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Montabaur

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Dirk Ortseifen, Nombom, Gartenstr. 7 und Verena Hommrich, Montabaur, Im Balmert 3

BÜCHEREI-/^ ~|

Wandern mit der Stadtbücherei Montabaur

Erstmals können in der Stadtbücherei Montabaur Wanderkar­ten ausgeliehen werden. Hierbei handelt es sich um die Natur­parkkarten der Naturparks Rhein-Westerwald und Nassau in den Maßstäben 1 : 25.000 und 1: 50.000.

In den Karten sind ausgewählte Wanderwege und besondere Se­henswürdigkeiten eingetragen, zumTbil auch auf der Rückseite der Karte erläutert.

Daneben bietet die StadtbüchereiMontabaur auch eine Vielzahl von Wanderführem, mit genauer Beschreibung von Wanderwe­gen im gesamten Westerwald, zu kostenlosen Entleihung an. Fragen Sie nach

in der Stadtbücherei Montabaur Gelbachstraße 8 (ehemalige Katharinenschule) Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags: 15.00 -18.00 Uhr samstags 10.00 -12.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Volkshochschule

Fahrt nach Köln

zur Sonderausstellung im Römisch-Germanischen Museum

über

Glas der Caesarea am 23. Juni 1988.

Das Kölner Museum hat gemeinsam mit dem Britischen Mu­seum und einem New Yorker Museum - zu einer bisher einmali­gen Ausstellung- die kostbarsten Gläser aus der Zeit von Cäsar bis Justinian (vom 1. J ahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr.) zusammengetragen.

Wollen Sie sich diese Kostbarkeiten entgehen lassen?

Kosten für Fahrt und Eintritt 20,00 DM (eineFührungist leider nicht möglich, für Interessenten allenfalls einzeln und auf eige­ne Kosten eine Tbnbandführung).

Anmeldungbei der Geschäftsstelle der VHS, TfeL 02602/126105 (Frau Probst).

Gemeinsam mit der VHS Wirges laden wir für Sonntag, den 12.06.1988 nach Köln ins Museum Ludwig zur Ausstellung Picasso im Zweiten Weltkrieg« ein.

Im Anschluß an eine Führung soll Zeit zur eigenen Vertiefung bei dieser Ausstellung bzw. zum Kennenlemen der Schätze des Museums Ludwig sein (evtl, auch im benachbarten Römisch- Germanischen Museum). Abfahrt: Montabaur, Konrad- Adenauer-Platz (vor Schusterbrunnen) 8.45 Uhr, Rückfahrt ab Köln 15.00 Uhr.

Kosten für Fahrt, Eintritt zur Ausstellung und Führung 21,00 DM.

Anmeldung bei der VHS Geschäftsstelle, Rathaus, Tbl. 02602/126 105 Frau Probst.

Vereine und Verbände berichten

Westerwald-Verein hat viele neue Freunde hinzugewonnen

100-Jahrfeier war auch ausgezeichnete Werbeveranstaltung Die Jubiläumswoche des Westerwald-Vereins aus Anlaß seines 100 jährigen Bestehens mit 27 Einzelveranstaltungen und rund 6000 Besuchern ist zu Ende. Der Hauptvorstand hat als Bezug den Schluß gezogen, daß die Angebote sowohl die Mitglieder für das zweite Jahrhundert des Vereinsbestehens motiviert als auch neue Freunde hinzugewonnen haben.

Höhepunkte waren der Festakt im Gründungsort 1888 in Sel­ters/Westerwaldkreis, das Westerwälder Umweltforum in

Herborn/Lahn-Dill-KreisunddieSchlußveranstaltungg n j n q

ters/Montabaur. ^

Hauptvorsitzender Dr. Norbert Heinen: »Es ist vor allen gen, die 44 Zweigvereine insgesamt auf die Hauptanlie Vereins im Bereich Wandern, Heimat- und Kulturnfl Landschafts-, Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz auf | e 6| tralen Aufgaben einzuschwören und neue Begeisterung wecken«. Die dezentralen Veranstaltungen im VereinslJei Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben aktives »Wir-Gefühl« erzeugt, das sich u.a. in zahlreichen N anmeldungen während der Festwoche erwiesen habe. '

Im Bereich des Natur- und Umweltschutzes «>«] Westerwald-Verein u.a. die von Prof. Dr. TVommer (B schweig) entwickelte Rucksack-Schule für naturnahes Wand« und Landschaftserleben verwirklichen.

