Montabaur
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konkrete Sparmotive und Ziele dahinter. Viele Wünsche werden erfüllt, wenn das notwendige Kapital dazu angesammelt ist. Aber auch Vorsorgeüberlegungen und die finanzielle Absicherung für Wechselfälle des Lebens spielen dabei eine sehr wichtige Rolla
_ Wissenswertes _
Aktion: ”Hilfe für behinderte Kinder”
Bei der diesjährigen Sammlung, die durch eine Privatinitiative von Frau Weißflogins Leben gerufen wurde, kam in Niederelbert der stolze Betrag von 1.900,- DM zusammen. Dieser Betrag wurdeden "Kindern des St. Vincenzstiftes-Aulhausen” zur Verfügung gestellt. Im St. Vincentstift-Aulhausen bei Rüdes heim sind geistig- und körperbehinderte Kinder untergebracht.
Weiterer Ausbau der Gasversorgung geplant
Die G as Versorgung Westerwald GmbH plant zur Zeit den weiteren Ausbau der Gasversorgung in Montabaur. Die hierzu erforderlichen Ausgangsdaten sollen durch eine Umfrage in allen noch nicht gasversorgten Häusern ermittelt werden. Hierbei sollen zunächst nur allgemeine Angaben über die bestehende Wärmeversorgung eingeholt werden. Die Umfrage wird von Mitarbeitern der G as Versorgung Westerwald GmbH ab Ende Oktober bis voraussichtlich Januar 1989 durchgeführt. Ich würde es begrüßen, wenn die betreffenden Hausbesitzer die Fragen möglichst umfassend beantworten würden.
Sportkreistag des Westerwaldes in Höhr-Grenzhausen
Einladung an alle sporttreibenden Vereine im Westerwald Am Freitag, dem 4. November 1988,19.00 Uhr, findet in der Halle des VfL Höhr-Grenzhausen, Timstraße 6, der Sportkreistag der sporttreibenden Vereine im Westerwald statt. Da Sportkreistage nur alle 4 Jahre stattfinden, sollte es eine Selbstverständlichkeit für jeden Thrn- und Sportverein sein, bei dieser Veranstaltung vertreten zu sein. Neben wichtigen Themen aus dem Sportbereich stehen auch Neuwahlen für den Sportkreisvorstand und der Delegierten auf der Tagesordnung.
Ganz besonders sei hier noch einmal auf die Einladung mit Tagesordnung durch den Sportbund Rheinland vom 3. Oktober 1988 hingewiesen, die allen Vereinen bereits zugegangen ist. Auf guten Besuch und Zuspruch freut sich:
der Sportkreisvorstand des Westerwaldkreises
Weltsparwoche 1988
Wie bereits in den Vorjahren veranstaltet die Deutsche Bundespost in der Woche vom 26.10. - 31.10.88 die Weltsparwoche 1988. Ziel dieser "Verlängerung des Weltspartages" ist es, allen Kunden die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich und in Ruhe über das erweiterte Angebot der Postsparkasse beraten zu lassen. Auch unseren berufstätigen Kunden bietet sich dadurch die Möglichkeit, sich samstags an einem unserer Beratungsstände individuell zu informieren.
Wegweiser Naturpark Nassau
152 Seiten, Best.Nr. 100 710 009, ISBN 3-87062-485-6, Ladenpreis DM 19,80, Autor: Hermann-Josef Hucke Zuverlässig, exakt und interessant, das ist der neue "Wegweiser Naturpark Nassau”, den dieBayerische Verlagsanstalt in Bamberg mit Unterstützung des Zweckverbandes Naturpark Nassau herausgegeben hat. Der Autor Hermann-Josef Hucke, der mitten im Naturpark wohnt, ist durch zahlreiche Heimatbücher bekanntgeworden und ein exzellenter Kenner der heimischen Landschaft.
Auf 152 Seiten zeigt uns der Wanderführer, was im Lahntal, im nördlichen Taunus und im südlichen Westerwald sehenswert, erlebenswert und erwandernswert ist. 24 Wanderlandschaften stellt er uns mit ihren Besonderheiten in Natur und Kultur vor. Viele herrliche Wandertips mit kleinen versteckten und unbekannten Schönheiten und mit allen prächtigen Aussichtspunkten findet man in der Broschüre gut beschrieben. Schnell erfaßbar für alle Besichtigungspunkte: Ein bis drei Sternchen für das was sehenswert, überdurchschnittlich interessant oder gar unbedingterlebenswertist. Zusätzlich ist für fast alle der rund 600 im Naturpark ausgeschilderten Rund- und Streckenwanderwegeangegeben, ob sie beiNässe nicht begehbar sind, ob man auch Kinderwagen mitführen kann und ob sie wegen ihrer Steilheit körperliche Anstrengung erfordern.
