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Montabaur

Seite 18

Nr. 25/89

Wer sich für Fragen des Naturschutzes im allgemeinen und des Tier- und Pflanzenschutzes im besonderen interessiert, der kann die Fibel bei der Abteilung Landwirtschaft und Umweltschutz der Kreisverwaltung in Montabaur unter der Tbl. Nr. 02602/124371 kostenfrei anfordem. Die Information versteht sich als Einladung, die Natur im pfleglichen Umgang kennen und lieben zu lernen.

Finale beim Schüler-Musikwettbewerb Die Landessieger stehen festl

Endausscheidung Schüler-M usi/nvettbewerb Rheinland-Pfalz - Lan- dessiegerOrchesterFreiherr-vom-Stein-Gymnasium,Betzdorf (Helmut Goldsetzer).

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Die Rheingoldhalle war zum Bersten gefüllt, als die Jury am Sonntag, dem 28. Mai, die Sieger des 5. Schüler-Musikwettbe­werbs bekanntgab. Vorausgegangen warein fünfstündiges Kon­zert. Alle 15 teilnehmenden Schulmusikgruppen hatten die zwei vorgeschalteten Qualifikationsrunden erfolgreich absolviert.

Moderner Big-Band-Sound, Jazz, Spielszenen - zum Tfeil selbst vertont - Blockflötennitraden, lustige, unbeschwerte Kinderlie- der, Orchesterinterpretationen alter und neuer Meister, aber auch Chormusik auf beachtenswertem Level: Für jeden Ge­schmack war etwas dabei. Und die Qualität, mit der dies alles dargeboten wurde, war beeindruckend.

Als sich die Jury zur Beratung zurückzog, wartete ein ganz be­sonderes Erlebnis auf die Besucher. Die »Folkloregruppe des 1. Ökonomischen Lyzeums aus Stettin (Polen)« begeisterte das Publikum mit Folkloretänze aus den verschiedenen Landesre­gionen Polens. Die farbenprächtigen Originaltrachten waren zum größten Tfeil selbst geschneidert. Die Gruppe war auf Einla­dung der LBS extra zum Schüler-Musikwettbewerb angereist. Dann endlich verkündete die Jury die Preisträger des diesjähri­gen Schüler-Musikwettbewerbs.

Den Titel holten sich in der Sparte:

Band: Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium, Neustadt (Werner Dech); Gemischte Ensembles: Privates Gymnasium Nonnen­werth, Remagen (Uwe Rees); Szenische Ensembles: Grundschu­le Wiesbach (Rudolf Hertel); Instrumentale Ensembles: Sonder­schule G Herxheim (Karlheinz Bubel); Orchester: Kurfürst- Ruprecht-Gymnasium, Neustadt (Jörg Schmidt), Freihorr- vom-Stein-Gymnasium, Betzdorf (Helmut Geldsetzer); Chöre: Gymnasium Schifferstadt (Klaus Link); Sonderpreise erhielten: Eduard-Spranger-Gymnasium, Landau (Michael Gemer), Elisabeth-Schule, Andernach (Waldemar Dei mlin g), Privates Gymnasium Marienstatt (Norbert Buhrmann).

Mit großem Beifall wurde die Juryentscheidung vom Publikum und den Aktiven aufgenommen. Hier und dort gab es natürlich auch enttäuschte Gesichter und vereinzelt flössen sogar ein paar Tränen. Das gehört bei einem Wettstreit schließlich dazu.

Aber bei dem bunten Spielprogramm auf der MS »Rhein« wäh­rend der anschließenden Rheinfahrt sah man bald nur noch la­chende und strahlende Gesichter.

Der Schüler-Musikwettbewerb Rheinland-Pfalz89 fand in die­sem J ahr nach 1978,1980,1983 und 1986 zumfünften Mal statt.

Veranstalter des Wettbewerbs sind das Kultusministerium, die Landes-Bausparkasse Rheinland-Pfalz und der Verband Deut­scher Schulmusikerzieher. Der Schüler-Musikwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Carl- Ludwig Wagner.

Bad Ems im Zeichen der Rose

Roeenball und Roeenschau I

Am Wochenende 24./25. Juni 1989 wird in der Kurstadt an der ] Lahn das diesjährige Rosenfest gefeiert. I

An beiden Th gen präsentiert sich im Foyer des Kurhauses eine märchenhafte Rosenschau, bei der über einhundert Rosensor­ten und seltene Arten zu bewundern sind. Begleitend hierzu wer­den wertvolles Pozellan, Gemälde und Kunstgewerbliches nllag natürlich mit Rosenmotiven - gezeigt.

