Montabaur
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Überblick Uber den Stand und die Entwicklung des Vermögens
und der Schulden 1. Entwicklung des Vermögens 1.1 Allgemeine Rücklage
Stand 31.12.1989 . 36,34 DM
Zuführung 1987. 610.006,82 DM
buchmäßiger Stand 31.12.1987 . 610.041,16 DM
voraussichtliche Zuführung 1988. 178.020,00 DM
voraussichtl. buchmäßiger Stand 31.12.1988 788.061,16 DM
1.2 Vermögen der Kostenrechnungen Einrichtungen 1.21 Städtische Wohnhäuser
Stand 31.12.1986. 901.208,00 DM
Abgänge 1987 . 116.600,00 DM
i AfA 1987 . 32.212,00 DM
Stand 31.12.1987. 763.496,00 DM
./.Abgang und AfA 1988 . 46.136,00 DM
voraussichtlicher Stand 31.12.1988 . 708.360,00 DM
1.22 Parkgarage
Stand 31.12.1986 . 3.076.186,00 DM
.L Abgänge/Abschreibungen. 101.218,00 DM
Stand 31.12.1987 . 2.974.968,00 DM
1 voraussichtliche Abschreibungen 1988 ... 101.218,00 DM
voraussichtlicher Stand 31.12.1988. 2.873.760,00 DM
1,3 Sonstiges Vermögen gemäß § 37 1 GeroHVO
XXVIII
_Art des Vermögens
Entwicklung —
Wertpapiere und
Beteiligungen/DM
Forderungen aus
Darlehen/DM
Stand 31. 12. 1986
3.000,-
203.225.42
./. Abgang Tilgungsleistungen 1987
-
8.512.04
Stand 31. 12. 1987
3.000.-
194.713,38
./. Tilgungsleistungen
1988 voraussichtlich
-
8.545.66
voraussichtlicher Stand
31. 12. 1988
3.000.—
186.167,72
2. Stand and voraussichtliche Entwicklung der Schulden
Stand am 31.12.1986 . 10.664.369,00 DM
Kreditaufnahme 1987 . 386.700,00 DM
.L Tilgungen 1987 einschl. sonst. Abgänge .. 227.889,08 DM
Stand 31.12.1987 . 10.823.169,92 DM
./. Tilgung 1988 . 230.840,60 DM
voraussichtlicher Stand 31.12.1988. 10.692.329,42 DM
Bei einer Einwohnerzahl von 10.744 am 30.6.1987 eigibt sich zum 31.12.1987 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.007,37 DM. Der Landesdurchschnitt lag Ende 1987 bä 1.162,00 DM bei Städten in da* Größenklasse von 10.000 - 20.000 Einwohnern und bei 800,40 DM in der Größenklasse van 6.000 -10.000 Einwohnern. Gleichbleibende Bevölkerungszahlen unterstellt sinkt die Schuldenlast zum 31.12.1988 voraussichtlich auf 986,88 DM pro Kopf der Bevölkerung
Anschließend wurde - entsprechend dem Antrag der SPD- Fraktion - über den zweiten l&l des Resolutionsentwurfes abgestimmt, der mehrheitlich (gegen die Stimmen der SPD und bei einer Stimmenthaltung) angenommen worden ist.
Dieser Beschluß hat folgenden Wortlaut:
Resolution zur Schienenschnell Verbindung Köln • Frankfurt/Main verabschiedet
Der BeschlußfassungzurVerabschiedungder Resolution lag ein Dringlicheitsantrag der CDU-Fraktion zugrunde, der zu Beginn der Sitzung vom I. Beigeordneten der Stadt, Dr. Paul Hütte, begründet wurde Er war der Auffassung, daß die Stadt zu diesem Thema ihren Standpunkt klar darlegen müsse Die Westerwaldtrasse lehne die CDU-Fraktion aufgrund der starken Umweltbeeinträchtigungen insbesondere des Ahrbachtales und Eisbachtales ab. Ebenfalls würden die Bürger der Stadt Montabaur durch die Lärmimmissionen stark belästigt, und das neu geschaffene Industriegebiet »Alter Galgen« würde durchschnitten.
