Montabaur
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Auch im Westerwaldkreis verschonen dreiste Diebe die Freizeitanlagen nicht. So registrierte die Polizei 1988 im Kreisgebiet 70 Fälle dieser Art des Diebstahls. Der Schaden betrug insgesamt 33.000,00 DM.
Selbst wenn diese Zahlen, gemessen am übrigen Bundesgebiet, vergleichbar gering erscheinen, sollten Sie doch die folgenden Tips der Polizei befolgen, damit aus dem Freizeitvergnügen kein Mißvergnügen wird:
- Nehmen Sie zu Freizeit, Sport und Spiel nur mit, was Sie wirklich brauchen. Lassen Sie Wertsachen, Schmuck, Schecks oder größere Geldbeträge zu Hausa Denn was Sie nicht dabei haben, kann auch nicht gestohlen werden.
- Verwahren Sie Wertsachen, die Sie unbedingt mitnehmen müssen (z. B. Uhr, Geldbeutel, Kfz-Schlüssel), bitte in vorhandenen Schließfächern oder abschließbaren Schränken, und tragen Sie die Schlüssel dazu stets am Körper.
• Bitten Sie im Schwimmbad oder auf dem Sportplatz Bekannte oder andere vertrauenswürdige Personen, auf Ihre Sachen aufzupassen, wenn Sie sich entfernen.
- Informieren Sie die aufsichtsführenden Personen, falls Ihnen das Verhalten anderer Personen in Umkleideräumen verdächtig vorkommt.
• Benutzen Sie für mitgeführte Papiere oder Bargeld am besten einen Brustbeutel.
- Sprechen Sie mit Ihren Kindern über diese Vorsichtsmaßnahmen, damit sie sich genauso verhalten.
Weitere Tips zur Kriminalitätsvorbeugung finden Sie im Kripo- Mitdenkerspiel, bei dem Sie obendrein noch wertvolle Preise gewinnen können. Als Hauptgewinn winkt eine 14-tägige Flugreise für zwei Personen nach Rio de Janeiro. Tbilnahmescheine gibt es bei jeder Polizeidienststella
Terminhinweise - April 1989
7. April 1989,18.00 Uhr:
Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg: Eröffnung der Sonderausstellung »Der Westerwald in alter Druckgrafik« 10. April 1989,10.46 Uhr
Montabaur, Kreissporthalle II, von-Bodelschwingh-Straße: Der Westerwaldkreis hat im Zuge eines Gebäudetausches des Mons-Thbor-Gymnasium Montabaur wesentlich erweitert und die Realschule Montabaur umgebaut und saniert. Herr Staatsminister Dr. Georg Gölter wird die Einweihung vornehmen.
18. April 1989, 20.00 Uhr:
Ailertchen, Gaststätte Klamotte:
Das monatliche Treffen der Pflegeeltem aus dem nördlichen Kreisteil steht diesmal unter dem Thema »Drogen«. Herr Schaa, ein Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Westerburg, wird ein Kurzreferat halten und anschließend konkrete Fragen im Gespräch beantworten.
Die Vertreter der Medien sind zur Teilnahme an diesen Terminen herzlich eingeladen!
Kreisheimatfest am 15. April in Wirges
600 Aktive gestalten Programm von eins bis zehn »Bühne frei« für 600 Aktive heißt es beim Kreisheimatfest am 15. April ab 13.00 Uhr im Bürgerhaus in Wirges. Mit Musik, Gesang, Mundartvorträgen, Tänzen und sportlichen Darbietungen wollen die Akteure bis 22.00 Uhr auf »den Brettern, die die Welt bedeuten« ihre Wäller Heimat froh und heiter darstellen. Landrat Peter Weinert lädt alle Westerwälder zu diesem »Tag der Heimatverbundenheit« ein.