Zahlreiche Farbaufnahmen, eingestreute Histörchen, Sagen
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und Kuriosa, machen das Buch zusätzlich lesenswäTiTi in die J ackentasche und sollte auf jedem Naturp^u' Es ' beisein. ^
Studium neben dem Beruf an der Vtyl
• Informationsveranstaltung im Hörsaal am 26.11 1 Im Februar 1989 beginnt an der Verwaltungs- schafts-Akademie Koblenz wieder ein Wirtschaft »i schaftlicher Studiengang, der mit der Diplom-P^f J triebswirt VWA) endet. Seit J ahrzehnten dient dieseW'*
dungseinrichtungdem beruflichen Auf st iegmittlererumll
bener Führungskräfte in Verwaltungund Wirtschaft Dl körper setzt sich vorwiegend aus Universitäts-Dozenten! bewährten Praktikern aus der Rechtsprechung und <w| Schaft zusammen.
Die Akademie lädt alle Interessenten zu einer Inform fl tia anstaltung am Samstag, dem 26. November 1988,8 30) 10.00 Uhr in den Hörsaal G 133 der Erziehungswissen», chen Hochschule in Koblenz (Oberwerth), Beethovenstrsui (VWA-Geschäftsstelle: Koblenz, Rathaus, TfeL 0261/129]
CDU Kreisverband Westerwald
Teilnahme an der politischen Diskussion Kontakte pflegen Senioren-Union für die Verbandsgemeinde Selten geblldj In einem Referat ging der Kreisvorsitzende Ludwig Pfeil a Situation der älteren Mitbürger im Westerwald ein. Et| u. a. darauf hin, daß insgesamt in der Bundesrepublik43 oder 36 % der über 60jährigen in Ein-Pörsonen-Haushai
ben und 60 % der über 76 jährigen pflegebedürftig sei®] Das nur im Lande Rheinland-Pfalz bestehende Pflegegel 760,'-DM sei hier für die Betroffenen eine große Hilfe Es* überhinaus die Solidarität der Gesellschaft gefordert. Er begrüßte es, daß im Rahmen der Vorschläge zurGesundj reform die Begünstigung der Pflege in der Familie beeondi achtung gefunden habe Weiter betonte er, daß aber auch viele ältere Mitbürgern« rüstig seien und nicht aus unserer Gesellschaft auege werden dürfen. Die Senioren-Union werde dafür nachdi eintreten. Die Senioren-Union wolle nicht nur dieMö Kontakten und Geselligkeit untereinander bieten, sond zu Kontakten mit den Abgeordneten auf allen Ebenen. Eine Generation, die noch die Weimarer Republik erlebt] sowie Diktatur, Krieg, Vertreibung und Wiederaufbau, ij ihre wichtigen Erfahrungen in die heutige Politik einbi Ludwig Pfeil begrüßte es ausdrücklich, daß Gemeinden,! reien, Wohlfahrtsverbände und andere Einrichtungen si die älteren Leute kümmern.
Die Senioren-Union wolle keinesfalls dazu eine Kon sondern in den Gemeinden diese Bemühungen unterst^ In einer ausgiebigen Diskussion wurden u. a. Fragen der R reform, der Gesundheitsreform, der Steuerreform und d weltschutzes angesprochen. Der Beschluß, eine Senioren-! für den Gemeindeverband Selters zu bilden, wurde einstii gefaßt. Die anschließende Vorstandswahl brachte folgend gebnis:
Vorsitzender Edmund Wirtgen, Herschbach, stellv. Vor de, Frieda Görg, Selters. Als Beisitzer wurden gewählt: Holzenthal, Weidenhahn, Hermann Bell, Sessenhausen,] Papenhusen, Marienrachdorf und Ernst Ludwig, Schenke Der Kreisvorsitzende gratulierte dem neuen Vorstand wünschte eine gute Zusammenarbeit.
Kulturaustausch nach Noten
Musikschüler aus Tbnnerre kommen zum Gegenbeenck Montabaur
Vom 29. Oktober bis zum 1. November besucht eine Grupf 36 Musikschülern aus Tbnnerre / Frankreich ihre deutsch nerstadt Montabaur. Dort laufen die Vorbereitungen auf 1 Tburen. Schließlich wollen die Westerwälder ihren franzi» Freunden ein paar ereignisreiche Tage voll Musik berei»
In einer Pressemeldung gibt die Kreismusikschule Weste die wichtigsten Programmpunkte des Besuches bekam Sonntag, 30. Oktober 1988, um 16.00 Uhr, findet üdHms T abor in Montabaur, ein großes gemeinsames Konzerts größeres Ensemble der Musikschule aus Tbnnerresr Blockflötenkreis und das Orchester der Westerwald® sikschule werden es gestalten. Am Abend des 30.0k 19.00 Uhr startet ein kleines deutsch-französisch® schürfest im Musikpavillon der Realschule noch junge Big Band der Kreismusikschule wird dort sein.

