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Nr. 9/89

itabaur

Johanniter-UnfalJ-Hilfe e.V. ibildungsplan der Johanniter-Unfali-Hilfe für M»,* iqoo jo „SOFORTMAßNAHMEN AM UNFALLORT 9 9 Jewerber aJler Führerschemklassen (außer Kl 2 t vün , •WW FäWhembesitor, die ihre Kenntre,'“SSf isrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallnrt Z „ ischea sollten, aber auch für die übrige Bevmeru^ lmäß,g

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Kurse:

istag, lr.6

04 03 89, MONTABAUR, ev. Gemeindehaus, Peters-

|tag 04.03.89, NEUWIED, St. Elisabeth Krankenhaus, |iunkt: Pforte

Itag, 04.03.89, BENDORF, St. Josef Krankenhaus, Treff- kt: Pforte

^tag, 18.03.89, DIERDORF, Johanniter Krankenhaus,

f^iunkt: Pforte

Itag, 18.03.89, MONTABAUR, s. o.

Juree beginnen jeweils um 9.00 Uhr und enden gegen 13.30 IVoranraeldungen sind nicht erforderlich. Die vorgeschrie- feilnahmegebühr beträgt 20 DM.

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Verschlüsse aufschrauben oder abdrehen?

flaschen mit Drehverschlüssen sollten stets mit aufge- lubtem Verschluß an den Handel zurückgegeben werden, empfiehlt jetzt die Umweltschutzabteilung bei der Kreis- altung des Westerwaldkreises in Montabaur. Bei Einweg- hen gilt dagegen: G las in den G lascontainer und Metallver- Sß vorher entfernen.

fumweltrelevante Vorteil bei den Pfandflaschen liegt in der nUmlaufzahl der Behältnisse. Einmal geleert, gelangen sie rjden Handel zurück in die Abfüllbetriebe und lassen sich |r einsetzen. Dem Metallverschluß kommt in diesem Pro- enfalls eine Bedeutung zu. Er verhindert, daß Tteile des ewindes bei der Flaschenrückgabe beschädigt werden. JEe, für das Abfüllen unbrauchbare Flaschen, müssen vorzei- [aus dem Verkehr gezogen werden. Daher lautet die Devise:

wegflaschep mit aufgeschraubtem Verschluß an den Han- . zurückgeben.

Altglasrecycling, wie es im Westerwaldkreis flächen- kend betrieben wird, liegt das Hauptaugenmerk auf der nheit von Glas. Metall in Form von Verschlüssen stört hier ollte deshalb nicht in die Container gelangen.

Veniger ist mehr - Flut der Verpackung eindämmen

Kreisverwaltung gibt Ratschläge

üßt einkaufen • das beginnt zumeist schon bei der Wahl zwi- 1 Pfand-und Mehrwegflaschen, zwischen mit Folien ver­lern oder losem Obst. Die Umweltschutzabteilung bei der wwaltungdes Westerwaldkreises in Montabaur gibt vor ln Hintergrund einige Ratschläge, wie Müll bereits frühzei- “nieden werden kann.

llzu bequeme »Ex- und Hopp-Mentalität« gibt es auch jlltäglichen Einkauf. Da werden für wenig Geld Plastiktü-' fsorgt, da erspart die Einwegflasche die Rückgabe an den fei und nicht zuletzt suggeriert Verpackung ein Produkt, ®|ehr scheint als es tatsächlich - mengenmäßig - enthält, grau und Hausmann haben es an dieser Quelle des Müllan- Jfost in der Hand, umwelt gerecht zu handeln. Beispiel Pla-

f Einkaufstasche oder Korb mitnimmt, erspart sich in aller Wen Kauf und die Mitnahme von Plastiktüten, die später “all werden und auch wichtige Rohstoffe wie Öl enthalten.

Bter Wahl von Getränkeverpackungen kann nicht oft genug w hingewiesen werden: Pfandflaschen sind umweltfreund- pa vielfach wiederverwendbar. Einwegflaschen, Dosen (-schichtete Papiertüten sind immer die aus der Sicht des ptschutzes schlechtere Alternative.

j® möglich, unverpackte Ware bevorzugen, lautet ein wei- patschlag der Kreisverwaltung. Auch aus hygienischer *ann des Guten zuviel getan werden, etwa bei folienver- Fleisch und Obst. Fleisch aus der Auslage beim-

Metzger oder Obst frisch aus dem Korb, heißt hier die Alterna­tive.

Verpackungen sind bei der heutigen Müllflut wegen ihrer großen Menge überhaupt ein Problem. Am Verbraucher liegt es auch mer, Zeichen zu setzen. Das kann etwa darin bestehen, in den Produktvergleich neben Preis und Qualität auch die Menge der Verpackung einzubeziehen. Ein weiterer Ratschlag:

Nur kaufen, was wirklich benötigt wird. Großpackungen, bei de­nen aus Erfahrung viel übrig bleibt, links liegenlassen.

