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7/89 Montabaur

Seite 13

Nr. 27/89

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In den Gemeinderat sind gewählt:

Bewerber

Partei/Gruppe

Hubert Hübinger

FWG

Hübinger

~ 2.

Willi Bode

II

2

Paul Berkessel

II

Franz-Josef Merz

II

Helmut Odenthal

II

Karl-Heinz Müller

II

®L_

Hermann-Josef Lenz

II

Joachim Nentwig

II

M9.

Wilhelm Müller

II

10.

Christa Fi ege

II

11.

Winfried Diedert

FWG

Diedert

12.

Helga Wiechering

II

13.

Heddo Isbert

II

14.

Günter Hübinger

II

13.

Franz-Josef Maier

II

Niederelbert ? <j en 04.07.

1989

h

gez. HUbinger

Ortsbürgermeister als Gemeindewahlleiter

NIEDERELBERT An die Anlieger der Hauptstraße und alle sonst betroffenen Einwohner

Ausbau der Ortsdurchfahrt Niederelbert Nach einer Besprechung zwischen dem Straßenbauamt Diez, der Verbandsgemeinde Montabaur, der Gemeinde Niederelbert, der Gasversorgung Westerwald und den betroffenen Firmen möchten wir Ihnen zum Ablauf der Arbeiten folgendes mittei- len:

Nachdem die Ausschachtungsarbeiten im zweiten Abschnitt (Äußerer Weg bis Rathaus-Vorplatz) Mitte April beendet waren, wurde durch Sondierungen im Kanalgrabenbereich festgestellt, daß keine ausreichende Verdichtung vorliegt.

Hierdurch trat eine bedauerliche Verzögerung ein, Umleitungen waren notwendig mit Verkehrsbehinderungen für die einen und zusätzlichem Verkehr für die anderen, aber auch andere Beein­trächtigungen zeigten sich.

Die für den Mangel verantwortliche Firma wurde auf gefordert, unverzüglich und entsprechend den Vorgaben des Gutachters die Nachverdichtung vorzunehmen.

Gleichzeitig gab die Gasversorgung Auftrag, aus Gründen der Sicherheit alle Hausanschlußleitungen zu überprüfen.

Die Arbeiten in beiden Bereichen sind beendet.

Die Gasversorgung hat festgestellt, daß alle Hausanschlußlei­tungenunbeschädigt verlegt sind. Für den Kanalbereich hat der Gutachter in einer heute anberaumten Besprechung erklärt, daß die Nachverdichtungsarbeiten ordnungsgemäß abge­schlossen sind, so daß endlich in der kommenden Woche die Asphaltierung dieses Abschnitts vorgenommen werden k ann Um die durch die Nachverdichtung entstandene Verzögerung im Bauablauf teilweise wettzumachen, winden durch die Stra­ßenbaufirma folgende Arbeiten vorgezogen:

- Sanierung der Ufermauer entlangdes Elbertbaches

- Verlegung der Kanalleitung und Kontrollschächte im An­schlußbereich Äußerer Weg, Mühlenweg und zwei weiteren Nebenwegen.

- Verlegung der Wasserleitung im Anschlußbereich Mühlen­weg und der Verlängerung einschließlich der Hausan­schlußleitungen.

-- Verlegung des Postkabels.

Unabhängig davon hat die Straßenbaufirma während dieses Zeitraumes im dritten Abschnitt (Rathaus bis Ortsausgäng Montabaur) folgende Arbeiten ausj&führt:

- Ausschachtungsarbeiten vom Rathaus bis Ortsausgang Montabaur.

- Verlegung des Postkabels in diesem Abschnitt.

- Verlegung des gesonderten Kabels für die Straßenbeleuch­tungsanlage.

- Herstellung der Erdarbeiten für den Verschwenkungsbe­reich vor der Ortslage aus Richtung Montabaur.

