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Nr. 5/88

ibfallvermeidung durch Glas-Recycling

[((flaschen schonen die Umwelt

1 Bundesbürger hat tagtäglich Glas in der Hand. Meist Getränkeflaschen oder andere Glasbehälter für ® . jmd GenußmitteL Geleert und als Glasscherben ge­eit bilden diese Hohlglasabfälle einen wirtschaftlich kon- Inzfähigen Rohstoff, insbesondere unter der Berücksichti- ianfallender Energiekosten. Darauf weist die Westerwald- f-Abfallbeseitigung hin. Das Konzept zur Entlastung des Imülls von leeren Flaschen und Gläsern basiert vor allem lern dichten Netz der Glas-Sammelcontainer, die überall im i bürgernah an geeigneten Stellen im Ortsbild bzw. auf plätzen aufgestellt sind.

Linnvolles Recyclingverfahren ist vor allem dann möglich, I weiße und bunte Glasscherben strikt getrennt gesammelt len. Wichtige Voraussetzung ist außerdem, daß zu den lglasabfällen keine Fremdstoffe gelangen. Beispielsweise * jgche Stoffe müssen kostenintensiv vor dem Einschmel- Bes Glases von Hand ausgelesen werden, denn Tbnkrüge, hgutbehälter sowie Porzellan schmelzen nicht, sondern bil- H azige Sternchen in Flaschen und Gläsern. Blei und Eisen ,en zerstören die Schmelzwannen. Auch Aluminium, z.B. i Flaschenhals verbleibender Rest eines Sicherheitsver- ses, kann zu Störungen führen. Daher bittet die Wester- reis-Abfallbeseitigung alle Bürger, diese Fremdstoffe [in die Glas-Container einzuwerfen. Auch Flachglasabfälle, Fenster- und Spiegelglas, Bleikristallgläser, Leuchtstoff- i und Glühbirnen gehören nicht dort hinein. llas-Kreislauf entlastet die Umweltbilanz dreifach: Es wird 1 vermieden, Rohstoff eingespart und Energie gespart. Je r Altglas-Scherben bei der Herstellung von neuem Glas zu- |tzt werden, um so geringer ist der Energieverbrauch bei die- l Vorgang. Jedes Kilogramm Glasscherben spart 1,2 Kilo- Primärstoffe und führt zu einer Ersparnis von ca. 76 l öl pro Kilogramm Behälterglas, bn dem Sammeln von Altglas gibt es noch eine Alternative, [imwelt zu schonen: die Verwendungvon Pfandflaschen. Für richtigen Getränkebereiche bietet die Behälterglasindu- jenormte und standardisierte Mehrwegflaschen an. Diese Idflaschen kann der Verbraucher an die Lebensmittelhänd- ückgeben und führt durch einen Neukauf zu einem inter- cyckng. Dieses Verfahren ist der Einwegflasche vorzuzie- i der Kreislauf für die Einwegverpackung ist viel um- eicher: Lebensmittelgeschäft - Verbraucher Glascontai- Rohstoffhändler - Glashütte - Getränkeabfüller - Lebens­ittelgeschäft.

lalb appelliert die Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung an ;r, verstärkt zu Mehrwegflaschen zu greifen und Ein- jlaschen möglichst nicht zu kaufen.

Eine gute Zeitschrift für den gesamten Westerwald

gAHtgliederorgan des Westerwald-Vereins wird umgestaltet Ter Westerwald, Mitgliederzeitschrift des Westerwald- Tins wird zu einer Zeitschrift des Westerwaldes allgemein grentwickelt. Der Vorstand hat entsprechenden Vörstellun- pes im vergangenen Jahr von der Mitgliederversammlung perufenen Schriftleiters Hermann Josef Hucke (Daubach) stimmt.

ke will die Publikation - UntertitelZeitschrift für Heimat- ip und Wandern inhaltlich und gestalterisch so verändern, JJ^ie noch attraktiver als bisher schon wird. Der U mfan g von T 60 Seiten je Ausgabe soll beibehalten werden, die Jubi- nsauagabe zum 100jährigen Bestehen des Vereins im Mai es J ahrea wird im Umfang stärker. Die Zeitschrift sollaußer- Iverstärkt als Werbeträger angeboten werden:.

Inhaltsverzeichnis wird zukünftig völlig verzichtet, ressenten können die Zeitschrift auf ihre Kosten in der Ju- roUzugsanstalt Diez binden lassen. Es wird angestrebt, die Schrift künftig - viermal im Jahr - zu Beginn eines Quartals scpemen zu lassen und nicht mehr wie bisher in der Quartals- ~e; dadurch wird auch die Aktualität gesteigert.

