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Nr. 24/89
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Igei einer solchen Umorientierung sollten folgende Gesichtspunkte zum Tragen kommen:
Förderung von standortentsprechenden Pflanzenzusammensetzungen;
Erhalt von Bereichen, die - ganzjährig oder zu bestimmten Zeiten - für bestimmte Pflanzen- oder Tierarten Lebensräume bieten (z.B. bodenbrütende Vögel, Schmetterlinge, Kleinsäuger, Amphibien);
Erhalt der standörtlichen Unterschiede und Förderung der speziellen Pflanzengemeinschaften (z.B. Feuchtwiesen oder TVockenrasen);
Erhaltung und Entwicklung mehrstufiger Gehölzbestände (Kraut-, Strauch-, Baumschicht);
Entwicklung blütenreicher Wiesen;
Entwicklung von Säumen an Gehölzbeständen.
I Mittel und Wege, um eine naturnähere Gestaltung und Unterhaltung dauerhaft zu erreichen, sind z.B.
Reduzierung der Schnitthäufigkeit bei Wiesenflächen auf 2 bis 6 Mahden (Stichwort Langschnittwiese statt »englischer Rasen«);
gezielte Tterminierung der Wiesenmahd;
Reduzierung von Dünger und Bewässerung,
Stehenlassen von Spontanvegetationen;
Anwendung des Mulchens;
Kompostierung und Einbringung des Kompostes in Pflanzflächen.
I partiell mag mit diesen Ideen eine Einschränkung der physi- I sehen Belastbarkeit z.B. von Langschnittwiesen verbunden [sein; andererseits bieten solche Flächen aber auch ein nicht zu unterschätzendes Erlebnismoment.
I Die Verwirklichung dieser Ziele setzt umfassendes Fachwissen I voraus; insbesondere ist eine über das allgemeine Maß hinaus- I gehende fachlich qualifizierte Differenzierung der Grünflächen- I pflege notwendig. Eine solche Differenzierung ist ein längerfri- jstiger Prozeß, der einer konzeptionellen Vorbereitung und Begleitung bedarf. Hilfestellung hierzu können die Erfahrungen der o.g. Kommunen, das »Musterleistungsverzeichnis für die naturnähere Pflege von Grünflächen« (Herausgeber: Ständige [Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städte- Itag, Lindenallee 11, 5000 Köln 51) sowie die »Möglichkeiten I funktionsgerechterer und naturnäherer Anlage und Pflege von Grünflächen« (Ständige Konferenz der Gartenbauamtsleiter [beim Deutschen Städtetag, das Gartenamt 36 (12) 1986, 728 - 1734) geben.
Schließlich sei auch auf die Möglichkeit mechanischer Pflege verwiesen.
Darüber hinaus wurden in letzter Zeit Geräte entwickelt, die auf Basis von Infrarot-Wärmestrahlen eine umweltschonendere Wildkrautregulierung ermöglichen sollen. Hier könnte insbesondere für Bereiche mit erhöhtem funktionellen Anspruch - wie I z.B. Sportanlagen - eine Alternative zur chemische Behandlung I liegen.
[Umweltschutz ist nur dann zu verwirklichen, wenn jeder seinen [Teil an Verantwortung für die gemeinsamen Lebensgrundlagen | aller zu tragen bereit ist. Dies gilt auch für Pflege und Unterhal- j tung kommunaler Freiflächen. Gerade hier bietet sich den Kom- jmunen die Möglichkeit, in der alltäglichen Umwelt ihren Mitbürgern Umweltbewußtsein erfahrbar zu machen.
Gasversorgung Westerwald GmbH blickt optimistisch in die Zukunft
Unternehmen konnte 1988 ein positives Ergebnis erzielen |Mit einem guten Ergebnis schloß die Gasversorgung Westerlwald das Geschäftsjahr 1988 ab. Wie die Direktoren Hans- IDieter Knott und Ludwig Eichen anläßlich der Vorstellung des iGeschäftsberichts ausführten, ließ das Jahresergebnis 1988 ne- Iben einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Gewinnaus- Ischüttung auch eine Stärkung der Rücklagen zu.
■Das Eigenkapital der Gasversorgung Westerwald beträgt nun ■22,8 Mio. DM. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtka- Ipital) mit rd. 38 % und die Deckung des Anlagevermögens durch
Eigenkapital mit rd. 43 % sind feste Fundamente für eine weiter wachstumsorientierte Entwicklung.
Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lagmit 7,4 Mia DM (= 88 %) im Berich der Gasverteilungsanlagen. Zur Finanzierung standen überwiegend Mittel aus der Innenfinanzierung zur Verfügung.
Sichtbare Zeichen der Expansion im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Abschlüsse von neuen Konzessionsverträgen mit
den Gemeinden Marienrachdorf, Goddert und Untershausen. Insgesamt werden nunmehr 47 Städte und Gemeinden mit Erdgas versorgt.
Zwar gingen die Umsatzerlöse preisbedingt um 3,9 % auf 43,3 Mio. DM zurück, andererseits konnten jedoch Verkaufsmengensteigerungen von 2,8 % erzielt werden. Der Gasverkauf stieg von 1,444 auf 1,484 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Ausschlaggebend hierfür war die erfreulich gute Auslastung der Industriekunden sowie der Kundenzuwachs aus dem Vorjahr. Ende des J ahres 1988 wurden etwa 11.200 Kunden über ein Leitungsnetz von rund 660 km versorgt.
In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag der Gasabsatz umrund 7 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert, was insbesondere auf die weiterhin gute Wirtschaftslage der Industrie zurückzuführen ist.
Daß das Unternehmen auch in 1989 auf Expansion setzt, wird aus der rund 6 Mio. DM umfassenden Investitionsplansumme deutlich, wobei überwiegend heimische Unternehmen bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden.
AOK
Die Gesundheitskasse.
Fah rgemeinschaf ten:
Versichert - begünstigt - billiger
Der Staat belohnt Sparsamkeit: Wer statt allein mit Kolleginnen oder Kollegen zur Arbeitsstelle und zurück fährt, der steht dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das ist für den normalen Arbeitsweg nichts Besonderes. Doch gilt die Versicherung auch für die Umwege, die erforderlich sind, die „Mitreisenden” von der Wohnung abzuholen und sie wieder dorthin zurückzubringen, teilt die AOK mit.
Der (für die Arbeitnehmer übrigens kostenfreie) Versicherungsschutz hängt nicht davon ab, ob die Mitglieder der Fahrgemeinschaft wechselseitig ihre Wagen ersetzen oder ob ein „Stammfahrer” die jeweiligen .
Touren übernimmt. Auch ist es unerheblich, ob die Fahrgemeinschaft regelmäßig besteht oder nur gelegentlich gebildet wird.
Und der Staat selbst trägt auch sein Scherflein bei: Die zusätzlichen Kilometer fürs Abholen der Mitfahrer können ebenfalls mit dem Pauschalsatz von 36 Pfennigen je einfache Fahrt vom steuerpflichtigen Einkommen a
abgesetzt werden.
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in
Augenoptik-Metzelder
Kirchstraße 58
MONTABAUR
Tel. 02602/4504
ÜBERZEUGEND in BERATUNG - LEISTUNG und SERVICE

