Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 10

Der Ansatz von 2.000 DM für die Unterhaltung der Gebäude und baulichen Anlagen wurde um 4.290 DM überschritten. Die­se Mehrausgaben wurden durch umfangreiche Reparaturarbei­ten am Lehrerwohnhaus verursacht. Dort waren die Dachspar­ren derart beschädigt, daß Einsturzgefahr bestand und daher ei­ne Reparatur dringend erforderlich war.

HEILIGENROTH Öffentliche Bekanntmachung

Dienächste Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenrothfindet am

Dienstag, dem 28. März1989, um20.00Uhr im ZBV-Raum der Vo­gelsanghalle statt.

Tagesordnung:

I. öffentliche Sitzung:

1. Beratung und Beschlußfassung über das Begehren der Bürgerinitiative »Rettet die Birke«

2. Beratung und Beschlußfassungüber die Aufstellungeines Bebauungsplanes in den Gemarkungsbareichen »Birken«, »Hollerstücker«, «In der oberen Illbach«, »Im Dasbert«, »Druschelbitzchen« und »Im Güren«.

3. Beratung und Beschlußfassung über die Anordnung der Baulandumlegung gemäß § 46 BauGB und deren Einlei­tung gemäß §47BauGBfürdasB augebiet »Auf der Birke«

4. Beratung und Beschlußfassung über die Verpachtung der Jagd auf der Montabaurer Höhe

5. Beratung und Beschlußfassung über einen Zuschuß der Ortsgemeinde zu einer Partnerschaftsveranstaltung mit Epineuil

6. Verschiedenes

II. Nichtöffentliche Sitzung:

1. Grundstücksangelegenheit

2. Verschiedenes.

Heiligenroth, 17.03.1989 Zerfas, Ortsbürgermeister

RUPPACH-GOLDHAUSEN Bericht aus der Ortsgemeinderatssitzung vom 13.3.1989

Ansiedlung der Fa. EFFEM in Heiligenroth wurde erörtert und diskutiert

Über die beabsichtigte Ansiedlung der Fa. EFFEM in Heiligen­roth, die dort im Endausbau eine Fläche von ca. 20 ha zur Her­stellung von Katzenstreu beansprucht, wurde in der einheimi­schen Presse in letzter Zeit sehr ausführlich berichtet, haupt­sächlich über das Für und Wider in Heiligenroth selbst.

Als Nachbargemeinde hat auch Ruppach-Goldhausen eine Stel­lungnahme zur Aufstellung des Bebauungsplanes »Auf der Bir­ke« in Heiligenroth, der im speziellen der Ansiedlung dieser Fir­ma dient, abzugeben.

Nachdem die Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen von der Ver­bandsgemeindeverwaltung Montabaur am23.2.89 erstmals über Presseveröffentlichungen hinausgehende Informationen erhielt, ging am 03.03.89 der entsprechende Bebauungsplanent­wurf mit textlichen Erläuterungen von der Kreisverwaltung Montabaur mit der Bitte um Stellungnahme bis zum29.3.89 ein. Bevor jedoch die Stellungnahme der Ortsgemeinde abgegeben werden kann, ist die Beantwortung weiterer Fragen und Vorlage von Unterlagen erforderlich, um im Gemeinderat auf breitestem Kenntnisstand beraten und beschließen zu können.

Diese Fragen, die zur Beschleunigung des Verfahrens wegen der verhältnismäßig kurzen Fristsetzung vom Ortsbürgermeister und den beiden Ortsbeigeordneten aufgrund von Rückfragen aus der Bevölkerung ausgearbeitet wurden, erhielt die Ver­bandsgemeindeverwaltung mit Schreiben vom 08.03.1989 aus­führlich auf über 4 Seiten mitgeteilt.

Hierbei geht es hauptsächlich um mögliche weitere Umweltbe­lastungen für Ruppach-Goldhausen durch Emmissionen der Fa. EFFEM, die unter Beachtung der bereits bestehenden Be­einträchtigungen keinesfalls noch zusätzlich hingenommen werden könnten.

