jtabaur
Seite 7
Nr. 23/87
Kreisbauernverband Westerwald
■ t Landwirtschaftlichen Sozialversicherungsträger Hessen- jjau, Kassel, halten am Mittwoch, dem 24. Juni 1987 von EgObis 13.00 Uhr in der Geschäftsstelle Bahnhofstr. 3, 5438 Lerburg, einen Sprechtag ab. Alle diejenigen, die Auskünfte Unfall-, Beitrags-, Alterskassen-, Krankenkassen oder sonsti- L n gelegenheiten wünschen, sollten sich imbedingt rechtzei- L v or dem Sprechtag an die Berufsgenossenschaft, Alterskas- y e r Krankenkasse wenden, damit einmal die erforderlichen Lrlagen und zum anderen gewährleistet wird, daß die entsenden Bediensteten der einzelnen Körperschaften für fünfte angemessen zur Verfügung stehen.
Treffpunkt Schönstatt
Ufpunkt Schönstatt« lädt in den kommenden Wochen zu folgen Veranstaltungen ein:
Itter und Kind-Treff - einmal anders
: 4. Juni, 14.30 Uhr, Ort: Haus Aumühle, 5414 Vallendar, jformation: Tbl.: 0261/66006
pdagogische Tagung
x. 5. - 9. Juni, Ort: Bildungsstätte Marienland, 5414 Val- [dar, Zielgruppe: Erzieher(innen) und Pädagogen aus vermiedenen Erziehungsbereichen, Inhalte: Vergleich und Dis- äsion der »WalldorfPädagogik« und der »Pädagogik P. Josef jntenich«. Information: Tbl.: 0261/63031.
nilienstamm tisch
a: 14. Juni 1987, Ort: Haus der Familie, 5414 Vallendar, felgruppe: Familien, Thema: Erziehungsalltag Kleinkind - be- *' tdere Entwicklungsschritte, z.B. Sprache, Denken, aufrech- tGang... Information: Tbl.: 0261/66006
kojekttage - »Ganzheitlich Leben in unserer Gesellschaft geilten«
a: 17. - 21. Juni, Ort: Jugendzentrum Marienberg, 5414 illendar, Zielgruppe: Junge Erwachsene, Inhalte: Die Projekt- Gesetzen sich auseinander mit dem Modell ganzheitlichen Leus und Denkens von P. Josef Kentenich, dem Gründer der liön st at t-Bewegung. Ziel ist es, dieses Modell in Auseinander- |tzung mit den Problemen der heutigen Zeit ins eigene und ins »Uschaftliche Leben umzusetzen. Das wird in verschiedenen bjektgruppen versucht werden. Z.B. die Frage nach Frieden, »logische Probleme, Asylanten- und Ausländerproblematik, klbstdarstellung in Tanz und Theater usw. Information: Tbl.: 161/66023.
bm Frau und Kultur
a: 18. - 21. Juni, Ort: BildungsstätteMarienland, 5414 Val- ir, Zielgruppe: Frauen. Inhalte: Das Forum »Frau und Kul- ^rstellt sich die Aufgabe, heute anstehende Fragen des Selbst- rständnisses und der Mitgestaltungder Frau an einer im Um- [iich begriffenen Gesellschaft zu'diskutieren. Insbesondere (kt es um die Frage, inwieweit »Beseelung« noch oder gerade der ein unverzichtbarer Beitrag der Frau zur Mitgestaltung »heutigen Lebens ist, angesichts der unübersehbaren Erwar- signach spiritueller Vertiefung in Kirche und Gesellschaft. Innation: 0261/63033.
Formationen Uber weitere Veranstaltungen erhalten Sie bei: pffpunkt Schönstatt, Referat Bildungsarbeit, Hillscheider »5,5414 Vallendar, Ibl.: 0261/66006.
Aus den Gemeinden
pefgarage der Stadt Montabaur geschlossen
dringender Reparatur- und Anstricharbeiten muß die [®fgarage von Samstag, 06.06.1987, ab abends 20.00 Uhr bis ®tag, 08.06.87, 06.00 Uhr für jegliche Fahrzeugbenutzung Gossen werden.