Ratsmitglied Bacher beantragte, über den in der S t
legten Resolutionsentwurf getrennt abzustimnj, 2 ’ 1 übä die Westerwaldtrasse und zum anderen übern - 1 nische 'Rasse, die nach seiner Auffassung ebenfall werden solle Die SPD-Fraktion sei gegen die Schn nf 0 bindung überhaupt, also auch durch das Rheintal
I. Beigeordneter Dr. Hütte hingegen hielt die Schi bindung zwischen Köln und Rhän/Main an sich für!? da sie Tbil des Europäischen Netzes sei Die Rheintra^ seinen Auffassungen wegen den 'IhnnelfuhrunoJria ^ verträglicher. 8 ^ abe “
Der Stadtrat beschloß zunächst ^ .
enthaltung. '
1. Der Stadtrat von Montabaur spricht sich gegen Hi» Deutschen Bundesbahn durch den Westerwald »ni nenschnellverbindung Köln-Frankfurt/M »in au8 ; nung der von der Deutschen Bundesbahn au8 Wirtsrh- keitsgründen favorisierten Trasse wird wie folgt begr&l
- Die parallel zur A 3 geplante Schnellbahntrasse S nem imvertretbar hohäi Landschaftsverbrauch wald und gleichzeitig zur Vernichtung erhebliche chen, denen heute bedeutende Aufgaben des 1 Schutzes zukommen.
- Insbesondere im Nahbereich der Stadt Montabaur», durch den Bau und Betrieb einer Schnellbahn bisher rührte Erholungsgebiete in Anspruch genommen, c sentlicher Bestandteil des Landschaftsschutzgeh turpark Nassau sind.
- Es ist zu befürchten, daß der Bau der Schnellbahn undi mit verbundenen Immissionen die bereits durch dieA minderte Lebensqualität der in den trassennahen len von Montabaur lebenden Bevölkerung zusätzliche lieh beeinträchtigt.
- Diese Linienführung durchschneidet ein in den l ren unter beachtlichen finanziellen Vorleistungen da! Montabaur entwickeltes und inzwischen Gewerbe- und Industriegebiet und droht damit diet und Industrieentwicklung sowie die Finanz- und St< der Stadt in besonders a-heblicher Auswirkungzu t nimmt damit der Stadtentwicklung jede Zu
2. Der Stadtrat der Stadt Montabaur unterstützt dkl ßung des Landtages des Landes Rheinland-Pfalz und diel rungen der Landesregierung, daß das Land Rheinland-Pi eine zwischen Köln und Frankfurt/Main zu planendes Schnell verbindung mit einem Haltepunkt im Ob blenz angebunden werden muß, denn
a) ein Haltepunkt im Oberzentrum Koblenz ist für dk schaftliche Entwicklung der Region Mont wald unverzichtbar
b) die Kosten-Nutzen-Analyse für diese Planu im Vergleich zur Planungsvariante 0 bisher vom! verkehrsmmisterium und der Deutschen Bundesb der widerlegt noch mit einer gutachterlichen Üb unter Berücksichtigung alter wichtigen raumpli Belange erschüttert worden
c) ein evtL Haltepunkt in Limburg (Variante 0) kam fi Land Rheinland- Pf al? un d auch für die Region Ma' einen Haltepunkt Koblenz in seiner ' wirtschaftspolitischen und raumplanerischai I auch nicht annähernd ersetzen.
Jahresrechnung der Stadt und des Hospitalfonds 1 schlossen und Entlastung des Bürgermeisters und de ordneten erteilt
Nachdem der Rat Kenntnis vom Bericht des Redss-j fungsausschusses genommen hatte, beschloß er dkv®* bandsgemeindeverwaltung vargelegte Ja'
Stadt Montabaur und des Hospitalfonds. Glex&ze^’ dem Bürgermeister der Stadt, sowie dem LT' Verbandsgemeinde Montabaur für die JahresrechnnflS 0 mig Entlastung erteilt. Ratsmitglied Andreas König! hatte zuvor dargelegt, Haß eme erfreuliche Sita20®j zeichnen sei. So konnte 1987 eine Zuführung zu®' haushalt in Höhe von 3 Mio DM erreicht werden.

