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Nr. 29/89
^inn 2.900 Wohnungen öffentlich gefördert
SEj jhmfin der Wohnungsbauförderung des Landes wurden im i^5l988 in Rheinland-Pfalz nur 2.866 Wohnungen Finanz- IStS bewilligt. Die Zahl der Bewilligungen lag nach Angaben Jdes Statistischen Landesamtes in Bad Ems um 269 (minus 8,3 ^Prozent) unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Ilm cftten Förderungsweg erhielten 1.646 Haushalte (minus 16 l PF«i2n tl deren Familieneinkommen die Einkommensgrenze ■ÄParagraphen 26 II. Wohnungsbaugesetz nicht übersteigt, "irungsmittel aus öffentlichen Haushalten. Im zweiten För- agsweg, bei dem die Einkommensgrenze bis zu 40 Prozent • liegt, wurden 1.210 (plus 2,7 Prozent) Bewilligungen erteilt.
In Snfamilienhäusern kamen mit 1.864 Wohnungen knapp 2 ! prozent mehr Wohnungen zur Förderung als 1987. In 166 Fällen ~ q sich die Bewilligungen auf Wohnung in Zweifamilien- i, 662mal sollen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ge- ; werden.
leBauherren - 78 Prozent waren private Haushalte - hatten für Buchführung ihrer Bauvorhaben insgesamt 806 Millionen fciariczu finanzieren. Für Bauvorhaben, für die öffentliche Mit- telnsfch dem ersten Förderungswegbewilligt wurden, waren von Bauherren 427 Millionen Mark vorgesehen, die zu knapp 30 nt aus öffentlichen Haushalten und zu 3 8 Prozent vom Ka- arkt stammen. Eigenkapital von 126 Millionen Mark weitere 30 Prozent des Finanzbedarfs.
auvorhaben, für die nach dem zweiten Förderungsweg en zur Deckung laufender Aufwendungen gewährt wur- ußten die Bauherren 378 Millionen Mark bereitstellen.
_stammen die Gelder zu 62 Prozent vom Kapitalmarkt, 36
Dozent waren Eigenkapital.
(Bei Neuwagen mehr Hubraum gefragt
ahre 1988 wurden bei den rheinland-pfälzischen Zulas- istellen 169.437 neue Personenkraftwagen und Kombis gelassen. Das sind nach Angaben des Statistischen Lan- tes in Bad Ems 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr, aber izent mehr als 1980.
__ itTl980 hat sich der Anteil der einzelnen Hubraumklassen stark geändert. Hatten vor acht Jahren noch 49 Prozent aller "neu ^gelassenen Personenkraftwagen weniger als 1,6 Liter Hubraum, ging deren Anteil auf 31 Prozent im Jahre 1988 zurück Knapp 64 Prozent hatten dagegen einen Hubraum von 1,6 bis 2 Liter gegenüber 36 Prozent im Jahre 1980. Der Anteil der FÄjzeuge mit mehr als 2 Litern erhöhte sich leicht von 14 auf löfcozent.
Elektro- oder Wankelmotoren als Antrieb von Personenwagen bliSpen bedeutungslos. Im vergangenen Jahr wurden landes- weit’nur 24 Fahrzeuge dieser Art zum Verkehr zugelassen.
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Eine ausführliche Darstellung über Neuzulassungen und Um- [scijj ieibungen von Personenwagen und Motorrädern 1980 bis 1 enthält das Statistische Monatsheft Mai 1989.
Zwei von drei Haushalten besitzen ein Fahrrad
^^^radfahren ist »in«. Nach den Ergebnissen der Einkorn- ■mens- und Verbrauchsstichprobe 1988 ist in zwei von drei rheinland-pfälzischen Haushalten wenigstens ein Fahrrad zu fingen. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes inBäd Ems 6,4 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor. Besonders behebt sind Fahrräder in Beamten- und Angestelltenhaushalten. Hier ist bei rund 86 Prozent ein Fahrrad vorhanden. Arbeiter (82 Prozent Fahrradbesitzer) und Landwirte (81 Prozent) haben we- saitlich häufiger ein Fahrrad als die Nichterwerbstätigen (46 Prozent).
Jeinehr Personen zu einem Haushalt gehören, desto mehr Fahrräder gibt es auch. So besitzen von Haushalten mit fünf und mehr Personen nur knapp 6 Prozent kein Fahrrad, bei den Vier- *a®onen-Haushalten sind es nicht ganz 8 Prozent. Mit deutli- C jlAbstand folgen Drei-Fersonen-Haushalte (86 Prozent) jmd Zwei-Pörsonen-Haushalte (62 Prozent).