In der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates war angeregt wor­den, im Vorgriff auf die im Herbst beginnende Breitbandverka­belung in dem noch nicht ausgebauten Bereich der Ortsdurch­fahrt die entsprechenden Kabel zu verlegnen. Die Straßenbaufir­ma hat mitgeteilt, daß sie in dieser Woche den Auftrag erhalten hat und in der kommenden Woche mit der Verlegung der Kabel beginnen wird. Die Verlegung erfolgt auf beiden Bürgersteigsei­ten. i

Gleichzeitig wird in der kommenden Woche mit den Sanierungs- arbeiten im Kanalbereich ab Rathaus in Richtung Montabaur begonnen, ebenso mit der Überprüfung der Gashausan­schlüsse.

Teilweise Pflasterung der Ortslage Die im Fernsehbericht gegebene Darstellung,daß die Arbeiten deshalb stocken, weil eineEntscheidungüber die Verlegung von Pflaster oder die Verwendung von Asphalt nicht vorliegt, ist falsch. Die seit Mitte April eingetretene Verzögerung, soweit sie nicht durch andere Arbeiten ausgeglichen werden konnte, ist ausschließlich auf die für alle unangenehmen Nachverdichtung-sarbeiten zurückzuführen. j

Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts'Koblenz ist noch nicht rechtskräftig. Gegen die Nichtzulassung der Revi­sion ist Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Berlin eingelegt worden. Das Oberverwaltungsgericht hat igiit Schrei­ben vom 28.06.1989 mitgeteilt, daß es die gesamten Akten an das Bundesverwaltungsgericht abgegeben hat. Dabei geht es um die für das gesamte Land entscheidende Frage: Ist beim Ausbau einer Straße allein die Frage des Lärmschutzes oder auch die der Verkehrssicherheit gleichrangig zu berücksichti­gen? In dem Zeitungsbericht war dargelegt worden, daß eine Er­höhung um 8 db (A) eintritt bei der Verwendung von Pflaster. Träfe dies zu, so wäre die Verlegung von Pflaster überhaupt'nicht in Erwägung gezogen worden. Tatsächlich wird in einem Gut­achten, von dem auch dem Gericht ausgegangen ist, eine Erhö­hung von 3 db (A) zugrunde gelegt. Da aber dem Gemeinderat- diese Erhöhung noch zu hoch erschien, hat er in Verbindung mit dem Straßenbauamt Diez beschlossen, ein wesentlich teureres Pflaster zu verwenden, das aufgrund seiner Oberflächenbe­schaffenheit nach einem zuvor ermittelten Gutachter nur eine Erhöhung um 1 db (A) bringt und die hierdurch entstehenden Mehrkosten durch die Gemeinde zu übernehmen. Dies aus­drücklich vor dem Hintergrund, daß alle Anheger die Lärm­schutzmaßnahmenfinanziert bekommen, gleichzeitig aber nur- die geringeren Lärmwerte hinn ehmen müssen. Da dies offen­sichtlich nicht hinreichend bekannt ist,soll hierauf noch einmal ausdrücklich hingewiesen werden.

Soweit Sie Fragen haben, die sich unmittelbar auf den Arbeits­ablauf oder Ihr Hausgrundstück ergeben, so können Sie sich selbstverständlich unmittelbar an das Straßenbauamt in Diez (Tbl.: 06432/6040), die Gasversorgung Westerwald, Höhr- Gienzhausen (Tbl. 02624/1010) oder an die Verbandsgemeinde­werke (Tbl. 02602/1260) wenden.

OBERELBERT

Berichtigung der Bekanntmachung

des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Gemeinde Oberelbert (Wochenblatt vom 30. Juni 1989, Jahrgang 17, Nr. 26) In Absatz IV sind falsch:

9. Heinrich Müller 11. August Hahn Richtig muß es heißen:

9. Reinhard Michels 11. Gerhard Goldin

Nachfolgend sind nochmals alle in den Gemeinderat Gewählten aufgeführt: \