fcßtabaur
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Nr. 22/87
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Prof. Dr. phil. Max Thürkauf, Basel, bei seinem überaus interessanten Vortrag.
Schutz von Un-Heil aus der Forschung bietet die alte Ordensregel »ora et labora«. Dann kommt die Inspiration eben nicht von der falschen Seite. Neben die Handlung muß wieder die Be-Sinn-ung treten. Die Abwägung der Werte verlangt ebensoviel geistige Mühe wie die Suche nach Wegen der Machbarkeit. Die Grenzen des Verantwortbaren müssen wieder in den Blick kommen, und zwar unter dem Gebet. Thürkauf kennt die Schwierigkeiten, die sich besonders bei Intelligenten entgegenstellen, wenn sie diese »Natursprache des Herzens« verlernt haben. Er verweist auf die Vorbilder der großen Ausnahmemenschen, der Heiligen, die er die eigentlichen Abenteurer nennt. Er ermutigt zur Nachfolge. Wenn nur ein einziger Zuhörer von nun an mehr bete, habe sich seine Reise von Basel nach Montabaur gelohnt.
Der Vortrag, völligfrei gesprochen und mit dem großen Emst vorgetragen, aus dem auch die Heiterkeit kommt, beeindruckte stark.
Das lag auch an dem Bekenntnischarakter vieler Ausführungen.
bekdotisches belebte, Symbole überhöhten die Sachmitteilung.
irkauf überzeugte nicht nur durch Gedankengänge. Seine ganze Person predigt: Wer könnte sich dem entziehen?
VHS-Fahrt nach Österreich
bHerbst (17. bis 25. Oktober 1987)planen die Kreisvolkshoch- fhule und die VHS der Verbandsgemeinde Montabaur eine t ins
Klösterreich Österreich leldieser überaus interessanten Fahrt ist die Welt des österrei- ichen Barock von Passau bis Göttweig, von Melk bis Ad- ut, von St.Florian über Kremsmünster bis Salzburg.
»Kosten für diese Fahrt belaufen sich bei einer Mindestteil- nerzahl von 30 auf 790,- DM. Der Preis schließt alle Fährte, JeFührungen in Österreich (samt Eintritt), 8 Übernachtungen ft Doppelzimmer in 3- bis 4-Sterne-Hotels bei Halbpension
iieinEinzelzimmer muß mit einem Aufpreis von 100,- DM ge- net werden.
hs vorläufige Reiseprogramm ist wie folgt vorgesehen: Oktober
ÖUhr Start in Montabaur - Fahrt über die Autobahn bis Wert- i (Kaffeepause), über Nürnberg (dort oder in der Nähe Mit- jspause) und Regensburg zum Benediktinerkloster Welten- |ig, von dort aus (über die Autobahn bis Schärding.
[.Oktober:
nel über den schönen Stadtplatz von Schärding - Führung ich Passau (Dom, Residenz) - Fahrt donauabwärts über En- Ihartszell und Eferding nach Wilhering (Zisterzienserstift itberühmter Kirche) - Weiterfahrt nach St.Nikoh bei Grein an i Donau (das für 5 Ü unser Quartier bleiben wird).
^Oktober:
mch im Rokoko-Stadttheater von Grein -Fahrt zur Burg i ■ kurze Besuche in Enns, der ältesten Stadt Österreichs,
1 Steyr - Besichtigung des Augustiner-Chorherrenstifts Florian (wo uns nach einem Rundgang durch das Kloster mit (seinen Schätzen abschließend in der Klosterkirche ein kurzes ®zert an der Bruckner-Orgel erwartet) - Rückkehr nach St.Ni- k
[Oktober:
«Stetten (Besichtigungdes Schlosses der Familie Hohenberg, ^Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gem ahlin , eine Her- o von Hohenberg, bestattet sind, für uns neben vielen andere Erinnerung an Gemeinsamkeiten und Trennendes in der schichte Deutschlands und Österreichs) - Wallfahrtskirche tfialhferl - Besichtigung des Benediktinerklosters Melk, fra- peines der großartigsten Zeugnisse der Kunst und Geschich- lte Landes - Rückkehr, für Fußkranke direkt nach St.Nikola, 7“och Muntere zu einer Wanderung durch die Stillenstein-
[öktober:
t durch eine herrliche Landschaft, die wir nicht nur an die- J'Tig über aller Kultur nicht vergessen wollen, in die Steier- zur Benediktinerabtei Admont (mit ihrer herrlichen Bi- tthek) - Weiterfahrt über Spital am Pyrhn
(ehern.Stiftskirche) zum Benediktinerstift Kremsmünster (wo uns Kloster und Schatzkammer in gleicher Weise faszinieren werden) - Rückkehr nach St.Nikola.
22. Oktober:
Fahrt durch Strudengau und Wachau zum Benediktinerstift Göttweig(nicht nur wegen der Kaiserstiege, eines der schönsten Treppenhäuser der Barockzeit) - Bummel durch Krems und Dürnstein an der Donau (wo Antialkoholiker zur Burg hinauf wandern mögen - die samt Ausblick für alle lohnt! während andere eine Weinprobe genießen können) - Rückkehr nach St. Nikola.
23. Oktober:
Fahrt u.a. amTVaunseeentlang, nach Bad Ischl (Kaiservilla) und zum Wolfgangsee mit Besichtigung von Ort und Kirche (berühmter Pacheraltar) in St.Wolfgang- Rückkehr nach Bad Ischl.
24. Oktober:
ganztägiger Besuch in Salzburg(Ob wir dort oder von St.Nikola aus - zum Linzer Landestheater - Gelegenheit zu einem Theaterbesuch haben, wird u.a. vom jeweiligen Programm abhängen; der Eintritt wäre nicht im aa. Preis enthalten!) Rückkehr nach Bad Ischl.
25. Oktober:
Rückfahrt über die Autobahn über München bis Augsburg, dann nordwärts über Donauwörth nach Nördlingen und Neres- heim, dessen Klosterkirche (von Balthasar Neumaiin) für uns einen schönen Abschluß bilden mag, ehe wir - wieder über die Autobahn - über Stuttgart und Heidelberg gen Montabaur zurückkehren.
Informationsabend am Donnerstag, 25.6.1987
Am Donnerstag, 25.6.1987,19.30 Uhr, findet für dieTbilnehmer und Interessenten ein Informationsabend zu der vorgenannten Österreich-Fahrt statt.
Anhand von Filmmaterial soll den Tbilnehmem unsere Fahrt in Klösterreich Österreich näher gebracht werden.
Ihre verbindliche Anmeldung für diese Fahrt können Sie bis zum 16. Juli 1987 bei der Geschäftsstelle der VHS der Verbandsgemeinde Montabaur, Rathaus, Zimmer 207, Tblefon: 02602/126.106 oder bei der Kreisvolkshochschule Westerwald eV., Postfach 1162, 5430 Montabaur, Kreishaus, Tblefon: 02602/124.420 oder 124.421 abgeben.
Die Bürgerzeitung erscheint wöchentlich. Herausgeber, Druck und Verlag: Verlag u. Druck Linus Wittich KG, 5410 Höhr-Grenzhausen, Rheinstr. 41, Postfach 1451, Tblefon 0 26 24 / 10 6-0. Tfelex 869502 mgirm - Verantwortlich für den Inhalt: Gerti Schmidt. Bezugspreis monatl. DM 2.30 bei Ortszustellung. Im Einzelversand durch den Verlag DM 0,80 + Versandkosten. BÜRGERZEITUNG Wochenblatt mit öffentlichen
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