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Montabaur

Seite 16

Kath. Pfarrgemeinde »St. Jakobus zu Girod/Ww.»

Gottesdienstordnung vom 16. * 23.7.1989 SAMSTAG, 18.30 Uhr Amt für die Pfarrgemeinde

15. Sonntag im J ahreskreis. Äußere Feier unseres Kirchweihfe­stes, 9.30 Uhr Festhochamt in Meinung der Kirmesgesellschaft (res. Plätze) keine Andacht. Heute Kollekte für Kirche und Pfar­rei, allen empfohlen.

MONTAG, Kirmesmontag, 10.00 Uhr Amt für Josef Göbel, an- schl Tbtengedenken in der Kirche, alle sind eingeladen.

DIENSTAG, 8.00 Uhr Amt für Verst. der Farn. Fein - BendeL

MITTWOCH, 18.30 Uhr Abendm. für alle, Amt für Kurt Klein + Sohn Klaus (ausgef.)

DONNERSTAG, 8.00 Uhr Amt für Amalie Schneider, Eltern + Großeltern.

FREITAG, 8.00 Uhr Amt für Leb. u. Verst. der Farn. Müller- Schmidt.

SAMSTAG, 8.00 Uhr Amt für AnnaKloft geb. Schönberger und verst. Angeh., 16.00 Uhr stille Anbetung, 16.30 Uhr Salve- Andacht. Wir beten für verfolgte Christen in aller Welt, 18.30 Uhr Vorabendm. A. f. Geschw. Schneider.

Beichtgelegenheit: Sa. 16.00 Uhr bis zur Salve-Andacht für alle.

Kath. Pfarrgemeinde »St. Laurentius« Oberelbert

»»St. Johannes der Täufer« Welschneudorf

Gottesdienstordnung vom 15.7. - 23.7.1989 SAMSTAG, 15.7. Oberelbert 14.00 Uhr Amt zur Goldenen Hochzeit der Eheleute Josef und Elisabeth Mahr, 19.00 Uhr Amt für Peter Josef Neuroth und Josef Kaiser

SONNTAG, 16.7. Welschneudorf, 9.00 Uhr Amt für Eheleute Josef und Maria Wilhelmi

MONTAG, 17.7. Welschneudorf, 15.00 Uhr Seniorengymnastik im Jugendraum

MITTWOCH, 19.7. Welschneudorf, 18.30 Uhr Amt für verst. Priester der Pfarrei

DONNERSTAG, 20.7., Oberelbert, 17.30 Uhr Sprechstunde und Beichtgelegenheit, 18.30 Uhr Amt zu Ehren der Mutter Gottes

SAMSTAG, 22.7. Welschneudorf, 19.00 Uhr für Adam und An­na Stendebach und verst.Kinder

SONNTAG, 23.7. Oberelbert, 9.00 Uhr Amt für FFanz Simon

Pfarreienverband Ruppach-Goldhausen Boden-, Groß- und Kleinholbach

Ruppach-Goldhausen:

SONNTAG, 10.16 Uhr Hochamt, 4- Anton Leinz und + Sohn Cyrillus, 4- Josef Quirmbach, Schuistr. und 4-4- EheL Albert Wirth und + Schwester Rosa (P), anschL Kr ankftnk n mimini nn (Noll)

DONNERSTAG, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet

SAMSTAG, 19.00 Uhr Vorabendmesse, 1. Jahramt + Thekla Wetzlar, Leb. u. 4-4- d. Fam. Krebs und 4- Anne Bisping (P)

Boden:

SONNTAG, 09.00 Uhr Hochamt, 4-4- Ehel. Johann und Elisa­beth Pfaffhausen (P),

FREITAG, 19.00 Uhr Abendmesse, ++ EheL Maria und Josef Eulberg und + Bruder Albert (Br)

Groß- und Kleinholbach:

SAMSTAG, 18.00 Uhr Vorabendmesse, + Therese Fries und 4- Gerhard Sucke (SAC)

DIENSTAG, 16.00 Uhr Spielgruppe für Kleinkinder, 17.30 Uhr Klh Amt, + Maria Henkes und + Josef Speier (Ba)

MITTWOCH, 19.00 Uhr Rosenkranzgebet

DONNERSTAG, 18.00 Uhr Abendmese, 4- Maria Endres und 4-4- Angeh. (Br)

Hinweis:

Vom 24.7. - 6.8.1989 befindet sich Frau Fischbach in Urlaub.

Nr.

