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itabaur

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Nr. 24/89

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j Bürgermeister nahm das zu Ende gehende erste Schulkin- Ilartenjahr zum Anlaß, sich über die positive Entwicklung ü die Arbeit der im Vorjahr geschaffenen Einrichtung zu in­tonieren.

[den Schulkindergarten werden schulpflichtige Kinder aufge- Lnen, denen die Schulreife ganz oder teilweise fehlt und die KJjge dessen im Unterricht der ersten Klasse nicht angemes- 5 gefördert werden können.

M13 Jung ® 111111(1 Mädchen hatte der Schulkindergarten im Lust 1988 seine Arbeit auf genommen. Weitere 10 Kinder ka- i® aus der ersten Grundschulklasse hinzu, die wegen mangeln- * Schulreife im Laufe des ersten Grundschuljahres zurückge- werden mußten. Kurz vor Ende des ersten Schulkindergar- bnjahres besuchen 19 Kinder diese Einrichtung, in der sie auf Jiijlerische Weise an das erste Schuljahr herangeführt werden. Evir bieten den Kindern individuelle Hilfen, um sie in körperli- l er , geistiger und sozialer Hinsicht so zu fördern, daß sie nach jjein Jahr in der Grundschule mitarbeiten können«, erläuterte Isula Pütz-Pfeifer. In spielerischer und kindgemäßer Form erden die Kinder auf das Schulleben vorbereitet und erhalten l eine gezielte Förderung in den Fächern Spracherziehung, .wegungserziehung oder im Umgangmit Mengen undZahlen. Item, Kinder und das Schulpersonal seien kurz vor Schuljah- sende mit dem Ergebnis zufrieden, da vorhandene Defizite bei i Kindern auf gearbeitet werden konnten, bartmut Ostermann, Rektor der Joseph-Kehrein-Schule, hob hen| testarke Einbindung der Eltern in den Schulkindergarten her- f nr. Regelmäßige Elternabende, gemeinsame Wandertage mit ags Ö Eltern und Kindern, läge der »Offenen Tür« und eine beabsich- 1 jgte Abschlußfahrt schaffen eine enge Verbindung zwischen _ j lindem, Eltern und der schulischen Einrichtung. Die Aufklä- ingsarbeit müsse auch künftig eine wichtige Rolle spielen, da- lit Kinder mit mengelnder Schulreife diese gute Chance zur Schulvorbereitung nutzen, meinte Bürgermeister Dr. Possel- lölken. Er richtete an Ursula Pütz-Peifer die Bitte, wie bisher (Kindergärten, an Elternabenden und ähnlichen Veranstal- mgen auf diese wichtige Einrichtung hinzuweisen und die El- itm direkt zu informieren. In den bereits jetzt vorhegenden 17 inmeldungen für das nächste Schulkindergartenjahr sieht liirgermeister Dr. Possel-Dölken eine Bestätigung zur Einrich- ng des Schulkindergartens. Nachhaltige Bemühungen des irbandsgemeinderates und der Verwaltung hätten erst zur de-Akpbaffung dieser Einrichtung im Vorjahr geführt. Auch aus an- en Verbandsgemeinden lägen Anträge zur Aufnahme in den hulkindergarten vor, die jedoch im Hinblick auf zu erwarten- leZurückstellungen von Kindern aus den ersten Grundschul­lassen leider nicht berücksichtigt werden könnten, erklärte [Hektar Hartmut Ostermann.

per Einzugsbereich des an der Joseph-Kehrein-Schule in Mon- ibaur bestehenden Schulkindergartens umfaßt das Gebiet der irbandsgemeinde Montabaur außer den Gemeinden Sim- lem, Kadenbach, Neuhäusel und Eitelborn. Kinder dieser Ge­raden besuchen den Schulkindergarten in Höhr-Grenzhau- !Q,

Eltern können sich jederzeit bei der Schulleitung oder bei Frau ptz-Peifer, Joseph-Kehrein-Schule, Gelbachstraße, 5430 Mon­tabaur, Tbl.: 02602/126.179 informieren.

