Zeit eine unübersehbare Artenfülle der Stauden in den Gärtnereien zur Verfügung. Der Vortrag hilft ei­negewisse Auswahl der verschiedensten Wild- und Beetstauden treffen zu können und deren artgerechten Standort.

Je rechtzeitiger man plant, desto besser wachsen die Pflanzen vor dem Wintereinbruch an. Ein reichlicher Blütenflor wird die Mühe im kommenden J ahr belohnen.

Neue Vorschriften fUr die Düngemittelanwendung Bodenuntersuchung durch die Landwirtschaftliche Beratungsstelle

Durch eine Änderung des Düngemittelgesetzes hat der Gesetz­geber mit Wirkung vom 18. Juli 1989 wesentliche Vorschriften beider Anwendung von Düngemitteln vorgegeben. Danach dür- I fen Düngemittel nur nach guter landwirtschaftlicher Praxis an­gewendet werden. Der Gesetzgeber hat klargestellt, daß die Düngung der Nährstoffversorgung der Pflanzen sowie der Er­dung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit dient, um die Versorgungder Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen, preis­werten Erzeugnissen zu sichern.

Zur guten fachlichen Praxis gehört, daß die Düngungnach Art,

| Menge und Zeit auf den Bedarf der Pflanzen unter Berücksichti­gung der Bodennährstoffe sowie der Standort- und Anbaube- “ngungen auszurichten ist. D a die örtlichen Gegebenheiten un­terschiedlich sind, hat sich der Gesetzgeber bewußt auf das Festlegen von Grundsätzen beschränkt. Konkrete Düngungs- I normen für den einzelnen Standort wird es nicht geben, sondern nur allgemeine Regeln für die Nährstoff zufuhr aus Handels- und Wirtschaftsdüngern.

Vom Anwender werden in Zukunft verstärkt Aufzeichnungen ^nrlangt sowie eine Düngerbemessung unter Berücksichtigung jtes verfügbaren Nährstoffvorrates, unter Einbeziehung von I “Odenuntersuchungen, Beratungsvorschlägen und tzung rechts unten!)

Naspa verfestigt Marktposition

Lebhafte Kreditnachfrage und starkes Interesse an eige­nen Wertpapieren kennzeichnen das 1. Halbjahr Mit einer Ausweitung der Bilanzsumme um 258 Mia DM auf 12,6 Mrd. DM hat die Nassauische Sparkasse; Wiesbaden, im ersten Halbjahr 1989 ihre Position als größte öffentlich-rechtliche Sparkasse in Hessen und Rheinland-Pfalz und als eineder führenden Sparkassen in der Bundesrepu­blik verfestigt. Wie aus einem jetzt veröffentlichten Bericht zur Entwick­lung in den ersten sechs Monaten hervorgeht, nehmen die Kundeneinlagen insgesamt um 183 Mia DM auf 8,6 Mrd. DM zu (Vorjahres Vergleichs zeit: + 104 Mia auf 8,0 Mrd. DM).

Die Bilanzzahlen machen bei der N aspa • wie überall im Kreditgewerbe • ei­ne tiefgreifende Veränderung der Spargewohnheiten deutlich. Einschließ­lich eines positiven Bestandesaldoe bei den bilanzneutralen Wertpapieren von 94,8 (19,7) Mia DM war die private Erspamisbildung um 127,7 (78,1) Mia DM höher als zu Jahresbeginn. Die Neigung der Sparer, Gelder von Sparkonten in höher verzinsliche Anlageformen umzuschichten, sowie Mittelabflüsse für Anschaffungs- und Konsumzwecke führten zu einem Rückgang der Spareinlagen um 212,4 (4- 66,8) Mia DM. Aufgrund hoher Fälligkeiten verminderte sich der Bestand an Sparkassenbriefen um 39,4 (20,3) Mia DM.