Katholische Bildungswerk Westerwald informiert und lädt ein Ehevorbereitungskurse

P es ® m Wochenende sind junge Paare eingeladen, die sich auf w». Familie vorbereiten wollen, jfiin ander soll versucht werden, Vorstellungen über Liebe und

Ehe, über Glück und Erfüllung zu klären. Dabei können neue Einsichten vermittelt und gewonnen werden:

Sicher sind Liebende mit Glück erfüllt und sehen mit Freude in ihre Zukunft; - aber sie werden sich auch fragen, ob und wie ihre Liebe lebendig bleiben wird, wie sie miteinander schwierige Si­tuationen leben können.

Deswegen ist Leitlinie für dieses Wochenende:

Wir wollen lernen, uns immer besser zu verstehen,

- weil wir heiraten wollen,

- weil wir verschieden sind,

- weil unser Leib im Spiel ist,

- weil unsere Liebe mit Gott zu tun hat.

Ttermine der Efiekurse 1988 Wo?/Wann?

Nentershausen 05./06.03.1988

Montabaur 12./13.03.1988

jeweils: samstags ca 14.00 Uhr - ca 21.00 Uhr sonntags 9.00 -13.00 Uhr

Leitung Tfeam von Mitarbeitem/-innen - Theologen, Ärzte, Pädagogen.

Kosten: Kursgebühr 10,- DM + Kosten für Verpflegung. Anmeldungen:

ans örtliche Pfarramt oder bei Abteilung Erwachsenenarbeit im Kath. Bezirksamt, Auf dem Kalk 11, 5430 Montabaur, IbL 02602/2051.

Mein Bild von mir - Frauenbilder in der Bibel Wir »machen« uns alle Bilder von der Frau, die wir sein sollen oder sein möchten.

Wer sind wir aber als echte Frau, als echte Person?

Womit, mit welchen Frauen könneh wir uns identifizieren?

An diesem Wochenende wollen wir uns und die Bilder, die wir von uns haben, betrachten.

Biblische Frauen, unsere Mütter und Schwestern im Glauben, wollen wir suchen und anschauen.

Leitung Charlotte Reff, Streithausen Ortflfer-

min: Altenkirchen, Haus Felsenkeller, von Freitag, 18.

März 1988,18.00 Uhr bis Sonntag, 20. März 1988, 14.00 Uhr

Kosten: 60,- DM (mit Kinderbetreuung)

Anmeldungen:

bis spätestens 26. Februar 1988 an:

Kath. Bildungswerk Westerwald, Auf dem Kalk 11,5430Monta- baur, TbL 02602/2061.

Neue Kräfte entdecken und leben - für Frauen-

Meist meinen wir, unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten zu kennen und sie auszuschöpfen und doch stoßen wir oft ganz un­erwartet auf unsere Grenzen im Umgang miteinander, in der Fa­milie, in der Partnerschaft, am Arbeitsplatz usw. Dann ist es Zeit, sich neu auf sich und die eigenen noch verborgenen Kräfte zu besinnen, die einen neuen Weg zum anderen frei machen kön­nen.

EineMöglichkeit, sich nur zu erfahren, ist das Ausdrucksmalen. Durch eutonische Übungen, die uns - Körper, Geist und Seele - in Einklang bringen, bereiten wir eine gute Basis für unsere Ge­spräche und Erfahrungen.

Leitung Charlotte Reff, Streithausen, Angelika Kulawik, Goddert

Ortflter-

min- Vallendar, Theologische Hochschule von Freitag,

22. April 1988,18.00 Uhr bis Samstag, 23. April 1988, 20.00 Uhr Kosten: 60,- DM

(Kinder werden pädagogisch betreut) Anmeldungen:

bis spätestens 8. April 1988 an

KatL Bildungs werk Westerwald, Auf dem Kalk 11,5430 Monta­baur, TbL 02602/2051.

Die Farce »»Die Polizei«

des polnischen Autors Slawomir Mrozek zeigt die Theatergrup- pe »Die Dramartisten« am kommenden Freitag und Samstag (5J6. Februar) in der Aula des Mons-Tbbor Gymnasiums Monta­baur.

Beginn der Aufführung ist jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,00 DM.

Die Handlung des »Dramas aus dem Gendarmenmilieu in drei Akten« spielt in einem utopischen Land, dessen perfektes Poli­zeisystem für grenzenlose Loyalität der Bürger sorgt.