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Montabaur

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Während die Mitglieder der SPD- und Fraktion den von der Ver­waltung geschilderten Sachverhalt als noch nicht abschließend geklärt ansahen, schloß sich die CDU-Fraktion der Auffassung der Verwaltung an und befürworteten die Planänderungen, die es erlauben, durch Verlegung des Wendehammers auf aufwendi­ge und kostenintensive Baumaßnahmen zu verzichten. Mehr­heitlich ergingen zum genannten Änderungsverfahren folgende Entscheidungen:

Die im Gemarkungsbereich »In der Bächel« im Flur 14 der Ge­markung Eschelbach liegenden Flurstücke 1291/1, 1292/6, 1293, 1294/1, 1294/2, 1296/2, 1296/1, 1296/1, 1296/2, 1297/1, 1298/2, 1299/4 werden von einer privaten in eine öffenltiche Grünfläche umgewandelt. Die bebaubare Fläche wird an den nördlichen Rand dieser Grundstücke verlegt.

Der im Bereich der Flurstücke 2077/2 und und 1307/6 vorgesehe­ne Wendehammer wird geändert und größtenteils auf das Flur­stück 1307/6 verlegt.

Auf eine vorgezogene Bürgerbeteiligung soll verzichtet werden, da sich die Planänderungen auf das Plangebiet und die N achbar- gebiete nur imwesentlich auswirkt.

Als nächster Verfahrensschritt schließt sich nun die Offenlage der Änderungsunterlagen an.

Umlegungsverfahren fUr das Baugebiet »In den Rödern» wird eingeleitet

Einstimmig entschied der Stadtrat, für das Baugebiet des vorg. Bebauungsplanes in der Gemarkung Eigendorf die Umlegung einzuleiten. Das Umlegungsverfahren erstreckt sich auf die Flurstücke 122/1,123 -130 in Flur 9.

Verabschiedung von Forstwirtschaf tsplänen Jeweils einstimmig verabschiedete der Stadtrat folgende Forst­wirtschaftspläne:

a) Hauungs- und Kulturplan für das Forstwirtschaftsjahr 1987/88.

b) Zweiten Nachtragsplan zum Forstwirtschaftsplan 1987

c) Hauungs- und Kulturplan 1988 für die im Besitz des Hospital­fonds befindlichen Waldflächen.

Der Hauungs- und Kulturplan der Stadt Montabaur sieht für das Forstwirtschaftsjahr 1987/88 Gesamteinnahmen von 868 - 620,-- DM und Gesamtausgaben von 787.600,- DM vor. Der Holzeinschlagist in der GesamtnutzungfVor- und Endnutzung) mit 7.618 fm angesetzt.

Die Mittelbereitstellung im Wege des 2. Nachtragsplanes zum Forstwirtschaftsplan 1987 (überplanmäßige Ausgaben von 17.900,-- DM), dient Kompensationsdüngungen in verschiede­nen Abteilungen des Forstreviers GelbachtaL Die Ausbringung der Düngemittel erfolgt per Hubschrauber.

Die Finanzierung der Maßn ahm e ist gewährleistet durch einen Landeszuschuß von 12.900,- DM sowie einen von der Stadt auf­zubringenden Eigenanteil von 5.000,- DM.

Der Hauungs- und Kulturplan 1988 für die Waldflächen des Hospitalfonds schließt bei veranschlagten Einnahmen von 9.200,-- DM und Ausgaben von 12.100,- DM mit einem voraus­sichtlichen Fehlbetrag von 2.900,- DM ab. Geplant ist ein Hol­zeinschlag von 140 fm Fichte

Städtepartnerschaft mit Gemeinde in der DDR befürwortet Zum zweiten Mal legte die SPD-Fraktrion einen Antrag vor, der die Begründung einer Partnerschaft mit einer Gemeinde in der DDR zum Inhalt hatte

Erstmals wurde die SPD-Fraktion hierzu im Jahre 1984 initia­tiv. Die von der Verwaltung eingeholten Auskünfte bei verschie­densten Institutionen endeten jedoch allesamt mit der Feststel­lung, eine solche Partnerschaft lasse sich wegen des fehlenden Interesses der der DDR nicht realisieren. Nachdem inzwischen erste Städtepartnerschaften mit Gemeinden in DDR begündet wurden, legte die SPD-Fraktion erneut einen Antragmitfolgen­dem Inhalt vor:

»Die Stadt Montabaur wünscht eine Partnerschaft mit einer Gemeinde in der DDR Der Bürgermeister wird aufgefordert weitere Schritte dazu zu unternehmen«.

Zu Beginn der Ratsdiskussion bezog Ratsmitglied Friemel (SPD) zu diesem Antrag Stellung und erklärte, die Städtepart­nerschaft sei ein geeignetes Instrument für mehr menschliches Miteinander. Sie plädierte dafür, dem Antrag auch unter dem Gesichtspunkt zu entsprechen, daß gegenwärtig lange Warte­zeiten und evtl, auch organisatorische Schwierigkeiten zu er­warten seien.

