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pa war außerdem noch ein Bürgermeister anwesend. Monsieur Dr. Gerard, Stadtchef der künftigen französischen Partnerstadt Tbnnerre.
Igo jung wie die freundschaftlichen Bande zum Patenschiff, war das erste Rendezvous zur Begrün- I düng einer Jumelage. Der Beginn dieser Städtepartnerschaft war zwar keine Liebe auf den ersten Blick. Sie entwickelte sich aber gleich der Patenschaft zu einer dauerhaften Verbindung, geprägt [von Herzlichkeit und Freundschaft.
Ipie gleichzeitige Begründung einer Patenschaft und einer Partnerschaft, war kein quasi zufälliges [Ereignis, wie es sich eben manchmal ergibt. Im Gegenteil. Der Antrag „Patenonkel” zu werden, livar sicher auch mit Zufälligkeiten verbunden. Die unverzügliche Annahme dieses Ehrenamtes ge- hchah aber so spontan und einstimmig, daß selbst die Marine ein wenig überrascht war.
hei der Städtepartnerschaft war jedoch von Anfang an die Initiative des Bürgermeisters ausschlaggebend, der zielstrebig, als einer der ersten in Rheinland-Pfalz, Brücken zu unseren französischen Nachbarn geschlagen hat.
[Doch zurück zu unserem Patenschiff. Wie das so zugeht an Bord und wie der Kasten eigentlich aus- ■sieht, hat erst einmal ein Spähtrupp erkundet. Keiner von denen, die am 4. Juni 1968 zum ersten ■Mal über die Gangway an Bord gingen, hatte zuvor maritime Erfahrungen sammeln können. Han- [nemann geh du voran! Also haben vorsichtshalber erst einmal gestandene Männer aus den Stadt- Iratsfraktionen und der damals ranghöchste Verwaltungsbeamte, ihren Bürgermeister begleitet. [Seefahrt tut not. Nach der Reise versichert der Bürgermeister in seinem Dankschreiben an den [Kommandanten, daß die schwimmende „Westerwald”, für die Herren Förster, Witte, Kunkler, Gilles und nicht zuletzt für ihn selbst, viel mehr, als nur ein schönes Erlebnis war. Bürgermeister, Frak- [tionsführer und Amtsrat zur See, konnte zwar keiner an Bord werden. Bei der Ausfahrt in die Ostsee Laren sie aber drauf und dran, an den Klabautermann zu glauben.
■Viele Besuche und Gegenbesuche hat es inzwischen auf der „Westerwald” und in der Patenstadt |im Westerwald gegeben. Da ist das Stammpersonal an Bord, von dem viele, für viele bei uns zu H au- , längst alte Bekannte geworden sind.
|Die Kommandanten des Schiffes haben es immer hervorragend verstanden, die unterschiedlichen pmperamente der vielen Besucher an Bord, mit seemännischen Gepflogenheiten dem Wellengang lanzupassen. Die kurze Zeit ihres Bordkommandos war nie ein Grund, bei den zwangsläufig wenigen [Besuchen in Montabaur, stets den richtigen Kurs zu halten. Die Bürger und natürlich auch die Bür- Igerinnen der Stadt haben es, ebenfalls nach Temperament, sehr schnell erkannt: „Zu Wasser und [Land, ein Kommandant”.
[Letztlich sind da noch die Matrosen. Auch bei einer schwimmenden Einheit ist ein ständiges Kommen und Gehen. Alle auf einmal zu Besuch zu kommen, das war und ist nicht drin. TVotzdem ist |die Zahl der Lords gar nicht klein, die das alte Mons Thbor kennengelernt haben. Zur Weihnachts- Izeit waren immer nur wenige hier. Wir erinnern uns. An ihrem Basar hablen sie einige 1000,00 DM Izusammengebracht. Das Geld war nicht für das Schiff gedacht, es floß wohltätigen Zwecken in [Montabaur zu.
IWenn heute noch Kartengrüße ehemaliger Matrosen an ihre Quartiergeber nach Montabaur kommen, ist das wohl ein Beweis dafür, daß es ihnen in der Patenstadt gefallen hat.
[Am 19. Juni 1987 reist in Flensburg - Mürwik wohl die größte Besuchergruppe an. Es dürften mehr [als 30 Personen sein. Zwanzig Jahre Patenschaft, das soll mit Recht gefeiert werden.
äs gab schon einmal eine „Westerwald”, die den zweiten Weltkrieg heil überstanden hat. Wie lange ias Patenschiff der Stadt Montabaur diesen Namen noch über die Meere trägt, wer weiß es? Ob sich in späteren Jahren wieder ein Schiff so nennen wird, steht auch in den Sternen.
äines aber wissen wir sicher. Alle guten Wünsche begleiten unsere „Westerwald’ ’ auf all ihren Fahr- sn.
chiff ahoi!
[1.02.1968 - 09.10.1968 [9.10.1969 - 02.04.1973 P2.04.1973 - 29.09.1975 p.09.1975 - 01.10.1981 Pb 01.10.1980 PU0.1981 - 07.03.1983 P7.03.1983 -17.01.1986 f7.01.1986 -
Die Kommandanten auf TVoßechiff „Westerwald’
Korvettenkapitän Wojak, Hans Korvettenkapitän Jakubowitz, Wolfgang Korvettenkapitän Fenselau, Dieter Korvettenkapitän Heinrich, Gerd Fregattenkapitän
Korvettenkapitän Körner, Ferdinand Korvettenkapitän Dieckmann, Wedigo Korvettenkapitän Emmerling, Rolf

