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Montabaur

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Rheinland-Pfalz-Tag89 wirft Schatten auf Kreis und Kreisstadt voraus

In der Stadt der Zeller-Schwarze-Katz ist der Westerwaldkreis stdrk v6rtr6t6Q

Mit besonderer Aufmerksamkeit blicken der Westerwaldkreis und die Kreisstadt Montabaur am kommenden Wochenende ins Moseltal. Erstmals findet der Rheinland-Pfalz-Thgin einer länd­lichen Region statt, erstmals sind ein Landkreis, eine Verbands- gemeinde und eine Stadt Gastgeber. Was im Moselstädtchen Zell Premiere hat, soll 1991 in Montabaur zur 700-Jahr-Feier wiederholt werden.

Die Teilnahme am Rheinland-Pfalz-Täg ist für den zweitgrößten Kreis im Land Ehrensache. Wie in all den Jahren wird sich der Westerwaldkreis sowohl am Handwerkermarkt als auch am Festzugbeteiligen. Westerwälder Handwerkskunst werden eine Töpferei aus Mogendorf und ein Drechslermeister aus Hahn bei Bad Marienberg demonstrieren. Daß man im Westerwald gut kochen und ein gutes Bier brauen kann, davon werden sich die Gäste ebenfalls überzeugen können. Angeboten werden die Spe­zialitäten von der Brauchtumsgruppe des Westerwaldvereins Unnau, Helferinnen und Helfern aus Norken und der Brauerei. AlsKüche und Keller dienen zwei, von der Werbegemein­schaftmontabaur aktuell zur Verfügung gestellte Verkaufs­häuschen. Den musikalischen Rahmen bilden die Westerwälder Jungs aus Neunkhausen.

Zu denmusikalischen Botschaften zählen auch der gemisch­te ChorEdelweiß Hillscheid und die Stadtkapelle Wester­burg. Beide übernehmen denWesterwaldpart im Festzug am Sonntagnachmittag. Für den Höhepunkt des Rheinland-Pfalz- Tages haben die Sängerinnen und Sänger aus Hillscheid den Mo­tivwagenTbn - das weiße Gold des Westerwaldes gestaltet.

Kulturtreff Nr. 2

Am Samstag, dem 03. Juni 1989 geht der Kulturtreff in diezwei­te Runde. Treffpunkt ist Montabaur. Auf die Veranstaltung weist das Kreis jugendamt im Pressedienst der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises hin.

Kulturtreff ist die Bezeichnung für einen Gesprächs- und Ar­beitskreis, zu dem sich zahlreiche Jugendkulturveranstalter aus den Kreisen Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und We­sterwald zusammengeschlossen haben. Zweimal im Jahr kom­men die Vertreter von Jugendzentren und Jugendverbänden, von Kulturinitiativen, Musikkneipen und von Kommunen zu­sammen, um Erfahrungen auszutauschen. Ein Thema soll bei jedem TVeffen besonders gründlich behandelt werden. So wird in Montabaur dieFinanzierungder Jugendkulturarbeit imMittel- punkt stehen. Auch die Herausgabe eines regelmäßigen aktuel­len Info-DienstesKulturkiste soll besprochen werden. Auf der Tagesordnung stehen ferner die Veranstaltungstermine im zweiten Halbjahr 1989.

Ziel aller Tfeilnehmer ist es, für junge Leute in den beteiligten Kreisen ein breiteres Kulturangebot zu schaffen. Organisiert wird der Kulturtreff von der Schulungsgemeinschaft der Ju­gendämter, der Kriese Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald. Interessenten können sich informieren beim Ju­gendamt der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Peter- Altmeier-Platz 1, 6430 Montabaur, Tbl.: 02602/124-317.

Westerwaldkreis begehtTag der Umwelt

Mit zwei Veranstaltungen will der Westerwaldkreis auf die Be­deutung des Natur- und Umweltschutzes in der heutigen Zeit aufmerksam machen. Anlaß gibt derTäg der Umwelt, der am 05. Juni jeden Jahres wiederkehrt.

Auf den Thggenau wird Landrat Peter Paul Weinert im Foyer des Kreishauses in Montabaur die AusstellungNaturschutz in der Gemeinde eröffnen. Am darauffolgenden Samstag, dem 10. Ju­ni, lädt die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigungin Moschheim zu einemTag der offenen Tür ein.

Selber aktiv zu werden, dazu will die Ausstellungüber den Na­turschutz anregen. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der rheinland-pfälzischen Landespflegeverbände, desLandesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht sowie des Ministeri­ums für Umwelt und Gesundheit. Auf Schautafeln wird unter anderem die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten und der ehren­amtlichen Tätigkeiten eines jeden im Dienste des Naturschut­zes dargestellt. Dabei werden wertvolle Tips zu naturgerechten Arbeitsweisen gegeben, um N atur und Landschaft ausreichend Schutz und Pflege zukommen zu lassen. Die Ausstellungrichtet sich an alle Bürger, Kinder wie Erwachsene, an Schulen, Vereine

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und Behörden. Sie wird bis zum 15. Juni im Kreishaus zuil

oain

sein.