Um die gegenwärtig noch bestehenden Schwierigkeiten, bei

Aufnahme partnerschaftlicher Beziehungen mit einer r

de in der DDR aufzuzeigen, meldete sich anschließend r? ordneter Dr. Hütte (CDU) zu Wort.

Dr. Hütte gab zur Kenntnis, daß er Gelegenheit hatte.' Gespräch mit dem Ortsbürgermeister von Saar-Loujf 8 Details über das Zustandekommen der Städtepartna^ Saar-Louis/Eisenhüttenstadt zu erfahren. 0

Den Mitgliedern des Rates wurde zur Kenntni s gegeb» . nicht möglich sei, eine Partnergemeinde auszusuchend! hier das Vorschlagsrecht einseitig bei der PDR-Füh n'iS Der Austausch erstrecke sich vornehmlich auf Vereinen'l Sucher dürften nicht bei Familien wohnen, sondern Jd stets in Beherbergungsbetrieben untergebracht werden? bedeute im Vergleich zu anderen Städtepartnerschaft® überdurchschnittlich hohen finanziellen Aufwand. Zu d®d nerschaftliehen Begegnungen selbst wurde angemerkt 1 man hier dennoch sehr viele positive Erfahrun g ^ ,' konnte.

Für die FWG-Fraktion nahmen der Fraktionsvorsitzendepj Heinz Schweizer sowie Ratsmitglied Günter Höhn 1 tend zu dem Antrag Stellung.

Auch der Fraktrionsvorsitzende der CDU-Fraktion Kram erklärte, die CDU-Fraktion sei fast einstimmig dal fassung, den vorliegenden Antrag zu unterstützen, obwohl 1 skeptisch sei, daß eine solche Partnerschaft bei der Vielzal bereits vorliegenden Anträge in den nächsten Jahren z gen komme.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken wertete ebenso den vorlk den Antragpositiv, vertrat jedoch gleichzeitig die Meinuj dessen Realisierung auf lange Zeit wohl noch nicht mhfo j Die sich anschließende ausgiebige Diskussion wurde t durch Abstimmung über den zu diesem Tägesardnimgi vorliegenden Antrag.

Mit großer Mehrheit (19 J a-Stimmen; 2 Gegen-Stimmen)» vom Rat für die Stadt Montabaur die Bereitschaft zur Ad, me partnerschaftlicher Beziehungen mit einer Gemeinden DDR bekundet.

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Freizeitanlage »Quendelberg«

In der Woche vom 5.10. bis 10.10.87 haben die Freizeit) Betreuerinnen wieder ein interessantes Programm für) imd Jugendliche zusammengestellt. Geboten werden u.a.kl re Spiele, Pflastermalerei, Arbeiten mit Pappe, Basteln v würzbildern, Sandkerzen und Falttechniken.

Alle sind hierzu recht herzlich eingeladen.

Kolpingfamilie Montabaur Am Freitag, 2.10.1987 ist um 20 Uhr im Haus Mons-ftbi Diskussionsrunde zu dem Thema: »Gestaltung der n« striellen Gesellschaft«.

Auch Nichtmitglieder sind hierzu herzlich eingaladen.

TUS 1846/1912 e.V. Montabaur Abt. Fuß ball-Senioren

Sonntag, 4.10.1987,16.00 Uhr Kreisliga A WW/Wied:HiSlj tabaur I - SV Feldkirchen.

Die Kreisstädter wollen sich durch einen Heimsieg? boSSGTD

Sonntag, 4.10.1987,13.00 Uhr, KreisligaD, Staffel Süd: T derahr II - TUS Montabaur II.

Stammtisch der Vogelschutzgruppe Nächste Stammtischmnde am Dienstag, dem&lOJwj turschutzzentrum, Alte Schule, in 6431 Holler. Vorg»* bei guter Witterungein Arbeitseinsatz im SchulgartmlSj mitbringen). Treffpunkt bei guter Witterung um 18-30 W bei schlechter Witterung wie üblich um 19.30 Uhr. und interessierte Gäste sind hierzu herzlich eingeladen.

GV »Wohlgemuth« Ettersdorf Jahresausflug nach «Tripsdrill«

Am Samstag, dem 3. Okt. starten die Mitglieder des uV 'i gemuth« zum TUgesausflug in den Erlebnispark »«jP^ Abfahrt ist um 7.00 Uhr in Ettersdorf an der Gaststä Schluß ist ab ca. 19.00 Uhr in Kamp-Bornhafen, Hol fürst« mit dem Singenden Wirt. Nichtmitglieder kw® 1 zum Abschluß nach Kamp-Bomhofen, mit Privat-"»*' fahren.