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Seite 19

Nr. 23/89

Ijbaur

gesamt Verschuldung zum Jahresende 1988 beträgt 156,58 DM. Somit ergibt sich eine Pro-Kopf-Verschuldung > 524,89 DM. Im Vergleich hierzu sei die Pro-Kopf- Auldung zum 31.12.1987 bei Gemeinden unter 1.000 Ein- ern von 347,-- DM genannt. Sehr solide finanzielle Verhält- büden die Basis für die Aufstellung des Etats 1989.

j ^gshauahalt

ujbCT dem Haushaltsjahr 1988 verringert sich das Volu- L 726.000,-- DM um 22.000,-- DM auf 704.000,- DM. Aus­übend hierfür ist der Rückgang des Forsthaushaltes um 95 ..DM. Dieser Rückgang wird aber teilweise wieder aufge- HdurchMehreinnahmen im Steuerbereich. Die nachf olgen- jbersicht verdeutlicht die Entwicklung im Steuerbereich Lgt die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf:

Steuer A

1988

3.360,- DM

1989

3.700,- DM

+ 350,- DM

Steuer B

41.500,- DM

43.000,- DM

+ 1.500,-DM

Jbes teuer

15.000,- DM

15.000,-DM

jinmensteu-

<]1

(tsteuer

286.000,- DM

309.000,- DM

+ 23.000,- DM

1.100,- DM

1.100,- DM

lige steuer­te Einnah-

15.502,- DM

16.500,- DM

+ 998,- DM

jgelzuwei-

!B

171.000,- DM

167.500,- DM

./. 3.500,-DM

633.462,-- DM 566.800,- DM + 22.348,- DM

Lbar ist, wie auch in anderen Ortsgemeinden, ein Zuwachs [jjr Grundsteuer B bedingt durch Wertfortschreibungen fauslaufende Grundsteuervergünstigungen sowie ein er- giches Plus beim Einkommensteueranteil.

Rückgang bei den Schlüsselzuweisungen resultiert auf dem Eieg der eigenen örtlichen Steuerkraft [ 1988 1989

313.649,- DM 354.810,- DM + 41.161,- DM

Lamt machen die Einnahmen bei den Steuern, allgemeine feurigen und allgemeine Umlagen mit 78,95 % den Löwen- ialler Einnahmen aus. Die restlichen 21,06 % setzen sich [Holzgeldeinnahmen, Konzessionsabgaben, Zuweisungen [Erstattungen zusammen.

hoch deutlicher Rückgang im Verwaltungshaushalt ist im febenbereich festzustellen. Während im Haushaltsjahr per Betrag von 91.000,-- DM dem Vermögenshaushalt zu- urt werden sollte, können in 1989 immerhin 119.000,-- DM schlagt werden. Auch bei den Ausgaben ist die Volumens- lierungim Forsthaushalt (./. 92.340,-- DM) ausschlaggeben- [faktor.

p enormen Betrag stehen allerdings einige Mehrausga- ii> verschiedenen Unterabschnitten gegenüber, p Bereich der Sozialhilfe erhöht sich der von der Ortsge- eindezu zahlende Anteil gegenüber 1988 um 4.800,- DM. ler Personal- und Sachkostenanteil für den Kindergarten Iringt durch Übernahme von Trägeranteilen und durch eine lisätzliche Kraft für die N achmittagsbelegung eine Steige- lingvon 5.900,- DM.

ler Unterhaltungsauf wand an den G emeindestraßen erfor­dert einen um 3.200,-- DM höheren Ansatz als 1988. liirZahlungder Umlagen müssen 23.000,- DM mehr bereit- Itstellt werden. Die nachfolgende Übersicht gibt Auf- Ihluß über die Entwicklung der Umlagen:

| 1988 1989

ibes teuer-

f 2.600- DM 2.600,-DM -

Plage 139.000,-DM 149.000,-DM + 10.000-DM

pfegemein-

Pgc 165.000,-DM 178.000,-DM + 13.000,-DM

306.600,- DM 329.600,- DM + 23.000,- DM

(»verändert belassenen Umlagesätzen bewirkt eine gegen- Idem Vorjahr deutlich höhere Umlagegrundlage den Zu- [sbei der Kreis- und Verbandsgemeindeumlage.