Mit einem großen Jubiläums-Heimatabend in der Festhalled Gründungsortes Selters - anwesend waren Vertreter allerI Zweigvereine, ein Vereinsrekord - bewies der W WV, daß er a im Bereich der Brauchtums- und Heimatpflege zu Recht dey Spruch darauf erhebt, die Organisation zu sein, die in grol Bandbreite gleichzeitig gekonnt Volksmusik und Volkstd Brauchtum und Mundart abdeckt und dabei lokale Geschic] bewußt machen kann.

Hauptkulturwart Karl Keßler (Bad Marienberg): »UnsJ Zweigvereine haben verstanden, daß wir dafür verantworte sind, daß die Westerwälder Vergangenheit lebendig bleibt.^

Abschluß der Jubiläumswoche war ein Frühlingssterntn im Zeichen des Geburtstages. Auch hier konnte HauptwanJ wart Günter Herbei (Wetzlar) Rekorde berichten: An der Ji| läumswanderung sternförmig weg von Selters - gleichsamZ nis der von Selters ausgegangenen WWV-Idee und Jubilätij Sternwanderung hin nach Montabaur als dem Ort des den! gen Hauptsitzes des Vereins beteiligten sich insgesamt 1| Wanderinnen und Wanderer aus ebenfalls allen 44 Zwei? nen. Auch dies war ein bisher nicht erreichter Rekord.

Auf dem die drei Bundesländer, in denen der Westerwald lil und der Westerwald-Verein engagiert ist, verzeichnete Hau wegewart Klaus-Dieter Curdt (Freudenberg) schon während| Jubiläumswoche eine Nachfrage - es gibt erstmals Westerwald-Verein Wanderpaß und Wandemadel - aus dem samten Bundesgebiet.

Westerwald-Verein e.V.

In vielen Bereichen sind neue Mitarbeiter in den Zweig nen hinzugekommen, die den Fachwarten die Aufgaben vor! entscheidend erleichtern. Diese Feststellung traf Haupt! sitzender Landrat a. D. Dr. Norbert Heinen (Montabaur) inf Mitgliederversammlungim Rahmen der 100-Jahr-Feierdesl eins in der Festhalle Seltera Damit werde die zukünftigeArl des Vereins auf eine entscheidend gefestigte Basis gestellt

In seinem Jahresrückblick sprach Heinen auch den gutenTI geist im Hauptvorstand an, der ebenfalls ursächlich dafii daß der Verein mit neuen Zielen und neuem Schwung in I zweites Jahrhundert gehe Impulse dazu seien bereitst Deutschen Wandertag 1986 in Koblenz und der Wimpelwaj rang 1987 nach Eschwege ausgegangen, an denen der Wej wald-Verein entscheidend beteiligt gewesen ist.

Diskussion, Meinungsbildung und Fortbildung seien , sehen im Verein selbstverständlich. Dieser Tfeil der Arbeitbn die Mitglieder nicht nur sachlich weiter, sondern fördere j die persönliche Bindung. Auch wenn die eine oder andere El tungnochnicht erfüllt sei, so sei der Westerwald- Verein docl dem richtigen Weg in die Zukunft.

Man müsse dabei aber immer beachten, daß alle Aktivia freiwillig, ehrenamtlich und nur aus Freude und Verbunder zur Heimat Westerwald in Rheinland-Pfalz, Hess®! Nordrhein-Westfalen erbracht werden. Der Bogen dürfte nicht überspannt werden. Ein Verein habe keine Mög c jj| seine Mitglieder zu Tätigkeiten zu "zwingen, er kömredj nur neu motivieren und die Zahl der Mitstreiter stanaJgj hen. Dies seinurin stets kleinen Schritten möglich. D ie ®, "T ßende Bitte des Vorsitzenden: Über die 100-Jahr-Feier iirej den nächsten Jahren in allen Zweigvereinen weiter ve | mitar beiten.