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Montabaur

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Hauses zurückzufüiiren * die Aufnahmekapazität des Heimes ist voll ausgeschöpft, eine bestehende Warteliste belegt, daß auch für die Zukunft eine vollständige Auslastung zu erwarten ist.

Positiv zum Verlauf des Haushaltsjahres 1987 wurde noch her* ausgestellt, daß auf eine ursprünglich eingeplante Rücklagen­entnahme (Inanspruchnahme von Sparguthaben) in Höhe von ca 50.000,- DM verzichtet werden konnte.

Hierbei schlug insbesndere eine zweimalige von der Pflegesatz­kommission beschlossene Erhöhung der Pflegesätze um insge­samt 2,9 % positiv zu Bucha

Kompensiert wurden diese Mehreinnahmen zum Ifeil durch Mehrausgaben im Personalsektor und für die Beschaffung von medizinischem Bedarf. Vorausschauend auf das Haushaltsjahr 1988 wurde jedoch bemerkt, daß sich gleichhohe Überschüsse wie in den Vorjahren nicht erwirt schäften lassen. Nach den Plan­ansätzen für 1988 schließt der Verwaltungshaushalt nur mit ei­nem Überschuß von 7.700, DM ab. Besondere Belastungen er­fährt der Haushalt durch die Aufstockung des Personalbestan­des sowie durch die Veranschlagung von Kosten für Ergän- zungsbeschaffungen.

Ob unter diesen Gegebenheiten die Pflegesätze in unveränder­ter Höhe beibehalten werden könnten, sei ungewiß und stehe in Abhängigkeit vom Verlaufe des Haushaltsjahres 1988.

Ein weiterer Hinweis des Vorsitzenden galt noch dem Stand des Vermögens und der Schulden.

Hier ergibt sich zum 31.12.1987 folgendes Bild:

Vermögensart Buchwert/N ennwert

1. Gebäude, Betriebsanlagen

2. Maschinen, Inventar und sonstiges

3.090.296,08 DM

bewegliches Vermögen

140.813,93 DM

3. Wertpapiere

3.575,00 DM

4. Darlehensforderungen

61.337,63 DM

5. Rücklagen

730.000,00 DM

4.026.022,64 DM

(Der zudem noch vorhandene unbebaute Grundbesitz ist wert­mäßig nicht erfaßt). Zum aa. Stichtag belaufen sich die Schul­den auf 593.189,11 DM.

Die Vermögensverhältnisse der Stiftung sind nach Aussage des Vorsitzenden als weiterhin solide zu bezeichnen.

Den Mitgliedern des Rates empfahl Bürgermeister Dr. Possel- Dölken die Zustimmung zu dem Haushaltsplanentwurf sowie zur Haushaltssatzung 1988.

Stellungnahmen der Fraktionen zum Etat des Hospitalfonds Für die CDU-Fraktion bezog Ratsmitglied Hidlegard Diehl Stellung zum Haushalt des Hospitalfonds. Ihren Ausführungen stellte sie zunächst den Dank an das Personal des Heimes sowie die im Heim tätigen Schwestern voran. Aussagen der Heimbe­wohner sowie die lange Liste derer, die einen Platz in diesem Heim wünschten, belegten die gute Arbeit. Bei einem Vergleich zwischen der Gesamtbelegungszahl und den im Heim Beschäf­tigten ergebe sich ein Verhältnis von 2:1. Dies sei ein Beleg dafür, daß die Heiminsassen gut versorgt seien.

Mit Blick auf die positive Haushaltssituation des Hospital­fonds wurde für die CDU-Fraktion die Zustimmung zu dem vor­gelegten Planentwurf erklärt.

Dem Dank ihrer Vorrednerin schlossen sich auch die Fraktions­vorsitzenden der SPD-Fraktion und FWG-Fraktion, Paul Wid- ner und Paul Heinz Schweizer an.

Übereinstimmend bestätigten sie gleichfalls die solide Finanz­situation des Hospitalfonds und befürworteten den Etat 1988. N ach Abschluß der Diskussion wurde entsprechend dem Votum der Fraktionssprecher der Haushaltsplan einstimmig beschlos­sen.

Entwurfsplanung zur Erweiterung des Bebauungsplanes »Alter Galgen» zugestimmt

Einstimmig entsprach der Rat dem in der Sitzung vorgelegten Entwurf, der die Erweiterung des Bebauungsplanes »Alter Gal­gen « zum Inhalt hatte Dieser Planentwurf entspricht dem Voll­zug eines bereits im Mai 1987 gefaßten Ratsbeschlusses. Die Entscheidung zur Erweiterung des Gewerbegebietes wird mit dem Bedarf an weiteren gewerblichen Bauflächen begründet. Die sich sukzessive vollziehende Ansiedlung von Gewerbebe­trieben lasse erwarten, daß auf absehbare Zeit keine ausreichen­den gewerblichen Bauflächen mehr zur Verfügung stünden.