N 1988 1989

484.625,-DM 522.717,-DM + 38.092,-DM

picht unerwähnt bleiben, daß die Umlagen mit 46,82 % [besonderen Ausgabenschwerpunkt bilden, jg gnshaushalt

f® Ortsgemeinderat beschlossene Investitionsprogramm pe Grundlage zur Aufstellung des Vermögenshaushal-

In diesem Programm werden die Investitionen und Investitions­förderungsmaßnahmen benannt sowie die Priorität festgelegt. Folglich wird hierdurch der Ausgabenumfang bestimmt.

Im Haushaltsjahr 1989 sind 1.260.000,- DM bereitgestellt, um die nachfolgenden Vorhaben und Ausgaben realisieren zu kön­

nen:

1 . Schul- und Schulhofneugestaltung. 56.508,-- DM

2. Zuweisung an die Flötengruppe. 600,-- DM

3. Zuweisung an den Schützenverein. 20.000,- DM

4. Zuschüsse für Dorferneuerungs­maßnahmen . 5.000,- DM

5. Erschließung »Am Hehlberg«. 670.000,--DM

6 . Ausbau der Mittelstraße. 226.600,-- DM

7. Ausbau der Brückenstraße . 150.000,- DM

8 . Straßenoberflächenentwässerungsanteil

Mittelstraße. 16.000,- DM

9. Straßenoberflächenentwässerungsanteil

Brückenstraße . 3.000,--DM

10. Straßenbeleuchtungserweiterung. 6.000,- DM

11. Dacheindeckung - Dorfgemein­schaftshaus . 45.000,- DM

12. Erwerb von Grundstücken. 5.000,-- DM

13. Zuführung zur allgemeinen Rücklage

- Planabrundung -. 595,- DM

14. Tilgung von Krediten an den Bund. 618,-- DM

15. Tilgung von Krediten an den

Kreditmarkt. 56.079,- DM

Neben der ordentlichen Tilgungin Höhe von 6.079,- DM erfolgt eine Sondertilgung in Höhe von 50.000,- DM. Hierdurch wird die Verschuldung der Ortsgemeinde so stark abgebaut, daß sich die Pro-Kopf-Verschuldung zum Jahresende fast dem vergleich­baren Landesdurchschnitt nähere.

Um im Haushaltsjahr 1989 die Auftragsvergabe für die Maß­nahme Brückenstraße und Obererbacher Weg vornehmen zu können, sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 286.224,- DM veranschlagt.

Die Finanzierung dieser Ausgaben erfolgt durch folgende Ein­

nahmen:

1. Zuweisung der Verbandsgemeinde zu

Schul- und Schulhofneugestaltung. 36.436,- DM

2. Zuweisung der Kirchengemeinde

zur Schulhofneugestaltung. 9.000,-- DM

3. Zuweisung des Kreises zum Ausbau

der Mittelstraße. 27.000,- DM

4. Ausbaubeiträge Brückenstraße. 60.000,-- DM

5. Ausbaubeiträge Mittelstraße. 80.000,- DM

6. Zuweisung des Landes zum Ausbau

der Mittelstraße. 81.000,- DM

7. Zuweisung des Landes zum Ausbau

der Brückenstraße. 30.000,- DM

8. Einnahmen aus der Veräußerung

von Grundstücken . 30.000,- DM

9. Investitionsschlüsselzuweisungen. 11.200,--DM

10. Zuführung vom Verwaltungshaushalt. . . 119.000,-DM

11. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 776.364,- DM

Ausblick 1990 -1992

In den nächsten Jahren plant die Ortsgemeinde folgende Vorha­ben durchzuführen:

Zuschüsse für Dorfemeuerungsmaßnahmen

Ausbau Brückenstraße

Ausbau Obererbacher Weg

Ausbau der Bornstraße.

Wie die Finanzplanung ausweist, können sämtliche Vorhaben voraussichtlich ohne Fremdkapital finanziert werden. Es kön­nen möglicherweise sogar weitere Sondertilgungen vorgenom­men werden, um völlig schuldenfrei zu werden. Voraussetzung hierfür ist die Beibehaltung des derzeitigen Investitionspro­grammes und der gleichzeitige Eingang sämtlicher Beiträge und Zuweisungen.

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GIROD

Beat-Party der Jugendtanzgruppe Girod am Freitag, 9. Juni 1989 im Festzelt auf dem Schulhof. (Weg be­schildert). Mit Sekt-, Asco- und Amarettobar.