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Die 1963 vom damaligen Schulverband Horbach/Gackenbach erbaute dreiklassige Volksschule erfordere als heutige Grundschule mit einem erweiterten Schulbezirk einen Raumbedarf für fünf Klassen einschließlich der Nebenräume. Neben der dringend notwen­dig gewordenen Sanierung des Schulgebäudes durch den Einbau neuer Fenster, der Ausbesserung des Außen- und Innenputzes, t der Verlegung von Drainagerohren, der teilweisen Erneuerung des Fußbodens und dem Einbau einer neuen Heizung und einer zu­

sätzlichen Wär medämmung habe sich der Verbandsgemeinderat für die räumliche Erweiterung ausgesprochen. Der Baumaßnah­me angeschlossen haben sich die Ortsgemeinden Gackenbach und Horbach. Sie erhalten für die jetzt mit der Grundschule direkt verbundene Schulsport- und Dorf gemeinschaftshalle ein Stuhllager und einen separaten J ugendraum. Der gesamte Anbau schafft eine zusätzliche Nutzfläche von über 200 qm.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken bedankte sich bei den beiden Gemeinden Horbach und G ackenbach für die gute Zusammenarbeit bei der Realisierung des Gemeinschaftsprojektes.

Den bisherigen schlechten baulichen Zustand der Grundschule Horbach bezeichnete Ortsbürgermeister Josef Wilhelmi, Gacken­bach, als nicht mehr vorzeigbar. Er begrüßte daher auch stellvertretend für die Ortsgemeinde Horbach die Sanierungsarbeiten. Mit den Worten »Investitionen in unsere Schulen bringen uns die höchsten Zinsen«, begrüßte auch er die Erweiterung des Schulge- ^ bäudes.

» Die Gesamtkosten für Erweiterung und Sanierung an der Grundschule Horbach betragen ca. 677.000,- DM. Hiervon entfallen auf

die räumliche Erweiterung des Schulgebäudes 313.000,- DM und auf die Sanierung des Altbaues 262.000,- DM. Die Kosten für |i den Jugendraum und das Stuhllager in Höhe von 102.000,- DM tragen die Ortsgemeinden Horbach und Gackenbach. An der Finan­

zierung der Schulerweiterungbeteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz mit 165.000,- DM und der Westerwaldkreis mit 27.500,- DM. ; x Die Verbandsgemeinde Montabaur stellt für Erweiterung und Sanierung insgesamt 382.500,- DM zur Verfügung.

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Der Karten­vorverkauf für die nächste kulturelle Veranstaltung der Stadt Montabaur Schloßkonzert mit dem Ensemble »»A GOR A«

am Freitag, 24. Februar 1989

hat begonnen.

Karten sind erhältlich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zimmer 206, TbL: 02602/126.107 oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Auf Antrag wird eine begrenzte Anzahl von Freikarten an be­dürftige Einwohner der Stadt Montabaur ausgegeben. Hinweis:

Der Veranstaltungskalender 1989 der Stadt Montabaur liegt für Sie im Rathaus bereit.

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Fastnacht in Montabaur

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J. O. Schneider

' Das erste Buch einer Reihe, die die Stadt zu geschichtlichen The­men herausgeben wird! In Ergänzung der Chronik der Stadt Montabaur, die pünktlich zum 700. Jubiläum der Stadtrechts­verleihung im Jahre 1991 erscheinen soll, sollen in einer Buch- Reihe einzelne Themenbereiche vertieft behandelt werden.

Wer wollte bestreiten, daß der »Fastnacht« in Montaaur eine be­deutende Rolle zukommt?

Autor Josef Otto Schneider hat auf 180 Seiten, in 19 Abschnit­ten gegliedert, mit viel Liebe zum Detail Vergangenheit und Entwicklung des närrischen Geschehens in Montabaur geschil­dert. D abei wird deutlich, daß die Fastnacht in Montabaur keine Angelegenheit nur einiger weniger M ärmer und Frauen ist: Zwi­schen 300 und 350 Bürger sind namentlich aufgeführt - und es sind nicht einmal alle, die zu erwähnen gewesen wären, wie es im Vorwort heißt, GKM, Heiterkeit, Bruderschaft der Exprinzen und Schloßgarde, aber auch alle Vereine der Stadt, die durch Mit­gestaltung der Fastnacht ihren Beitragzum närrischen Gesche­hen geleistet haben, finden ihre gebührende Erwähnung.

Rund 20 Zeichnungen der Montabaurer Grafikerin Gertrud Salzmann und ein ebenfalls von ihr gestalteter anspruchsvoller Einband unterstreichen, künstlerisch hervorragend gestaltet, den Tfext des Bandes.

Das Buch ist in einer Auflage von 1000 Exemplaren erschienen (Druck: Fa. Arfeller, Montabaur) und ab MONTAG, 9. Januar 1989, zum Preis von 18,00 DM zu kaufen bei:

- Buchhandlung Reuffel, Bahnhof Straße, Montabaur

- Schreibwaren Wetzlar, Großer Markt, Montabaur

- Tburist-Information, Fremdenverkehrsverein Westerwald, Kirchstraße, Montabaur

- Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Rathaus, Zim­mer 206, Konrad-Adenauer-Platz

- Stadtbücherei Montabaur, Gelbachstraße 9, Montabaur

Öffentl Bekanntmachungen

Wildes Plakatieren wird künftig geahndet

Plakattafeln schaffen ausreichendes Angebot zum Plakatieren

Der städtische Bauhof stellte in den vergangenen lägen im Stadtgebiet 11 Plakattafeln auf. Die Vereine werden angehalten, künftig ihre Veran­staltungshinweise auf diesen Plakatwänden anzubringen.

Foto: Noll