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Kostenlose Überprüfung der Bremsen durch den ADAC
| Am Freitag, 10. Juli und Samstag, 11. Juli 1987 haben Autofahrer wieder die Gelegenheit, die Bremsen an ihren Wagen kostenlos durch den ADAC überprüfen zu lassen. Prüfort ist die Eichwiese in Montabaur.
Schon die Römer werkten mit Westerwälder Ton
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken eröffnete Limesausstellung in Neuhäusel 10 Jahre Kannenbäckerstraße - Eine Ferienstraße feiert Geburtstag Aus Anlaß dieses Jubiläums zeigte die Verbandsgemeinde Montabaur vom 25. bis 30. Juni im Kath. St.Anna-Heim in Neuhäusel die bereits von mehr als 100.000 Besuchern gesehene Dokumentation.
Großformatige Farbfotos, Zeichnungen, Keramiknachbildungen und Originalkeramikfunde aus der Zeit 60 bis 260 n.Chr., als die Römer ihre militärische Grenzanlage von der Donau bis zum Rhein erbauten, gaben den Besuchern einen Einblick in das Leben der Römer im Westerwald und den angrenzenden Gebieten.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, Dr.Paul Possel-Dölken, wies in seiner Eröffnungsrede auf den Zusammenhang zwischen Kannenbäckerstraße und Limesausstellung hin und stellte fest, daß bereits die Römer vom Ende des ersten nachchristlichen bis Mitte des dritten Jahrhunderts den Westerwälder Tbn als wertvollen Rohstoff erkannt und verarbeitet haben. Dies sei durch Originalfunde belegt.
' In diesem Zusammenhang dankte Dr. Possel-Dölken besonders Georg Peltner (Höhr-Grenzhausen), der aus seiner privaten Samm- ; lung einige Exponate für die Limesausstellung zur Verfügung stellte.
j Die Ausstellung, so Dr. Possel-Dölken, biete demBesucher die Möglichkeit, sich einen Einblick in die geschichtlich wichtige Zivilisa- I tionsstufe der Römer zur damaligen Zeit zu verschaffen und eigne sich durch ihre an schauliche Darstellung besonders für Schulklas- /f^sen.
Klaus Deinaß, Bereichsredakteur derTageszeitung begrüßte die Initiative der Verbandsgemeinde Montabaur, die Ausstellungzum Jubiläum der Kannenbäcker Straße zu zeigen.
Die von der Tageszeitung zusammengestellte Dokumentation sei mittlerweile als Dauerleihgabe an den Westerwaldverein übergegangen und werde künftig dem Lanaschaftsmuseum in Hachenburg angegliedert.
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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken (3. von links) eröffnete am Mittwoch, 24. Juni 1987, die Limesausstellung im St. Anna Heim in Neuhäusel.
Die Ausstellung solle auch dazu beitragen, daß der Limes in Rheinland-Pfalz unter Denkmalschutz gestellt werde.
Deinaß dankteDr. Hans Helmut Wegener, Leiter der Außenstelle Koblenz der Abteilung Bodendenkmalpflege des Landesamtes für Denkmalschutz für dessen Unterstützung und fachlichen Rat.
Einen weiteren Dank richtete der Bereichsredakteur an den Fotografen einer TägeszeitungHeinz Ewald, für seine fotografische Tätigkeit bei Erstellung der Dokumentation.
Dr. Wegener bezeichnet« die Ausstellung als besonders journalistische Leistung, die mit dazu beigetragen habe, das Interesse an dem archäologischen Denkmal zu steigern.
Die wesentliche damalige Bedeutung des römischen Grenzwalles sei in der Sicherung der wirtschaftlichen Verhältnisse zu sehen. So hätten die Römer während ihrer Zeit in unseren Regionen wertvolle Bodenschätze wie Erze, Marmor, Basalt und auch Tbne gewonnen.
Erst als die Erträge nicht mehr erbracht werden konnten, der Boden durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung ausgelaugt gewesen sei, hätten sich die Römer zurückgezogen.
.Reife Dr. Wegener bezeichnete im besonderen die Funde aus Keramik aus der Römerzeit als wichtigen Indikator für die Ermittlung von . 17 J,’ Zeitansätzen.
rpfle- Der Fremdenverkehrsverein Westerwald hatte im Rahmen der Jubi- ? läumsveranstaltung »10 Jahre Kannenbäckerstraße zahlreiche Journa
listen und Rundfunkredakteure zu einer Pressefahrt und zum Besuch a< 5 helle! «1 er Limesausstellung eingeladen. Im Bild links: Verkehrsdirektor Wecker gibt dem Studio Rheinland (RPR) ein Live-Interview. ngene :JjDie Verbandsgemeinde Montabaur unterstützte die Werbemaßnahmen üngfüi -±und wies die Besucher mit einem Informationsstand am Beginn der Kannen backerstraße in Neuhäusel auf die Jubiläumsaktivitäten hin.
Manöver der Bundeswehr
In der Zeit vom 7.7. bis 9.7.87, üben in einer TVuppenstärke von 158 Soldaten das Pionier-Bataillon 5 aus Lahnstein im Manöverraum Rübenach - Nauort - Selters - Rennerod - Dillenburg - Weilburg- Lahnstein - Rübenach.
Zum Einsatz kommen 64 Räderfahrzeuge. Die Bevölkerung wird um erhöhte Aufmerksamkeit im Manöverraum gebeten.
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