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Wissenswertes

-VS'

Neues Leben in der alten Schule in Holler

Die alte Schule wurde im Frühling dieses J ahres unter Denkmji schütz gestellt und als »Naturschutzzentrum Westerwald« dJ Deutschen Bundes für Vogelschutz (DBV) eV. von der Vogt] schutzgruppe Montabaur wieder in Funktion genommen. E wird von den beiden Rentnern Kurt Viertel, Montabaur uil Forstdir. LR. Claus Volkening betreut. »

In der ehern, »großen Schule« (hier saßen die Schüler der 6. l 8. Klasse in einem Raum zusammen) ist heute ein Magazinu tergebracht, in der ehern, »kleinen Schule« (1. bis 4. Schuljal steht ein 7 x 10 m großer Lehrsaal mit vielfältigem Anschy ungsmaterial zur Verfügung. Auf dem hohen Speicher, mit eini bemerkenswerten Dachkonstruktion alter Zimmerleute, vielerlei Information geboten.

Das alte feste Mauerwerk hält in Spalten und kleinen Hoh men zahlreiche Brutmöglicheiten für Vögel bereit. Danebt sind eine Mehrzahl von Nistkästen auf gehängt. Sie sollen in«! u

ster Linie der Öffentlichkeit als Muster gezeigt werden. Ein klt£ halt ner, neuer Anbau für allerlei Gerätschaften der Gemeinde birjjT in seinen Mauern hohle Niststeine.

Die Vögel haben in relativ großer Zahl von der alten Schule­wahrsten Sinn des Wortes- Besitz ergriffen. Wir konnten ]| Brutpaare feststellen, die etwa 60 bis 70 Junge aufzogen. Ei stolze Bilanz.

Vor dem Dienstzimmer des Herrn Bürgermeisters ist eine klein Naturwiese entstanden. Ohne unser Zutun haben sich in 1 Zeit 26 verschiedene Pflanzenarten dort eingefunden. Sie sinl auf einer Liste neben dem Hauseingang festgehalten. In de| dichten Pflanzenwuchs leben eine Vielzahl von Tieren vor t Insekten. Sie werden im nächsten Jahr von Fachleuten erfai und aufgeschrieben.

D as kleine Wiesenstück ist für manchen ein »Schandfleck«, v es so ungepflegt aussieht. Aber der Augenschein trügt, i spielt sich vielfältiges Leben ab! Wir werden, wenn es an der 2 ist,den »Schandfleck« Naturwiese abmähen und das Grast Hause kompostieren. (Volkening).

Experten: Erdgas eine Chance für die

Geringe Methanverluste bei Förderung, Transport gab

und Verbrauch nen

Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen die geringste Schadstoffmengen. Das trifft auf Schwefeldioxid zu, aber and B es , auf das Kohlendioxid, das nach heutigen Erkenntnissen wesenl Kan lieh zum sogenannten Treibhauseffekt beiträgt. Der verstärk!, 7 ah1 Einsatz von Erdgas im Verhältnis zum Verbrauch anderer fossi Län ler Energien wird deshalb als eine Möglichkeit zur Entlaste ruh{ der Atmosphäre gewertet. Gerade auch unter dem Aspekt di arhl Milderung des IVeibhauseffektes liegt dies nach Ansicht eint] zunehmenden Zahl anerkannter Wissenschaftler im Intern! der Umwelt.

Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung weist das Eni gas von allen fossilen Energieträgern den geringsten Kohlet] stoffgehalt und den höchsten Wasserstoffanteil auf. Vom Kol] lenstoffgehalt eines Brennstoffs ist abhängig, wieviel Kohlet] dioxid bezogen auf den Energieinhalt bei der Verbrennung fr») gesetzt wird. Die Vorteile des kohlenstoffarmen Erdgases ergej ben sich somit zwangsläufig.

Auch das Spurengas Methan hat Bedeutung für den Teibhau ef fekt, wenn auch wesentlich weniger als Kohlendioxid. Auf de Weg des Erdgases von den Förderstellen zum Verbraucher £ hen nur geringe Mengen Methan verloren: Nach ersten Festst« hingen entweicht von den in der Bundesrepublik insgesamt vtf brauchten Erdgasmengen weniger als ein Prozent.

Doch auch diese ohnehin niedrigen Verlustquellen werden noi weiter systematisch durch technische Maßnahmen der Erdgs unternehmen verringert. Schließlich geht 69 dabei um die Fest* gung des Vorsprungs, den das Erdgas in Sachen Umwelt bat] Aber auch aus wirtschaftlichen Überlegungen liegt es im Inb esse der Gasversorger, möglichst die gesamten Erdgasmeng zu den Kunden zu bringen.

Mit technischen Mitteln wird beim Erdgas auch an einer andffc ren Stelle wirksam der Hebel angesetzt, um weitere Fortschritt!" im Sinne des Umweltschutzes zu erzielen. Erdgas ist wegen sei« nes gasförmigen Zustands ein Brennstoff, der neuen Energm spartechniken besonders zugänglich ist. Man erinnere sich nui| an die Zeiten der Ölpreiskrisen. Als Energiesparen wegen dßt