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Sauerbrunnen feierlich eingeweiht

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Foto: Noll

8®drängt standen die z ahlreichen G äste anläßlich der Ein- 1 "feihung des traditionsreichen Sauerbrunnens vor dem alten

Rathaus in der Montabaurer Fußgängerzone. Lockere Rhyth­men der B ig-B and der Kreismusikschule begleiteten die Einwei­hungsfeierlichkeiten. In seiner Ansprache ging Bürgermeister Dr. Possel-Dölken auf den Ursprung und die lange TVadition des Sauerbrunnens ein, der bereits in früheren Jahrhunderten eine besondereBedeutungfür Montabaur hatte. Der älteste Hinweis auf den Sauerbrunnen stammt aus dem Jahre 1350. Die Finan­zierung der Brunnenfassung übernahm die Nassauische Spar­kasse. Der Löwenkopf, aus dessen Rachen das traditionsreiche Naß fließt, entstand in Anlehnung an den roten Löwen, dem Zei­chen der städtischen Gerichtsbarkeit, das dem Rathaus seinen Namen gab. Angefertigt wurde die Brunnenfassung von Reiner Schlemper aus Höhn.

Konzert mit dem Mainzer Kammerorchester

Am Freitag, 23. Juni 1989, 20.00 Uhr, findet im Schloßhof des Schlosses Montabaur ein Konzert mit dem

Mainzer Kammerorchester

statt.

Günter Kehr hat das renommierte Kammerorchester 1953 ge­gründet. Fernab jeder destruktiven Routine orientiert man sich stets am neuesten Stand der Instrumentaltechnik und ist be­müht, das zu musizierende Werk auf seine verborgenen Feinhei­ten abzutasten, den Willen des Komponisten nach Möglichkeit in Klangumzusetzen und das in bestmöglicher Art und Manier. Der Wunsch, das Genie des Tbnschöpfers offenzulegen, paart sich in beglückender Weise mit dem künstlerischen Willen, das vorgestellte Werk so perfekt wie möglich zu musizieren.

Diese Einstellung des Ensembles macht jedes Konzert des »Mainzer Kammerorchesters« zu einem beglückenden Erlebnis und zu einem sensationellen Hörgenuß; kem Musikhebhaber versäumt eine Gelegenheit, den Aufführungen dieses Orche­sters nach Möglichkeit beizuwohnen.

Für das Konzert im Schloßhof des Schlosses Montabaur ist fol­gendes Programm vorgesehen:

Thomas Albinoni sonata ä cingue

H. Fr. Händel Concerto grosso a-moll op 6/4

J.S. Bach Flötenkonzert g-moll

Pause

F. Mendelssohn-Bartholdy Streichersinfonie h-moll Arensky Variationen über ein Thema

von Tschaikowski

Karten sind erhältlich:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zim­mer 206, Tfelefon: 02602/126.107

Foto-Schwaderlapp, Rheinstraße 123, 5412 Ransbach- Baumbach, Tfelefon: 02623/2366

Zigarren Wengenroth, Neustraße 1, 5438 Westerburg, Tfele- fon: 02663/3368

Musikhaus Haseneier, Schloßstraße 22, 5400 Koblenz, Tfele­fon: 0261/12781.

Schloß Montabaur auf 40.000 Bildpostkarten

In Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, Nürnberg und München und vielen anderen Städten sind sie inzwischen an den Postäm­tern erhältlich und werben für Montabaur: 40.000 farbige Bild­postkarten mit dem Motiv »Schloß Montabaur«, dem Wahrzei­chen der Westerwälder Kreisstadt. Auch beim Postamt in Mon­tabaur sind die werbewirksamen Bildpostkarten, die von S ammler n sehr begehrt sind, gegen die Entrichtung der norma­len Gebühr zu bekommen. Zum zweiten M ale hat die Stadt Mon­tabaur das relativ günstige Angebot der Deutschen Bundes­post zur Herausgabe einer Bildpostkarte angenommen. War es im vergangenen Jahr eine Farbaufnahme, hat man sich für die Ausgabe 1989 für das Schloß entschieden. Gemeinsam mit der Deutschen Bundespost erfolgte die Verteilung der Bildpostkar­ten auch wieder unter Fremdenverkehrsgesichtspunkten. Mit entsprechend hohen Stückzahlen wurden daher die Postämter in den Einzugsbereichen Rhein-Main und Ruhrgebiet bedacht. Interessant ist, daß man mit diesen Bildpostkarten einen dop­pelten Werbeeffekt erreicht. Nicht nur der Absender, sondern auch der Empfänger wird auf die reizvolle Stadt Montabaur im südlichen Westerwald aufmerksam gemacht.

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