Altpapier und Pappe für die Hausmülldeponie zu schade

Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung zeigt kostengünstig ternativen für Selbstanlieferer auf Auf die Mitarbeit der Bevölkerung sowie der Industrie- und C werbebetriebe setzt die Westerwaldkreis-Abf allbeseitigune j das Ergebnis der getrennten Erfassung von Altpapier und Pd pe noch zu steigern. Daß derartige Abfälle mit anderen Abf] stoffen vermischt werden und so auf den Hausmülldeponienlai den, ist derStein des Anstoßes. Im Pressedienst derKreisv! waltung Montabaur zeigt der Eigenbetrieb des Kreises Wel auf, wie die Anlieferer zum Umweltschutz beitragen und glei!" zeitig Geld einsparen können.

Durch die getrennte Erfassungvon Altpapier leistet der West!

waldkreis einen wichtigen Beitrag zur Fortentwicklung der / fallbeseitigungzur Abfallwirtschaft. Mit dem System derg nen Tbnne ',1988 eingeführt, wird Altp apier und Pappe getrenl gesammelt und zur Wiederverwertung gebracht. Das ErgebJ der Sammlung mit dem neuen System ist mit ca. 8.000 Tbnnl sehr vielversprechend. T

Die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung ist davon überzeue daß duch eine noch intensivere Beteiligung aller, diese Quote g steigert werden kann. Sie beobachtet, daß auf den Hausmülld ponien in Meudt und Rennerod immer wieder Papier- und Karl nageabfälle mit anderen Stoffen vermischt angeliefert werde! so daß sie der Wiederverwertung verloren gehen und unnötl wertvollen Deponieraum in Anspruch nehmen.Vor Ort wj den jetzt entsprechende Vorkehrungen getroffen, um ein Depl nieren zu verhindern. Künftig werden auf den Hausmülldepl nien des Kreises Altpapier und Pappe nur noch in den dort aufs' stellten Großcontainern aufgenommen. i

Daher ist eine entsprechende Sortierung in verwertbare un zum Deponieren vorgesehener Abfälle vor Anlieferungerfordil lieh. Ansonsten muß auf dem Deponiegelände durch den Anlij ferer nachsortiert werden. Diese Mehrarbeit für den Umwell schutzmacht sichbezahlt. Die Altpapiercontainer könnennä lieh kostenlos gefüllt werden.

Die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung macht in dem Zusa^ menhangdarauf aufmerksam, daß beider Verwaltungin Mosel heim für die separate Aufnahme von Altpapier und Pappe Co] tainer in allen gängigen Größen geordert werden können, Di Gebühren hierfür sind im Vergleich zu den anderen Container! wesentlich geringer. Diese Möglichkeit ist insbesondere für d Gewerbebetriebe interessant. D adurch kann ein wirksamer Be trag zur Abfallverminderung geleistet und gleichzeitig eine R| duzierung der Betriebskosten der Unternehmen durch Gebui renersparnis erreicht werden.

Vier Sportstätten im Goldenen Plan 1989

Dem Segel-, Tfennis-, Ball- und Schießsport im Westerwaldkrei kommen die Baumaßnahmen zugute, die das Land in dieser Jahr in sein Förderungsprogramm aufgenommen hat. ImGo denen Plan stehen das Segler heim Pottum, die Tfennisanlag der Stadt H achenburg, das Sportplatzgebäude der Ortsgemeii; de Westernohe und der Neubau des Hauses der Niedererbache Schützen. Das Land folgte damit dem Vorschlag des Sportstäl tenbeirates des Kreises.

N ach dem ersten Schritt desLandestat der Kreis ausschuß jetz den zweiten, indem er den Anteil des Kreises an derZuschuf last für alle vier Vorhaben zusicherte. Die zehnprozentige Bf teiligung an den anerkannten Kosten machen in der Summe e nenBetragvonrund90.000Markaus.AusMainzkommteinGe samtbetrag von 354.000 Mark. Auf die einzelnen Projekte vei teilen sich Landes- und Kreiszuschüsse wie folgt: Seglerheim Pottum insgesamt 100.000 Mark, TfennisanlageHf chenburg(6 Plätze) 139.100 Mark, Sportplatzgebäude Westei nohe 100.000 Mark und Schützenhaus Niedererbach 105.101 Mark.

Umwelt soll nicht in dieRöhre gucken

Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung erweitert Service - Kondensator vom Fachmann begutachten lassen Im Interesse eines wirksamen Umweltschutzes erweitert de. Abfallbeseitigungsbetrieb des Westerwaldkreises seinen Serv ce. Problem(ab)fall sind die Leuchtstoffröhren. Auf dem Weg zu Wiederverwertung hat die Westerwaldkreis-Abf allbeseitiguuj