Der dem Rat vorgelegte Bebauungsplanentwurf sieht eine

Aufplanung des aus der Genehmigung ausgenommen«! Tto,

östlich der Kreisstraße nach Staudt, bis zur Gemarkung ^ Staudt, vor.

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Als nächste Verfahrensschritte für das formelle Bebauung planverfahren wurde entschieden, die vorgezogene Bürgerb B ligung durchzuführen.

Darüber hinaus erhielt die Kreisplanungsstelle den AuftragJ Beteiligungsverfahren der 'Däger öffentlicher Belange * ^

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was -(VOHK S wo

Freundschaf tssingen in der Aula Die Realschule veranstaltet am Donnerstag, dem 24. März 19 « um 19.30 Uhr in der Aula der Joseph-Kehrein-SchuleinMoot» baur ein Freundschaftssingen und -musizieren mit ihrer fran sischen Partnerschule von Tbnnerre, dem »College Abel L nard«. Der Eintritt ist frei Die französischen Schüler/inneo, 1 vom 23. - 26. März 1988 Gäste der Realschule sind, erwidern« nen Besuch der Chor-AG und der Jazz-AG der Realschule; 29.10. - 01.11.1987.

Die zuvorkommende Aufnahme der Schüler in franzöi

Familien sowie dar nachhaltige Eindruck des gemein_

Konzertes von barocken Instrumentalsätzen über europ. Foli lare bis zur Musik der Beatles - haben die begleitenden 1 ermutigt, die französischen Freunde zu einem entsprechend! Gegenbesuch nach Montabaur einzuladen. Viele Eltern derfi alschule haben sich bereit erklärt, die französischen Schl während der drei lüge in ihren Familien aufzunehmen.

Die Realschule lädt herzlich zum Besuch der Musikv tung ein.

Jugendkreuzweg

Der traditionelle Jugendbußgottesdienst der Pfarrei »St.f in Ketten« Montabaur vor Ostern wird auch in diesem Jahr» der als Jugendkreuzweg gestaltet und zwar am Freitag, März um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche.

Er steht in diesem Jahr unter dem Thema:

»Mein Gott was tat ich dir? 50 Jahre Reichskristallnai Anschließend sind Interessierte noch zu einem Bußgangd die Stadt zum Platz der ehemaligen Synagoge eingeladen. . Jugendliche und junge Erwachsene sind zu diesem Bulla herzlich eingeladen.

Internationaler Besuch auf Schloß Montabaur Vom 01.03. -15.03.1988 fand auf Schloß Montabaur ein M tionales Seminar zu Ausbildungsfragen im Genossen» wesen statt. An dieser Veranstaltung nahmen Tfeilnehmer« Argentinien, Barbados, Bolivien, Chile, Costa Rica, Equadö Kolumbien, Panama, Uruquay, Indien, Indonesien, Philippia Thailand, Kenia, Sambia, Ihnz ania und Liberia teiL Oie airf dischen Gäste waren außer von den winterlichen Verhält) im Westerwald, beeindruckt von der Schönheit des Schlot und der Landschaft.

Sie wurden begrüßt von Willi Croll, dem Präsidenten desl sehen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes und von" ter Swoboda, dem Vorstandsvorsitzenden der Akademie 1 scher Genossenschaften. Während ihres Aufenthaltes haben] bereits einen Überblick über das Deutsche Genossen» sen erhalten und eine Kreditgenossenschaft mit Raiftö markt in Katzenelnbogen besichtigt.

Am 03. März wurden sie von Oberstudiendirektor Müller,« Leiter der Berufsbildenden Schulen in Montabaur über« deutsche Bildungssystem informiert. Vor Ort konnten s Einrichtungen und Werkstätten besichtigen und durchs» Fragen die Organisation der Berufsbildenden Schule mal In den nächsten lägen werden sie in einem intensiv®! gramm weitere Genossenschaften und deren Bildung*® tungen kennenlemen, sowie durch Exkursionen in den Wo wald die Wirkungsstätten von Friedrich Wilhelm Raffe®] suchen.

Das Ziel des Internationalen vuuuuuuuuvu.. .

den teilnehmenden Ländern Ansatzpunkte für den AufMj nes eigenen genossenschaftlichen Büdungssystems^e Einen weiteren Höhepunkt stellt die Tbilnahme an den! keiten zum Welt-Raiffeisentag in Frankfurt dar.