Montabaur
Seite 19
Nr. 25/89
L s e Rechnungen, die auf umfangreichen statistischen Infor
mationen, auch für das letzte Quartal basieren, bekräftigen die Leits zu Jahresbeginn publizierte Vorausschätzung. Das wirt- Lhaftliche Wachstum ereichte damit 1988 den höchsten Wert [eit 1979.
Stabile Konjunktur im Nichtwohnbau
Lrheinland-pfälzischen Bauf Sichtsbehörden genehmigten im ergangenen Jahr 1.968 Nichtwohngebäude. Das entsprechen- , Vorjahresergebnis von 1.919 Baugenehmigungen im Nicht- tohnbau wurde damit um 2,6 Prozent übertroffen. Nach Anga- L des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden dabei Ud 8,7 Millionen Kubikmeter Rauminhalt und eine Nutzflä- L von 1,5 Millionen Quadratmeter eingeplant. Die veran- Ulagten reinen Baukosten lagen bei rund 1,6 Milliarden Mark, lusätzlich wurden an bestehenden Wirtschafts- und Öffentlichleitsbauten 1.336 Baumaßnahmen mit einer geplanten Nutz- Lhenvergrößerung von 276.500 Quadratmetern genehmigt, r die von den B auherren 530 Millionen Mark zu finanzieren waten. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen im Nichtwohn- Lu lag 1988 bei rund 2,1 Milliarden Mark.
|ine ausführliche Darstellung über den Nichtwohnbau 1988 mthält das Statistische Monatsheft Mai 1989.
I Für 201 Millionen Mark Schuhe aus Italien
Per rheinland-pfälzische Außenhandel mit Schuhen erreichte nJahre 1988 nicht den hohen Stand des Vorjahres. Der Import, fer mit 695 Millionen Mark viermal so hoch wie der Export war!
rminderte sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes JnBad Ems um 2,4 Prozent. Hauptlieferant blieb Italien mit eitern Warenwert von 201 Millionen Mark (minus 4,2 Prozent), ne- L Spanien (144 Millionen Mark, minus 15 Prozent), Jugosla- »ien(103 Millionen Mark, minus 11 Prozent), Ungarn (41 Millio- Len Mark, plus 13 Prozent), Portugal (36 Millionen Mark, plus p3 Prozent) sowie Indien (29 Millionen Mark, minus 8,6 Pro- lient).
Der Schuhexport ging von 1987 auf 1988 um 16 Prozent auf 174 Millionen Mark zurück. Wichtigste Kunden waren Österreich 1(36 Millionen Mark, minus 10 Prozent), die Schweiz (33 Millio- Ln Mark, minus 21 Prozent), Frankreich (31 Millionen Mark, [minus 6,1 Prozent), die Niederlande (23 Millionen Mark, min us llö Prozent) sowie Belgien-Luxemburg (14 Millionen Mark, mips 9,2 Prozent).
Baureifes Land wurde erneut teurer, höchster Preis wurde in Mainz gezahlt
Ilm Jahre 1988 haben in Rheinland-Pfalz 10.830 unbebaute [Grundstücke mit einer Mindestgröße von 100 Quadratmetern [Jen Eigentümer gewechselt. Bei einer Kauf summe von 694 Mil- Konen Mark belief sich die veräußerte Fläche auf mehr als 13,3 [Millionen Quadratmeter. Sieben von zehn Kauffällen entfielen [auf baureifes Land. Gegenüber dem Vorjahr stiegnach Angaben Ides Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Zahl der veräußerten Grundstücke um 6,6 Prozent. Die veräußerte Fläche erhöhte sich um 2,6 Prozent, die Kauf summe hingegen um 15,8 [Prozent.
[Die Kauf werte für baureifes Land waren noch nie so hoch. Ein Quadratmeter kostete 1988 im Mittel rund 94 M ark, das sind 6,1 [Prozent mehr als im Vorjahr. Für Rohbauland, das sich um 4,5 [Prozent verteuerte, errechnet sich ein Durchschnittswert von 37 [Hark pro Quadratmeter.
[Der nächste Wert für einen Quadratmeter baureifes Land wurde [mit 407 Mark in der Stadt Mainz ermittelt. Es folgen die Städte TLudwigshafen (249 Mark), Ingelheim (219 Mark) sowie Speyer bd Frankenthal (je 215 Mark). Am billigsten war baureifes und in den vorwiegend ländlich geprägten Landkreisen Kusel 115 Mark), Daun (29 Mark), Bitburg-Prüm (31 Mark), Cochempell (31 Mark) und Birkenfeld (33 Mark).
Außenhandel mit China auf 450 Millionen Mark gestiegen
Kunststoffe im Täusch gegen Därme Per Außenhandel der rheinland-pfälzischen Wirtschaft mit der Volksrepublik China belief sich im Jahre 1988 auf 450 Millionen 4lark. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes iiBad Ems 1,4 Prozent mehr als im Jahre 1987. Die Ausfuhren Ijaren mit 305 Millionen Mark (minus 2,3 Prozent) doppelt so [och wie die Einfuhren, die mit 145 Millionen Mark (plus 10 Profit) einen Höchststand erreichten.
Die Lieferungen nach China hatten zwischen 1980 und 1984 ein Volumen zwischen 122 Millionen Mark (1982) und 192 Millionen Mark (1984). Danach stiegen sie um 112 Prozent auf 407 Millionen Mark an. 1986 wurden für 317 Millionen, 1987 für 312 Millionen und 1988 für 306 Millionen Mark Waren in dieses Land ausgeführt. Zu den wichtigsten Exportgütern zählten im Jahre 1988 Kunststoffe (66 Millionen Mark), Maschinen (62 Millionen Mark) und chemische Erzeugnisse (41 Millionen Mark).
Die Bezüge aus China beliefen sich zu Beginn der 80er Jahre auf rund 50 Millionen Mark. Von 1982 bis 1983 n ahmen sie um 40 Prozent auf 83 MillionenMarkzu. Bis 1986 hielt sich die Importhöhe zwischen 83 Millionen und 97 Millionen Mark. Im Jahre 1987 wurden für 131 Millionen Mark Güter aus China importiert, was einer Ausweitung gegenüber 1986 um 35 Prozent entspricht. Der weitere Zuwachs um 10 Prozent auf 145 Millionen Mark im Jahre 1988 führte zu dem bisherigen Höchststand. Zu den hauptsächlichen Importgütern zählen Därme für 29 Millionen Mark, Spinnstoffwaren und Kleidung für 24 Millionen, Leder und Lederwaren für 18 Millionen Mark. Auch kamen für je 9 Millionen Mark Gemüse- und Obstkonserven sowie vor allem Bauxit sowie Kryolith aus China.
Wohnungsbau im Aufwind
Knapp 4.100 neue Wohnungen genehmigt Im ersten Quartal 1989 erteilten die rheinland-pfälzischen Bauaufsichtsbehörden Baugenehmigungen für 2.261 neue Wohngebäude mit 3.773 Wohnungen. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems 10 bzw. 33 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres.
Durch vorgesehene Baumaßnahmen an bereits bestehenden Wohngebäuden sollen zusätzlich 318 Wohnungen geschaffen werden, so daß im Wohnbau insgesamt 4.091 neue Wohnungen mit 19.145 Wohnräumen und einer Wohnfläche von rund 420.000 Quadratmetern genehmigt wurden.
Das gesamte kalkulierte reine Baukostenvolumen liegt mit 830 Millionen Mark um 16 Prozent über dem Ergebnis des ersten Quartals 1988 (718 Millionen Mark).
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Di« GesundhtiUkus«.

