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Montabaur

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AOK: KeinenGläsernen Patienten

Die Bemühungen um mehr Transparenz im Gesundheitswesen haben nichts mit dem oft zitierten Schreckgespenst desglä­sernen Patienten zu tun. Daher, so betont der AOK- Bundesverband, sei der von den Ärzteverbänden entfachte Streit um die Reformbemühungen in diesem Sektor völlig un­verständlich. Wer Leistungen bezahle, müsse auch einen Überblick über das Leistungsgeschehen haben. Kostendämp­fung ohne Kostenklarheit bleibe Illusion.

Total abwegig ist nach Auffassung des AOK-Bundesverbandes das in der Arztekritik deutlich gewordene Mißtrauen gegen die Krankenkassen. Es habe für solches Mißtrauen in der Vergan­genheit keinen Anlaß gegeben. Die Krankenkassen werden, so betont der Bundesverband, auch künftig keine patientenbezo­genen Daten länger speichern, als es für die ordnungsgemäße Durchführung der Aufgaben der Krankenversicherung notwen­dig ist.

Der AOK-Bundesverband weist in diesem Zusammenhang dar­auf hin, daß schon bisher die Krankenkassen in vielfältiger Wei­se den Nachweis führen, daß sie die Datenschutzbestimmun­gen ernst nehmen.

Sie haben stets und werden auch in Zukunft alle organisatori­schen Maßnahmen treffen, um patientenbezogene, medizini­sche Daten nicht nur vor dem Zugriff Dritter zu schützen, sondern auch im eigenen Bereich ihre Geheimhaltung sicher­zustellen.

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Die SOS-Rufe unserer Partner in Übersee nehmen zu; sie bestätigen die ständig größer wer­dende Not für Millionen Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Eile ist geboten. Schnelle Hilfe oft entscheidend. Deshalb unser Aufruf, der dringende Appell an alle, die dazu in der Lage sind: Ziehen Sie die Not­bremse. Helfen Sie mit, bedrohtes Leben zu retten, Menschen aus ihrem Elend zu befreien. Jede helfende Hand wird gebraucht. Und Sie dürfen sicher sein: Alle Spenden gelangen ohne Abzug von Verwaltungs­kosten an die Brenn­punkte der Not. Ein Bei­spiel: Unterstützung von Flüchtlingen in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Aufnahmeländer, die oft genug zu den ärmsten Staaten gehören, sehen sich kaum in der

Lage, für die Flüchtlinge angemessene und menschenwürdige Ver­hältnisse zu schaffen. Hunderttausende leben dort unter primitivsten Verhältnissen, durch Hunger und Seuchen be­droht. Nahrungsmittel, Medikamente, Zelte und j Decken werden ge­braucht. Eine Decke kostet DM 10,-. Informationen über die Arbeit von »Brot für die Welt«, über Projekte und I Programme erhalten Sie j kostenlos von »Brot für die Welt«, Stafflenbergstraße 76, oder Postfach 476, 7000 Stuttgart 1.

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