Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 12

Thim eingeladen. Wichtigster Punkt der Tagesordnung sind die Vorstandsneuwahlen. Wir hoffen, daß möglichst viele Mitglie* der an der Versammlung teilnehmen.

Weltgebetstag der Frauen in Gackenbach AmFreitag, dem 4.3.1988 findet um 19.30 Uhrinderkath. Pfarr­kirche in Gackenbach der diesjährige Weltgebetstag statt. Frauen aus Brasilien haben zum Thema »Offene Türen« Tbxte vorbereitet.

Sie laden uns ein, ihre Lebensweise, ihre Probleme und ihre Hof f- n ungen kennenzulernen und mit vielen Menschen in der Welt zu­sammen an diesem Abend zu singen und zu beten. Evangelische und katholische Frauen aus Holzappel, Dörnberg und aus unserer Gemeinde haben diesen Gottesdienst vorberei­tet und würden sich freuen, wenn viele Erwachsene und Jugend­liche daran teilnehmen.

1

/jt \

EISBACHGEMEINDEN

Ml\

Girod

Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Girod vom 18.02.1988

Haushaltsrechnung 1986 beschlossen und Entlastung erteilt Anfang Februar 1988 tagte der Rechnungsprüfungsausschuß der Gemeinde in den Raumen der Verbandsgemeindeverwal­tung Montabaur. Den Ausschußmitgliedern wurde dabei Gele­genheit gegeben zur Einsichtnahme in die Kassen- und Rech­nungsbelege, um sich von der ordnungsgemäßen Ausführung der Haushalts- und Kassengeschäfte zu überzeugen. Die im Rahm en dieser Überprüfung vorgetragenen Beanstandungen wurden von der Verwaltung ausgeräumt. Anschließend wurde die Jahresrechnung 1986 abgeschlossen und dem Rat zur Ent­scheidung vorgelegt.

Die einstimmige Beschlußfassung über die Jahresrechnung folgte in der Sitzung am 18.2.1988. Zugleich wurde dem Orts­bürgermeister, den Ortsbeigeordneten, dem Bürgermeister und dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde für das Haushalts­jahr 1986 Entlastung erteilt.

Haushaltssatzung/Haushaltsplan 1988 verabschiedet Im Beisein des zuständigen Sachbearbeiters der Verbandsge­meindeverwaltung Montabaur, Herrn Reu sch, entschied der Rat über die Haushaltssatzung sowie den Haushaltsplan 1988. Die vorgelegten Planwerke wurden nach sachkundiger Erläute­rung einstimmig genehmigt.

Die Haushaltssatzung -diese stellt u.a. die sumarische Zusam­menfassung des Haushaltsplanes dar - weist folgende Ansätze aus:

Verwaltungshaushalt

Einnahmen/Ausgaben . je 862.000 DM

Vermögenshaushalt

EinnahmenlAusgaben .. je 328.000 DM

Kredite sind nicht veranschlagt.

Verpflichtungsermächtigungen wurden in Höhe von 170.000 DM festgesetzt (die Gemeinde ist damit ermächtigt, im Jahre 1988 Aufträge zu vergeben, die erst im darauffolgenden Jahr zu begleichen sind).

Die Steuersätze für die Gemeindesteuern wurden wie folgt fest­

gesetzt:

Grundsteuer A. 220 %

Grundsteuer B. 240 %

Gewerbesteuer. 280 %

Hundesteuer

für den 1. Hund. 36,- DM

für den 2. Hund. 64,- DM

für jeden weiteren Hund. 72,- DM

Aussagen zur derzeitigen Haushaltssituation sowie Prognosen für das Haushaltsjahr 1988 enthält der dem Haushaltsplan bei­gefügte Vorbericht. Hieraus werden auszugsweise einige Infor­mationen zur Kenntnis gegeben.

