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Montabaur

Seite 28

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EG-Arbeitskostenerhebung beginnt Ende Januar

In den Ländern der EG werden Anfang 1989 Unternehmen und Betriebe der Industrie und der Dienstleistungen nach der Höhe und der Struktur ihrer Arbeitskosten für das Jahr 1988 befragt. Die von der EG-Kommission angeordnete Stichprobenerhe­bung wird vom Statistischen Landesamt in Bad Ems durchge­führt, das Ende Januar die Fragebogen an 1.750 auskunfts­pflichtige Betriebe und Unternehmen versandt.

Die Ergebnisse der Arbeitskostenerhebung sollen Aufschluß geben über die Höhe und Entwicklung der Entgelte für geleiste­te Arbeit und der Personalnebenkosten. Sie bilden damit eine Orientierungshilfe für die Untersuchung der Kostenbelastung der Unternehmen auch im internationalen Vergleich.

Die Geheimhaltung der erhobenen Einzelangaben ist auch hier­bei oberstes Gebot. Die Angaben der einzelnen Betriebe und Un­ternehmen dienen nur zur Ermittlungeines Gesamtergebnisses für das produzierende Gewerbe bzw. den Dienstleistungsbe­reich.

Interesse an der Adoption eines Kindes nach wie vor groß

Im Jahre 1987 wurden in Rheinland-Pfalz 445 Minderjährige adoptiert, gut ein Drittel weniger als zehn Jahre zuvor.

45 Prozent aller Adoptivkinder wurden nach Angaben des Stati­stischen Landesamtes in Bad Ems von Verwandten oder Stiefel­tern angenommen.

Der Anteil der ausländischen Adoptierten zeigt eine steigende Thndenz. So waren 1987 unter den von deutschen Adoptiveltern adoptierten Minderjährigen 80 und damit fast ein Fünftel aus­ländischer Nationalität. Eigens zur Adoption wurden im glei­chen Jahr 69 Kinder in das Inland geholt.

Von den deutschen Adoptivkindern war jedes zweite ein nicht­eheliches Kind, 39 Prozent stammten aus geschiedenen Ehen, 4 Prozent waren Halb- oder Vollwaisen.

Knapp zwei Drittel aller 1987 als Kind angenommenen Minder­jährigen waren noch nicht im schulpflichtigen Alter, etwas mehr als 23 Prozent waren zwischen sechs und zwölf, weitere gute 11 Prozent von zwölf bis 18 Jahre alt.

Ende 1987 gab es 1.622 Adoptionsbewerber, denen noch kein Kind oder Jugendlicher zur Adoption vorgeschlagen werden konnte. Das sind rund 60 Prozent mehr als 1977. Bei den Ver­mittlungsstellen waren allerdings nur 74 Minderjährige zur Adoption vorgemerkt. Während 1977 durchschnittlich 6,6 Adoptionsbewerber auf ein vorgemerktes Kind kamen, waren es 1982 bereits zwölf und 1987 nahezu 22.

Kraftstoffe und Heizöl teurer als im Vormonat

Verbraucherpreise im November Die Verbraucherpreise für Kraftstoffe und Heizöl, die sich in den beiden früheren Monaten verbilligt und den Anstieg des gesam­ten Verbraucherpreisniveaus verlangsamt hatten, zogen im No­vember an. Im Durchschnitt aller rheinland-pfälzischen Be­richtsgemeinden kosteten 100 Liter Heizöl 29,85 Mark. Das sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems rund 5 Prozent mehr als im Oktober, aber immer noch ein Siebtel weniger als im November 1987. D ie Kraftstoffpreise lagen bis zu

2 Prozent über denen des Vormonats. Sie waren jedoch bis zu

3 Prozent niedriger als vor Jahresfrist.

Bei den Lebensmitteln verbilligten sich gegenüber November 1987 insbesondere Schweinefleisch sowie Kohl, Äpfel und Bana­nen. Merklich teurer waren Kabeljau, Rotbarsch, Milch, Kopfsa­lat, Kartoffeln und Birnen.

Unter den industriellen Erzeugnissen wiesen vor allem Fernseh­geräte, Radio- und Videorecorder, Tbnbandkassetten sowie Vi­deobänder Preissenkungen zum Vorjahr auf.

In den letzten sechs Jahren gaben 10.000 Bauern und Winzer auf

Im Landkreis Daun 20 Prozent weniger In den letzten sechs Jahren gaben in Rheinland-Pfalz über 10.000 Bauern und Winzer ihre Landwirtschaft auf. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe beläuft sich heute auf rund 58.600. In den einzelnen Landkreisen wurden in diesem Zeit­raum 12 Prozent (Südliche Weinstraße) bis zu 20 Prozent (Daun) weniger Betriebe gezählt.

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Gegenüber 1987 ist nach Angaben des Statistisch tes in Bad Ems ein Rückgang der Betriebe um 3 lixf 1 ' 11 zustellen, der, wie auchin den J ahren zuvor auf» 1 . ®tl tionale Abnahme (minus 3,8 Prozent) der Höfe na*** 1 30 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche ist. Während sich in der Größenklasse zwischen an* tar Zu- und Abgänge etwa ausgleichen (minus o 7 ft der Ttend bei den größeren Betrieben ab 40 Hrirf ^ deutlichnach oben (plus 4,7 Prozent). Besonderst T Betriebe mit 76 bis 100 Hektar (plus 16 Prozent* und mehr Hektar (plus 17 Prozent) zu. Die 243 Bettel und mehr Hektar verfügten im Durchschnitt landwirtschaftlich genutzte Fläche HJ

Mit 716.000 Hektar hat sich die von den Betrieben Wi tete Fläche dagegen kaum verringert. Das von den aT* Betrieben freigesetzte Land wurde größtenteils im Pacht von den größeren Betrieben übernommen Sogeh °1

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