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Montabaur

Seiteil

Nr. 1/88

Am Freitag, dem 8.1.1988,20.00 Uhr, treffen sich in Freilingen, Hotel zur Post, hoffentlich recht viele Mitglieder, da über die Planung für das Jahr 1988 gesprochen werden soll, vor allem aber das aktuelle Projekt »Naturgarten Montabaur«.

Neben dem Jugendzentrum ist die Arbeit zum Bau des Natur­gartens begonnen worden und braucht außer der Arbeitsgruppe des Jugendzentrums unter Leitung von Herrn Dahlem und der Arbeitsgruppe ABM unter Leitung von Herrn Scheer noch viele freiwillige Helfer. Da die knappen finanziellen Mittel der Kreis­gruppe für Material verwendet werden müssen, ist die Gruppe auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen.

Interessierte Nichtmitglieder sind zu den Versammlungen ebenfalls herzlich eingeladen.

Schachkurs der VHS-Wirges

Der Kurs setzt keinerlei Schachkenntnisse voraus, ist aber auch auf Schachspieler zugeschnitten, die bereits über eine gewisse Spielpraxis verfügen und ihre Spielstärke steigern wollen.

Zu Anfang werden die Tteilnehmer mit den wichtigsten Schach­regeln vertraut gemacht (Gangart und Schlagen der Steine, Matt- und Pattstellung, Remis, Rochade usw.)

An Hand von Beispielen wird aufgezeigt, nach welchen Regeln und Prinzipien eine Schachpartie vorteilhaft begonnen werden kann.

Danach haben die 'Iteilnehmer die Möglichkeit durch Spiele un­tereinander eine gewisse Spielpraxis zu erreichen.

Zugleich werden dem Kursbesucher einige bekannte Eröffnun­gen vorgestellt.

Der letzte Iteil behandelt die wichtigsten Kombinationen des Schachspiels wie Gabel, Spieß, Fesselung und Abzug. Auch in diesem Abschnitt.

Um jeden Schachspieler schnell mit diesen wichtigen und die Spielstärke steigenden Kombinationen vertraut zu machen, werden durch einfache Schachaufgaben diese Kombinationen vertieft.

Beginn: Dienstag, den 23.02.1988,19.00 Uhr.

Ort: Theodor-Heuß-Schule in Wirges.

Dauer: Der Kurs umfaßt 10 Doppelstunden. Lehrbuch:Sammelbestellung bei Kurs beginn.

Anmeldung: Bei VHS-Geschäftsstelle in Wirges, Dresdener Straße 1, (Frau Dupp), Tbl. 02602/60604.

VHS Montabaur, TteL 02602/124421 oer 124420.

VHS Ransbach, Verbandsgemeinde, Herr Steinebach, IteL 02623/8666.

Das Katholische Bildungswerk Westerwald informiert und lädt ein:

1. Märchen-Erzählabende

im Priesterseminar mit Schwester Simone und Winfried Gra- mich.

Itermine: jeweils samstags 19.30 Uhr 09.01.,/06.02./12.03.1988. Ort: Limburg, Priesterseminar.

Kosten: pro Abend 2,- DM.

2. Akademietage 1988

16. Januar 1988 Kräfte zu heilen - woher?

»Geistheiler« im Widerstreit der Meinungen. Referent: Prof. Dr. Bernhard Kirfel, Köln.

23. Januar 1988 Hat christlicher Glaube Zukunft?

Krise und Chance der Glaubensvermittlung heute.

Referent: Prof. Dr. Norbert Mette, Paderborn.

30. J anuar 1988 Wenn alle läge Werktagist. Informationen und Standpunkte zur Sonntagsarbeit.

Referent: Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Frankfurt Ort: Theologische Hochschule Vallendar, Paüottistr. 3.

Zeit: 14.00 -17.30 Uhr.

An jedem Akademietag ist nach den Vorträgen die 'Te ilnahm e an der Eucharistiefeier möglich.

3. Wochenendseminar für Familien Weiterarbeit der Bildungswoche in den Herbstferien.

Thema: Die Schöpfung, das Leben gewinnen Itermin: 16./17. Januar 1987.

Beginn: Samstagvormittag, ca. 10.00 Uhr.

Schluß: Sonntag, im Laufe des Nachmittags Ort: Vallendar, Theologische Hochschule Leitung: Heinz-Peter Rüffin.

Informationen und Anmeldung zu allen Veranstaltungen: Kath. Bildungswerk Westerwald, Auf demKalk 11,6430 Monta­baur, Ttel. 02602/2061.