3—® c * 8r modernen Ausstattungneuer Modelle sind im- iicSw au “® Br anzu treffen. Jedes sechste Rad wurde im Jahre A , angeschafft, deutlich mehr als 1984 bis 1986 mit Anteilen
zwischen 11 und 12 Prozent. Nur ein fünftel aller Fahrräder ist älter als zehn Jahre.
Benzin billiger als im Vormonat
Verbraucherpreise im Juni
Im Juni mußte für 100 Liter Heizöl im Durchschnitt der rheinland-pfälzischen Berichtsgemeinden mit 40,72 Mark der gleiche Preis gezahlt werden wie im Mai, jedoch 27 Prozent mehr als im Juni des Vorjahres. Die Benzinpreise verbilligten sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems gegenüber Mai um 3 Prozent, lagen jedoch immer noch bis zu 26 Prozent über den Preisen vor J ahresfrist. Auch der Verbraucherpreis für Dieselkraftstoff war etwas niedriger als im Mai, ver- zeichnete im Vergleich zum Juni 1988 dagegen nur eine Steigerung um 4 Prozent.
Die Preisentwicklung für Gemüse und Obst war recht unterschiedlich So wiesen Weiß-, Wirsing-, China- und Blumenkohl sowie Bananen zweistellige prozentuale Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr auf.
Für Birnen, Kopfsalat, Zwiebeln, Apfelsinen und Kartoffeln aus neuer Ernte mußte dagegen deutlich mehr bezahlt werden. Unter den sonstigen Lebensmitteln verteuerten sich insbesondere Fisch, Eier, Vollmilch, Pflanzenöl, Käse und Bohnenkaffee.
Studierneigung mit 73 Prozent überdurchschnittlich hoch
Die Anfang des Jahres 1989 durchgeführte Befragung der Abiturienten und Schüler in Abschlußklassen der Fachoberschule ergab, daß rund 10.900 der 14.900 Befragten entweder immittelbar nach Erwerb der Hochschul- bzw. Fachhochschulreife (8.760) oder zu einem späteren Zeitpunkt (2.160) ein Studium an einer Hochschule anstreben. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, liegt die Studiemeigung in Rheinland-Pfalz mit 73 Prozent so hoch wie im Vorjahr und um 7,6 Prozent höher als im Bundesgebiet. Nur ein Achtel der Befragten verzichten von vornherein auf ein Studium, während knapp 16 Prozent noch unentschlossen sind.
Nach wie vor streben die Schüler weitaus häufiger ein Studium an als ihre Mitschülerinnen. So wollen vier von fünf Schülern, aber nur knapp zwei von drei Schülerinnen studieren. 8 Prozent der Schüler und 19 Prozent der Schülerinnen haben keine Studienabsicht, unentschlossen sind noch 13 Prozent der Schüler und 17 Prozent der Schülerinnen.
Bei den Studienwilligen mit allgemeiner Hochschulreife steht mit 13,4 Prozent ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Gunst am höchsten, es folgen Maschinenbau/Verfahrenstechnik mit 8,9 Prozent und Rechtswissenschaft mit 5,2 Prozent. Die Studienwilligen mit Fachhochschulreife bevorzugen mit 23 Prozent Maschinenbau/Verfahrenstechnik vor Elektrotechnik (21 Prozent) und Wirtschaftswissenschaften (19 Prozent).
Stark zugenommen hat die Zahl und der Anteil derer, die ein Lehramtsstudium aufnehmen wollen. 662 oder 6,1 Prozent der Befragten gaben an, sich für einen Lehramtsstudiengang entschieden zu haben.
Das sind 176 Personen oder 36 Prozent mehr als vor Jahresfrist.
8.100 Führerscheine eingezogen
Im Jahre 1988 wurden von den rheinland-pfälzischen Gerichten und Verwaltungsbehörden 8.106 Führerscheine der Klassen 1 bis 5 eingezogen. D as sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in B ad Ems 2 Prozent mehr als 1987. In fast 7.000 Fällen war der Grund für diese Entscheidung Thinkenheit.
Außerdem wurden in über 1.600 Fällen, bei denen der Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß, isolierte Sperren zum Erwerb eines Führerscheines angeordnet (plus 1,8 Prozent). Befristete Fahrverbote wurden in rund 4.300 Fällen verhängt. Das sind knapp 13 Prozent mehr als im Vorjahr.