Höhepunkt des Festes ist der festliche Rosenball am Samstag, 24. Juni 1989, der in diesem Jahr zum 29. Mal von der Kurver­waltung ausgerichtet wird. Im Rahmen des Festabends wird die Bad Emser Rosenkönigin gewählt - Stargast ist die bekannte Sängerin Dunja Rajter.

Der Rosenball im herrlich dekorierten Marmosaal ist eines der Glanzlichter im Veranstaltungsreigen des Staatsbades Bad Ems und wird weit über die regionalen Grenzen hinaus als eines der schönsten Ballereignisse bezeichnet.

Nähere Informationen erteilt die Kurverwaltung Bad Ems, Ver­anstaltungskasse, Römerstraße 1, Tfel. 02603/73283.

Staatliche Beratungs- und Weiterbildungsstelle für Land* und Hauswirtschaft

Haushaltsführung muß gelernt sein In der Hauswirtschaftlichen Abteilung der Berufsbildenden Schule für Land- und Hauswirtschaft in Mayen beginnt im Herbst wieder einFortbildungslehrgangin der Hauswirtschaft. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Hauswirt­schafter/in (ländlich/städtisch), Landwirt/in, Winzer/in, Gärt­ner/in o. ä. gilt der Unterricht als 1. Semester des Berufsab­schlusses »StaatL gepr. ländL Wirtschafter/in«. Für sie bieten sich gute Berufschancen im Familien- oder Großhaushalt! Außerdem werden G ast schüler/innen auf genommen, die vor Schule, Studium oder Beruf, bzw. für den eigenen landwirt­schaftlichen Betrieb die Haushaltsführung in Theorie und Pra­xis erlernen wollen.

Der Unterricht vermittelt Kenntnisse unter anderem in ratio­neller Haushaltsführung, Bauen und Wohnen, Gartenbau, Emährungs- und Gesundheitslehre. Schwerpunkte im prakti­schen Unterricht sind Nahrungszubereitung, Tfexilverarbei- tung und Haus- und Wäschepflege.

Der Unterricht läuft ganztags von Ende Oktober 1989 bis zum März 1990. Bei Bedarf steht ein Wohnheim zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Landwirtschafts­schule Mayen, Abt. Hauswirtschaft, Alte Hohl, 5440 Mayen, Tfel.: 02651/2061

und bei der Staatl. Beratungsstelle für Land- und Hauswirt­schaft, Kirchstr. 45, 5430 Montabaur, Tfel 02602/4083.

Statistisches Landesamt Bad Ems

Benzin und Heizöl deutlich teurer

Verbraucherpreise im April

Auch im April setzte sich der Anstieg des rheinland-pfälzischen Verbraucherpreisniveaus fort. Insbesondere die Benzinpreise zogen gegenüber März um mehr als ein Zehntel an. Sie lagen da­mit um bis zu einem Drittel über den Preisen vom April 1988. Dieselkraftstoff verteuerte sich nach Angaben des Statisti­schen Landesamtes in B ad Ems dagegen vergleichsweise mäßig (7 Prozent bzw. 13 Prozent). 100 Liter Heizöl kosteten Mitte April im Durchschnitt der Berichtsgemeinden 42,55 Mark. Seit Juni 1986 war das Heizöl nicht mehr so teuer. Gegenüber März 1989 und April 1988 errechnen sich hiefür Preissteigerungen von 7 Prozent bzw. 30 Prozent.

Auch für viele Lebensmittel mußte die Hausfrau mehr Geld aus­wenden als vor einem Jahr. So wiesen Eier, Milch, Quark, Käse, Pflanzenmargarine, Pflanzenöl, tiefgefrorener Barsch und Boh­nenkaffee merkliche Preissteigerungen auf. E benso verteuerten sich Tbmaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Apfelsinen. Beträchtli­che Preisrückgänge wurden dagegen für China-, Weiß- und Wir­singkohl sowie Kopfsalat ermittelt.

Positive Wirtschaftsentwicklung bestätigt

Nach aktuellen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems hat das Bruttoinlandsprodukt, die wohl bedeutend­ste Maßgröße der wirtschaftlichen Leistung, in Rheinland- Pfalz im Jahr 1988 um real 3,1 Prozent zugenommen. Nominal ergibt sich eine Steigerungsrate von 5 Prozent.