Wenn Frauen aus der Rolle fallen...

Ihlk-Show der Westerwälder SPD-Frauen Westerwaldkreis: Welche Erfahrungen machen Frauen, wenn sie es wagen, in Bereiche einzudringen, in denen Man er immer noch den »Tbn angeben«? Was denken und empfinden Frauen, die diesen Schritt schon getan haben und dadurch aus der tradi­tionellen Rolle fallen?

Was geschieht, wenn sie z.B. politisch aktiv werden oder in den Beruf zurückwollen? Wie reagieren M ann und Kinder, Verwand­te, Bekannte und Nachbarn?

Welche Auswirkungen hat ein solches An gagement, und wie ge­hen die Frauen selbst mit dieser Veränderung um?

Solchen und ähnlichen Fragen möchte die AsF im Westerwald­kreis (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) in ei­ner öffentlichen Veranstaltung, am Samstag, dem 16.1.1988, um 14.30 Uhr im Haus der Arbeiterwohlfahrt in Wirges, J ahn straße 9 auf »unkonventionelle« Weise nachgehen, z.B. mit einem Sketch, Musik, Tälk-Show und Diskussion.

In der Thlk-Show werden Frauen erzählen, die im Verbandsge­meinderat, Stadtrat, Kreistag oder in anderen politischen Gre­mien sich »einmischen«.

Von den Erfahrungen in der »hohen« Politik berichtet die Bun­destagsabgeordnete Gudrun WeyeL Alle interessierten Frauen sind herzlich dazu eingeladen. Für Kinderbetreuung wird ge­sorgt.

Gesucht: Stimmen zum Vereinsleben

Der Westerwald-Verein wird 1988 hundert Jahre alt. Die Zeit­schrift »Der Westerwald« sucht daher für ihre Jubiläumsausga­be besonders aus der Schar der älteren Mitglieder Kurzbeiträge zum Thema Westerwald-Verein.

Viele Westerwälder haben sicherlich Erinnerungen und Erleb­nisse, können Anekdoten erzählen, die mit dem Westerwald- Verein und seinem Wirken Zusammenhängen. Man k ann sich aber auch dazu äußern, wie man selbst im Westerwald-Verein ge­wirkt hat oder was man von einem überregionalen Heimat- und Wanderverein erwartet.

Zuschriften erbittet die Redaktion »Der Westerwald« in 6431 Daubach/Ww., Hochstraße 14.

Jahrgänge 1927 bis 1934 werden aufgefordert, Kindererziehungszeiten zu melden Müttern oder Vätern der Geburtsjahrgänge nach 1920 können seit vergangenem J ahr die Zeiten der Kindererziehung in der Ge­setzlichen Rentenversicherung bis zu einem Jahr als Versiche­rungszeit anerkannt werden. Eine wichtige Voraussetzung da­für ist, daß dies bei der Rentenversicherungbeantragt wird. Dar­an erinnert der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Be­hinderten und Sozialrenter Deutschlands, VdK-Landes verband Rheinland-Pfalz.

Die Rentenversicherungsträger rufen jetzt die Angehörigen der Geburtsjahrgänge 1927 bis 1934 dazu auf, die Anerkennungder Kindererziehungszeiten zu beantragen. Daran erinnert werden auch noch einmal die zwischen 1921 und 1926 Geborenen, die sich bisher noch nicht gemeldet haben.

Nicht von dem Aufruf betroffen sindMütter, die bereits eine Ver­sicherungsnummer der Rentenversicherung haben. Sie werden von ihrer Versicherung direkt angeschrieben und brauchen des­halb nicht selbst zu melden.

Wer schon einmal in der Gesetzlichen Rentenversicherung versi­chert war, muß die Anerkennung der Erziehungszeit bei dem Versicherungzweig beantragen, bei dem er zuletzt einen Beitrag gezahlt hat. Das gilt auch dann, wenn dieser Beitrag inzwischen erstattet wurde.

Wer noch nicht versichert war, kann die Kindererziehungszeit wahlweise entweder bei der Arbeiterrentenversicherung (Lan­desversicherungsanstalten) oder bei der Angestelltenversiche­rung (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) geltend ma­chen.

Wer die Erziehungszeit bei der zuständigen Landes Versiche­rungsanstalt beantragt, kann sich zwecks Beratung an die VdK- Kreisgeschäftsstellen wenden, die in der Beantragung der Ren­te behilflich sind.