Generell sollte beim Einkauf von Haushaltsgütern das Augen­merk auch der Langlebigkeit und der Reparaturfreundlichkeit der Produkte gelten.

Wer nach diesen relativ leicht realisierbaren Ratschlägen im We­sterwaldkreis einkauft, kann guten Gewissens sagen, einen per­sönlichen Beitragzur Vermeidungvon Abfall geleistet zu haben.

Die Kriminalpolizei rät

Wohnungseinbrüche im Raum Montabaur Im Jahre 1988 war für den Bereich des früheren Unterwester­waldes mit dem Schwerpunkt in Montabaur ein erheblicher An­stieg der Wohnungseinbrüche festzustellen. Die Einbrüche er­folgten in der Mehrzahl in den sogenannten Dunkelmonaten, al­so in der Zeit von Oktober bis April. Überwiegend werden die Nachmittagsstunden bis in die frühen Abendstunden (ca. 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr) zum Einbruch genutzt. 33 Straftaten dieser Art wurden im Stadtbereich Montabaur von der Kripo bearbei­tet. Insbesondere das Wohngebiet »Alberthöhe« war ein bevor­zugter Tummelplatz für Wohnungseinbrecher. Die eingemein­deten Dörfer und die Gemeinde Dernbach, Wirges, Nentershau­sen, Mogendorf waren jedoch auch in vielen Fällen von derarti­gen Straftaten betroffen.

Hierbei konnte die Kripo feststellen, daß in dem genannten Zeit­raum 1988 überwiegend Tätergruppen aus dem Großraum Frankfurt und dem Ruhrgebiet unterwegs waren, die eine auto­bahnnahe Anbindung der Gemeinden ausnutzten. Bei den er­mittelten Tätern konnten fast in allen Fällen jugoslawische Staatsangehörige identifiziert werden. Teilweise sind diese Per­sonen nur einige läge als »Tburisten« eingereist, mieteten sich Leihwagen der Pkw-Mittelklasse über Mittelsmänner, stiegen in die Häuser ein, übergaben die Beute an vorher verabredete Hehler, jetteten wieder zurück nach Jugoslawien, bevor die Poli­zei einen Zugriff tätigen konnte. Die Kripo im Großraum Frank­furt und Ruhrgbiet geht von einer organisierten Kriminalität aus.

Die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche kann nur erfolgver­sprechend durchgeführt werden, wenn die Bevölkerung dabei durch gezielte schnelle Hinweise an die Polizei mithilft. Orts­fremde Fahrzeuge der Mittelklasse mit amtlichen Kennzeichen aus dem Großraum Frankfurt und dem Ruhrgebiet, die mit min­destens 2 Personen besetzt sind und die Wohngebiete abfahren oder ein solches Fahrzeug geparkt mit einer männlichen Person am Steuer im Wohngebiet steht, sollte zur Überprüfung sofort gemeldet werden. Unbekannte Personen, die insbesondere an der Rückfront und den Seitenfronten der Häuser gesehen wer­den, sind besonders verdächtig dann, wenn der N achbar kurzfri­stig nicht zu Hause oder längerfristig in Urlaub ist.

Der Einstieg in Wohnhäuser wird durch sichere Türen, Rolläden und Fenster erschwert, geöffnete oder in Kippstellung befindli­che Fenster ohne Sicherung stellen für Einbrecher kein Hinder­nis dar. Bei längerer Abwesenheit sind Schmuck und Bargeld, wertvolle oder Erinnerungsstücke, sicher außerhalb des Hauses zu deponieren. Der Nachbar und die Verwandtschaft sollten über ihre Abwesenheit und die Erreichbarkeit verständigt wer­den.

Fragen über die richtige Wohnungsabsicherung beantwortet

Ihre Polizei

DRK Ortsverein Montabaur

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Viele Leute meinen, der Rettungsdienst und der Krankentran­sport seien die Hauptaufgabe des DRK. Tatsache ist, daß er nur einen Tfeil unserer Arbeit ausmacht. Unser Aufgabengebiet ist sehr breit gestreut. Ich erinnere nur an die Katastrophenhilfe nach dem schweren Erdbeben in Armenien, oder die Unterstüt­zung bei der Hungersnot in der Sahelzone in Afrika. Die Vermiß­tensuche nach dem 2. Weltkrieg ist bis heute noch nicht abge­schlossen. Die Aktion »Essen auf Rädern«, das Notruftelefon und die Organisation des Blutspendedienstes mit der Sorge um das leibliche Wohl unserer Speuuci si»>. - -- r ■ n ' tc

unserer Arbeit.