Zum Auftakt werden der Spielmannszug »Frei weg« Wirges und der Musikverein Siershahn mit flotter Musik die Besucher ein- stimmen. Um 13.00 Uhr etwa wird Landrat Weinert das Fest eröffnen und den »Startschuß« geben für das bunte Programm auf der Bühne. Einen Genuß nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge bieten die 12 Mädchen der Thnzgruppe des TV Schwarz- Weiß Meudt. Mit einem fetzigen Rock’n Roll in stilechten Kostümen und ihrem - bereits preisgekrönten - Kosakentanz werden sie alle jungen und junggebliebenen Wäller mitreißen.
Wieviel Witz und Ironie in alltäglichen Szenen verborgen sein kann, will die Evangelische Laienspielgruppe Westerburg in zwei Sketchen beweisen. Vom Wäller Leben - aus verschiedener Sicht und in verschiedenen Dialekten - berichten Gretel Köhler aus Westerburg, Ihide Homann aus Daubach und Hermann Börner aus Hachenburg in ihren mal heiteren, mal nachdenklichen Mundartvorträgen.
Volkslieder und Heimatklänge werden das Wiedbach-THo aus Höchstenbach, der Gitarrenclub »Hui Wäller« aus Unnau, die »Straßensänger und Nachtigallen« des Westerwald-Vereins aus
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Höhn sowie die »Westerwälder Jungs und die frauen« aus Neunkhausen präsentieren, heren und weiteren Raum werden TVachtengruppe Hattert und die Volkstanz mw „■ darbieten. ß^PPeW*
Eine historischeModenschauhabendieLandfrau
waldes vorbereitet. Auch ein sportlicher Leckerb 01 ^ dem Programm: Vier Mitglieder des TTC »Zuebri^if 11 s werden in einem Tischtennis-Schaukampf ihr Kth ^ strieren. 0111161
Virtuose Akkordeon- und Unterhaltungsmusik
dessiegerin Ulrike Hanf aus Wirges zu Gehör bi dere Klänge hingegen werden ertönen,
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klingen lassen. Mit Gesangsvorträgen dabei sind aurfc? »Frohe Stunde« Weroth und der Thalianer Chor aus ß Den musikalischen Rahmen beschließen vier ges, die bei diesem zweiten Heimatfest des WesterwäkL, nen »Heimvorteil« haben: der Akkordeon- undMandN ein, die Sängervereinigung »Frohsinn«, der Musik« der Kammerchor.
Soweit die zahlreichen Programmpunkte auf der Bühn I als 36 Ausstellungen im Bürgerhaus, ein Kinderfest ein*’ meisterschaft und noch viele andere Attraktionen für « alt runden das Kreisheimatfest ab.
AOK
Die Gesundheitska$s$\
Frühjahrsputz auf sanfte Art
Die Putzteufel sind losl Wie jedes Jahr im Frühling« überall geschrubbt und gewischt: Frühjahrsputz ist gesagt.
Damit aus der Sauberkeit kein Eigentor wird, rät die Acl allen Hausfrauen und -männern, auf aggressive und ud weltschädliche Putzmittel zu verzichten. Auch die An] wendung von Desinfektionsmitteln im Haushalt ist überflüssig, es sei denn, ein Familienmitglied leidetand ner ansteckenden Krankheit. Statt mit Kanonen auf Spa zen zu schießen, empfiehlt die AOK, sich dem Mot) „Weniger Chemie tut’s auch" der Arbeitsgemeinschi der Verbraucheiverbände (Bonn) anzuschliefien. Ü Beispiel mit einer einfachen und ungefährlichen Pulzaii rüstung: Ein sanftes Spülmittel, Scheuersand, Essig up ein milder Allzweckreiniger reichen völlig aus, um c Schmutz den Garaus zu machen.
Aber wohin mit den Resten der scharfen Reiniger, t die man noch im Haus hat? Dazu zwei Tips: FQr i Sparsame. - die angebrochene Packung streng nach Gebrauchsanweisung aufbrauchen. Für ^' Konsequente - weg damit in die SondermQII- sammlung. In der Hausmülltonne- und im Abfluß haben solche Reste von Haushalts-Chemikalien jedenfalls nichts zu suchen.
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