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Montabaur

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Andreas König mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Im Au ftragdes Bundespräsidenten überreichte Landrat Peter Paul Wei- nert Herrn Andreas König, Montabaur, am 11. Juli 1988 das Verdienst- kreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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Den schlichten Rahmen hatte der Ausgezeichnete selbst ge­wünscht:

Die Ehrung erfolgte im Anschluß an die Stadtratssitzung am 11. Juli 1988 im Sitzungssaal des alten Rathauses in Monta­baur. Zugegen waren die Beigeordneten der Stadt Montabaur sowie die Stadtratsmitglieder, ferner für die Verbandsgemeinde Montabaur, deren I. Beigeordneter Heinz Reusch.

I. Stadtbeigeordneter Dr. Paul Hütte begrüßte - in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Dr. Paul Possel-Dölken - Land­rat Weinert und würdigte die Verdienste Andreas König um die Stadt Montabaur.

Landrat Weinert bezeichnete es als ausgezeichnete Idee des Bürgermeisters der Stadt Montabaur, Herrn Andreas König zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande vorzu­schlagen.

Diese hohe Auszeichnung werde nur wenigen zuteil. Es genüge dafür nicht, ein paar Jahre Mitglied in einem Gremium zu sein. Vielmehr müsse man engagiert und an verantwortlicher Stelle gewirkt haben, was bei Andreas König - wie die Vorschlagsbe­gründung belege - zweifellos der Fall sei.

Andras König, 1916 in Goldhausen geboren, studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften. Nach dem Kriegsdienst über­nahm er 1946 die Steuerberaterpraxis seines verstorbenen Va­ters. 1946 zählte er zu den Mitbegründern des CDU- Ortsverbandes Montabaur.

Seit 1964 gehört Herr König ohne Unterbrechung dem Stadtrat der Kreisstadt Montabaur an. Von diesem Zeitpunkt an ist er auch Mitglied und Vorsitzender des Rechnungsprüfungsaus­schusses. In einer ganzen Reihe von Ausschüssen des Stadtra­tes ist Andreas König Mitglied bzw. Stellvertreter. Er habe nicht nur diesen Gremien angehört, sondern auch an hervorra­gender Stelle Verantwortung getragen, z.B. als Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, bemerkte Landrat Weinert. Er betonte aber auch das soziale und kirchliche Engagement des Geehrten. Er war von 1970 bis 1973 Mitglied des Diözesan- Kirchensteuerrates des Bistums Limburg und von 1945 bis 1952 ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hilfskrankenhauses Selters.

Außerdem ist Andreas König seit 1949 Vorstandsmitglied des Ibnnisclubs »Schwarz-Weiß« in Montabaur und war Mitbegrün­der dieses Vereins.

Landrat Peter Paul Weinert hob die Bedeutungdes Ehrenamtes für die Gesellschaft hervor und bezeichnete es als besondere Freude, einen hervorragenden Repräsentanten des Ehrenamtes auszeichen zu können.

Glückwünsche und Dankesworte überbrachten die Vorsitzen­den der Stadtratsfraktionen, Albert Kram (CDU) Paul Widner (SPD) und Paul Heinz Schweizer (FWG) sowie Heinz Reusch, I. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur.

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Die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates hoben besonders de hohen Sachverstand Andreas Königs, vor allem in finanzpoliti sehen Fragen hervor, unterstrichen aber auch seine stets sachli) che, faire und ausgewogene Argumentation im Rat und seine Respekt gegenüber den politisch Andersdenkenden.

Andreas Königdankte für die Auszeichnungund die Glückwiit sehe. Grund für seine ehrenamtliche Arbeit seien in erster Lint die Erfahrungen als Angehöriger der sog. Kriegsgeneration g, wesen. Eine der wichtigsten Erfahrungen sei, daß zu den höcl sten menschlichen Gütern die persönliche Freiheit gehöre Dieajj persönliche Freiheit sei nicht umsonst zu haben; man müsjj vielmehr etwas dafür tim. So habe schon in den letzten Kriege jahren sein Entschluß festgestanden, durch politische Mitai: beit dazu beizutragen, daß sich die Unfreiheit nicht noch einn^ wiederhole

Andreas König betrachtete die politische Entwicklung der leti ten 10 Jahre nachdenklich und kritisch:

Während der ersten J ahrzehnte nach 1946 habe sich ein demt., kratischer Entwicklungsprozeß vollzogen; die Entwicklung de letzten 10 J ahe mache ihm vor allem in zwei Punkten Sorge:

- Das politische Desinteresse - auch in unserer Heimatstadt

entwickle sich immer weiter fort. »Steuern zahlen und] gt meckern allein genügt nicht, und ich darf deshalb alle Mit) bürger aufmuntem, jung und alt, ander Basis mitzuwirken«| tT erklärte Andreas König. <j4

- Neben dem politischen Desinteresse bereite ihm auch die zu) nehmende öffentliche Verschuldung Sorge. Er sei glücklich daß diese Entwicklung in der Stadt Montabaur nicht zu verf zeichnen sei. Andreas König appellierte an alle politisch Ver) antwortlichen, »sich .von jeder Gefälligkeitspolitik zu löset' und in dem Staatssäckel nicht einen Selbstbedienungslade zu sehen, sondern sich selbst und allen Bürgern klar zu ma-t chen, daß die öffentlichen Schulden auch indirekt unsere prk' vaten Schulden sind.«

SSI

Hallo Fans!

Verbandßgemeinde-TXirnier der

Verbandsgemeinde Montabaur vom 23. - 31. Juli 1988

Anläßlich der Fertigstellung des Vereinsheimes in Horresse hat der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Heu Dr. Possel-Dölken die Auslosung vorgenommen. Daraus habe sich folgende Gruppen ergeben:

GRUPPE I:

Der! Moni 20 Di und ( ch :onn neud gruppe iffrerS gerel ren \

Spvgg. Horbach

SV Esschelbac!

TüS Montabaur II

SG Horressen/E.

SC Großholbach

SC KadenbacL

SC Simmern

FSV Stahlhofe

GRUPPE III:

GRUPPE r|

SV Niedererbach

SG Eitelbom-Neuk)

TUS Girod-Kleinholbach

SV Heiligenrot

SV Welschneudorf

SG Horreseen/E. If

SV Holler

HiS Montabaur

U1C 16I1UIUU3MU1 WCIUCU UCU VCICU1UU i<* lagt? VUi DCgUUI zugr

sandt. Vereine; die am 23., 24., 25. Juli Kirmes, oder sonstige Ft? ste haben, mögen sich wegen der Ibrrningestaltimg mit dem 1, q. g. Vorsitzenden des SV Horressen, Herrn Siegfried Pietsch, Tfel r. 02602/3355 in Verbindung setzen. erster

gen, at Entere:

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