Rückblick auf das Haushaltsjahr 1987 Die finanzielle Ausgangsbasis für die Erstellung des Haus­haltsplanes 1988 erwies sich als wesentlich günstiger als dies

zunächst entsprechend den Zahlen des Haushaltsplanes 190» anzunehmen war. Während der Haushaltsplan 1987 Rückw ansparungen von 7.600 DM vorsah, werden tatsächlich^

100.000 DM an gespart werden können. Mehreinnahmen bei Er

Schließungsbeiträgen sind die Hauptursache für diese positive Entwicklung. Diesem Guthaben steht zum Jahresende 1987ei Schuldenstand von ca. 360.000 DM gegenüber. Im VergU zum Jahr 1986 hat sich mithin die Ausgangsbasis für dieM Stellung des Haushalts deutlich verbessert.

Haushalt 1988 Verwaltungshaushalt Das Volumen des Verwaltungshaushaltes steigt überdurc]J schnittlich im Vergleich zum Vorjahr um 99.000 DM auf 862.01 DM an. Auf der Einnahmenseite wird dies durch Me men im Sektor »Steuern, Zuweisungen und Umlagen« verm.l sacht. Auf def Ausgabenseite ist ein deutlich geringerer Aus benzuwachs zu verzeichnen. Dies wird insbesondere deutl daran, daß 1988ein Überschuß von 169.000DM als Zu betrag zum Vermögenshaushalt erwartet wird (1987 64(5 DM).

Vermögenshaushalt

Aufgrund des vom Ortsgemeinderat beschlossenen Investitionsprogrammes wird es erforderlich, HaushaltsmittL in Hohe von 328.000 DM bereitzustellen, um die folgenden Val haben und Ausgaben zu realisieren:

1. Erneuerung der Fußwege

an der Kirche in Kleinholbach. 39.000,- Dlj

2. Bau eines Schutzdammes am Sportplatz..... 6.000,-Dlj

3. Ausbau von Wegen im Rahmen der

Dorfemeuerung. 46.964,-Dlj

4. Ausgleichszahlungen an Beteiligte

des Umlegungsverfahrens »Auf der Nörr«. 60.000,-Dlj

6. Zuschüsse für Dorfemeuerungsmaßnahmen .. 1.000,- Dlj

6. Erschließung Bamstück-Kappesfeld. 60.000,-Dlj

Damit in 1988 die Gesamtauftragsvergäbe erfolgen kann,* Verpflichtungsermächtigungen in Höhe van 170.000,- DM v anschlagt.

7. Erschließung »Auf der Nörr«: einschL Straßenbeleuchti und Straßenoberflächenentwässerungsanteil. 89.000,- Dlj

8. Zuweisung an die Tbilnehmergemein schaft

zum Ankauf von Land. 10.000,- Dlj

9. Ankauf eines Hausgrundstückes. 7.000,'

10Abbruchkosten für ein Hausgrundstück .... 6.000,- Dl)

11. Haus- und Kanalanschlußkosten für gemeindeeigene

Grundstücke »Auf der Nörr«. 19.600,-D

12. Zuführung zur allgem. Rücklage.701,-Dl)

-Planabrundung-

13. Tilgungsleistungen an den Bund

und an den Kreditmarkt. 4.846,-D

Finanziert wird dieses Ausgabenprogramm durch folgendes nahmen:

1. Zuweisung des Landes zur Erneuerung der Fußwege an der Kirche in Kleinholbach ..... 10.000,-1

2. Ausgleichszahlungen von Beteiligten des Umlegungsverfahrens »Auf der Nörr« ... 16.000,-1

3. Einnahmen aus der Veräußerung

von Grundstücken. 60.000,-1

4. Zuführung vom Verwaltungshaushalt. 169.000,-1

6. Entnahme aus der allgemeinen Rücklage ... 94.000,-D

Ausblick 1989 1991 Die weitere Erschließung der Baugebiete »Bornsts Kappesfeld« und »Auf der Nörr«, der Ausbau der Kirchstr Zuschüsse für Dorferneuerungsmaßnahmen sowie der K«_ anteil zum Bau der Schulturnhalle bilden die Investf) Schwerpunkte kommender Jahre.

Die Berechnungen der mittelfristigen Finanzplanung t . daß für das Jahr 1991 eine Neuverschuldung erwartet Abschließend sei noch auf die Entwicklung der freien 1 spitzen hingewiesen:

1988- Ü. 164.000,-

1989- Ü. 152.000,-

1990- Ü. 156.000,'*

1991- Ü.. 148.000,-- 1 *

Ü = Überschuß