In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, daß das geplante neue Industriegebiet »Auf der Birke« mit der Fa. EFFEM im Westen von Ruppach-Goldhausen liegt und wählend eines Großteils des Jahres Südwest-, West- und Nordwestwind herrscht, so daß unsere Gemeinde - nicht Heiligenroth - von evtL Umweltbeeinträchtigungen am meisten betroffen wäre.

Die Ortsgemeinde Ruppach-Goldhausen fordert daher als N achweis, daß es - wie behauptet - zu keinen weiteren Umweltbe­lastungen für den Ort kommt, die Vorlage eines unabhängigen

Gutachtens hierüber, und zwar unter besonderer

1. des Klimas der Region, *

2. der vorherrschenden Windrichtung und

3. der Tbpographie des Geländes und der La ( Ruppach-Goldhausen (Hanglage eines Kesselstein^

Weitere Fragen und Feststellungen in dem Schreib«.. betreffen Vot11

a) Aussagen zum Wasserverbrauch der Fa. EFFEv

den Wasservorkommen der V«4v»wi M

baur,

b) die Größe der von der Fa EFFEM mit der Möglichkeit einer Reduzierung zugunZJ haltung des Naherholungsgebietes zwischen Ruppach-Goldhausen und Heiligenroth ui Verminderung von Belästigungen für Ruppach. Goldhausen,

c) den zwischen der Fa. EFFEM, der Ortsgemeindelfa

roth und der Verbandsgemeinde Montabaur ab * ßenden Ansiedlungs vertrag mit dem Hinweis, da bandsgemeinde hierbei auch die Belange von i Goldhausen zu vertreten und zu beachten hat.

Dieser Sachstand wurde in der Sitzungaml3.3.89bekai ben und diskutiert.

Dem Schreiben vom 08.03.1989 wurde vollinhaltlic] stimmt. Der Ortsgemeinderat hält die Beantwortung stellten Fragen und die Vorlage entsprechender Nach® Unterlagen für die unabdingbaren Voraussetzungen e» schließenden Stellungnahme durch die OrtsgememdeRjj Goldhausen.

Des weiteren wurde aus der Mitte des Rates darauf hing daß die Belastung des Ortes auch unter dem Gesichts) prüfen ist, daß im Westen von Ruppach-Goldhausenn die Fa EFFEM geplant ist, sondern bereits viele Fir« Kannenbäckerlandes ihre Schadstoffe (Fluor, Staub, S etc.) in die Luft abgeben.

Da die Stellungnahme von Ruppach-Goldhausen am! vorliegen soll, wird der Gemeinderat am 28.3.89 um 18 ,t in öffentlicher Sitzung unter Beachtung und Würdigu Hann vorliegenden Antworten und Unterlagen hierüberb und beschließen.

Ferdinand, Ortsbürgermeister

öffentliche Bekanntmachung

Die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates Goldhausen findet am

Dienstag, dem 28.. März 1989, um 18.00 Uhr im Bürgermeisteramt statt.

Thgesordnung: öffentliche Sitzung:

1. Beratung und Beschlußfassung über die Stellui zum Bebauungsplanentwurf »Auf der Birke« zurA hing der Firma EFFEM in Heiligenroth

2. Beratung und Beschlußfassung über eine Kornes abgabe für Gaslieferungen

3. Verschiedenes Ruppach-Goldhausen, 20.03.1989 Ferdinand, Ortsbürgermeister

9

was -cvduttt «wo

Der CDU-Gemeindeverband Montabaur veranstaltet am 8. April 1989, ab 14.00 Uhr in der Vogi le in Heiligenroth seinen traditionellen Seniorennact Hierzu laden wir Sie herzlich ein und bitten um IhreA ' bis zum 31.03.1989 an:

Guido Diel, Heiligenroth, TfeL 02602/18953 Werner Kaiser, Ruppach-Goldhausen, Tbl. 02602/8498 Rudi Wolf, Boden, TfeL 02602/8906.

Dort erfahren Sie auch Einzelheiten über den Fahrtest Veranstaltung.

HEILIGENROTH

Freiwillige Feuerwehr Heiligenroth Die Freiwillige Feuerwehr Heiligenroth beabsichtigt wst gendliche in die Jugendfeuerwehr aufzunehmen, lat®* Jungen im Alter ab 10 Jahren melden sich bitte bei C1 ode Ewald Nink.