^Dauerparker bitten wir, ihre Fahrzeuge, für die o.a. Zeit aus ^Tiefgarage zu entfernen.
Alle Benutzer bitten wir um Verständnis.
Montabaur, 29.05.1987
Dr. Possel-Dölken, Bürgermeister
NACHRUF
Am 27. Mai 1987 verstarb im Alter von 60 Jahren
Herr Willi Disper
Herr Disper war mehr als 30 Jahre aktives Feuerwehrmitglied und von 1961 bis 1975 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Montabaur. Darüber hinaus war er auch über zwei Jahrzehnte im kommunalpolitischen Bereich seiner Heimatstadt als Mitglied des Stadtrates und verschiedener Ausschüsse tätig.
Sowohl in seinem Dienst in'der Freiwilligen Feuerwehr als auch in seinem kommunalpolitischen Wirken zeichnete sich Herr Willi Disper durch Verantwortungsbewußtsein und uneigennützige Einsatzbereitschaft für die Allgemeinheit aus.
Rat und Verwaltung der Stadt Montabaur danken dem Verstorbenen für die geleisteten Dienste und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.
Dr. Possel-Dölken (Bürgermeister)
5430 Montabaur, 29.05.1987
Bericht über die Sitzung des Stadtrates vom 26. Mai 1987
Großes Einvernehmen war in der letzten Sitzung des Stadtrates der Stadt Montabaur am Dienstag, 26. Mai 1987, im Verlaufe der öffentlichen Sitzung festzustellen. 7 Tagesordnungspunkte wurden, ohne daß offensichtliche Meinungsverschiedenheiten zu Tage traten, zügigund durch jeweils einstimmige Beschlüsse abgehandelt.
Im einzelnen ergingen folgende Entscheidungen:
Aufnahme eines Kommunalkredites für das Haushaltsjahr 1986
Zur Finanzierung von Investitionsmaßnahmen im Haushaltsjahr 1986 werden nach den überschlägigen Ermittlungen der Verwaltung Kredite von 396.700,- DM benötigt. Der ursprünglich in der Haushaltssatzung 1986 angesetzte Kreditbedarf betrug 923.815,- DM, konnte jedoch aufgrund einer höheren Zuführung des Verwaltungshaushaltes um 527.115,- DM reduziert werden. Diese erhöhten Zuführungen sind im wesentlichen zurückzuführen auf Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer und beim Anteil an der Einkommensteuer.
Der Rat ermächtigte die Verbandsgemeindeverwaltung mit der Kreditaufnahme in der notwendigen Höhe und zu den zu diesem Zeitpunkt günstigsten Konditionen.
Neufassung der Satzung Uber die Art der Gestaltung und Instandhaltung der Bebauung im historischen Teil der Stadt Montabaur beschlossen
Der Stadtrat hatte bereits im Jahre 1976 erstmals eine S atzung über die Art der Gestaltungund Instandhaltung der Bebauung im historischen Tfeil erlassen. Zweckbestimmung dieser Satzungwar es, kulturgeschichtliche Bauzeugnisse zu bewahren sowie Voraussetzungen zu schaffen zur Wahrung und Gestaltung des gewachsenen, charakteristischen Stadt- und Straßenbildes.
Auch die Neufassung der Gestaltungssatzung soll dazu beitragen, den historischen Stadtkern als Denkmal der Bauart der vergangenen Jahrhunderte zu erhalten und zu pflegen. Die in der Stadtratsitzung am 26. Mai 1987 vorgelegte Satzung wurde von einer eigens hierzu gebildeten Arbeitsgruppe erarbeitet und mit den zuständigen Abteilungen der Kreisverwaltung (Untere Denkmalschutzbehörde/Untere Bauaufsichtsbehörde) abgestimmt.
Zum Verlauf der Sitzungen der Arbeitsgruppe merkte Ratsmitglied Karl-Heinz Bächer (SPD) an, die Arbeit habe selir konstruktiv und zügig abgewickelt werden können. Trotz des Umfanges der Satzung und der Tragweite der darin enthaltenen