Demgegenüber hat sich der Nettoabsatz an institutseigenen Inhaber­schuldverschreibungen, die mittlerweile zum Handel am geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt sind, mit 155,5(66,4)Mia DM mehr als verdoppelt. Der Umlauf liegt jetzt bei über einer halben Milliarde DM. Eine sehr deutliche Zunahme um 137,3 (i 8,0) Mia DM zeigen auch die befristeten Einlagen. Die Naspa interpretiert dies damit, daß verstärkt Gelder wegen der inversen Zinsstruktur »geparkt« werden.

Die anhaltend lebhafte Konjunktur, von der auch die vorwiegend mittel­ständisch geprägte Geschäftskundschaft der Naspa profitiert, ließ die Kreditnachfrage und-Inanspruchnahme weiter anziehen. Wieschon im Ge­samtjahr 1988 lag der Schwerpunkt des Kreditgeschäfts bei den Ge­schäftskrediten und Wohnungsbaudarlehen, aber auchdieprivateKredit­nachfrage verlief unverändert rege. Das gesamte Kundenkreditvolumen stieg um 372,4(319,0) Mia DM auf 6,7(6,9)Mrd.DM. Bei den Geschäftskre­diten erhöhte sich der Bestand um 190,1 (130,0) Mia DM, private Konto­korrentkredite und Allzweckdarlehen nahmen um 36,9 (25,5) Mia DM zu. An Wohnungsbaudarlehen wurden im Berichtszeitraum 300 Mia DM neu zugesagt.

Die von dem lebhaften Kreditgeschäft gekennzeichnete Geschäftsent­wicklung wird sich bei der Naspa - noch deutlicher als in dem schon sehr zufriedenstellenden Jahr 1988 - positiv in der Erfolgsrechnung nieder- schlagen. D as Betriebsergebnis 1989 wird nach jetziger E inschätzung um gut 10 Prozent über dem des Vorjahres liegen. Wie die ges amte Kreditwirt­schaft, konstatiert auch die Naspa erheblichen Druck auf die Zinsspanne, doch erwartet das Institut für das laufende Geschäftsjahr wegen des über­durchschnittlichen Wachstums des Kundenkreditgeschäfts einen Zins­überschuß; der absolut über dem des Jahres 1988 (275 Mia DM) liegen wird. Die aus dem Dienstleistungsgeschäft resultierenden ordentlichen Erträge dürften die des Vorjahres (45,1 Mia DM) ebenfalls um mehr als 10 Prozent übertreffen. Da sich auch die Kostenstruktur relativ günstig ent­wickelt, prognostiziert die Nassauische Sparkasse ein nochmals deutlich verbessertes Jahresergebnis, das die mit dem sehr guten Abschluß 1988 verbundenen Erwartungen voll erfüllt. Wie die Sparkasse ergänzend mit­teilt, wurden im 1. Halbjahr 1989 rund 30.000 neue Sparkonten. 11.000 neue Privatgirokonten und 2.800 neue Geschäftskonten eröffnet. Die An­zahl der Wertpapierdepots nahm um 7.200 zu. Beschäftigt wurden per En­de Juni 2.322 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Auflegung eige nerNaspa-Wertpapier-Publikumsfonds wird jetzt für Anfang 1990 gerech­net, nachdem entsprechende Vereinbarungen mit der Deka Deutsche Kapi­talanlagegesellschaft mbH getroffen wurden. Mit der Auflegung dieser Fonds komplettiert die Naspa ihre Angebotspalette auf der Anlageseite. WieDr. Karl Kauermann. Vorstandsvorsitzender der Nassauischen Spar­kasse; erklärte; geht der N aspa-Vorstand davon aus, daß die Vorbereitun­gen für die beabsichtigte Bildung eines kommunalen Zweck verbandes als künftiger TVager der Naspa noch in diesem Jahr im wesentlichen abge­schlossen sein werden. Erste Beschlüsse aus den betroffenen kreisfreien Städten und Landkreisen liegen zwischenzeitlich vor.

(Fortsetzung von Seite links unten!)

Prognosemodellen. Eine bessere Berücksichtigung der Nährstoffe aus Wirtschaftsdüngem wird verlangt und Grundsätze über die Anwendungszeit und Ifechnik werden vorgegeben mit dem Ziel, Nährstoffverluste soweit wie mög­lich zu mindern.