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Montabaur

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Öffenti Bekanntmachungen j

Rattenbekämpfungsaktion 1987

In der Zeit vom 01.06.1987 bis 30.06.1987 wird im Bereich der gesamten Verbandsgemeinde eine Rattenbekämpfungsaktion dm geführt.

Das Gift wird auf allen gemeindeeigenen Grundstücken, in der Kanalisation und an Bachläufen ausgelegt. Wir fordern alle hJ und Grundstückseigentümer auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Sie können sich ab sofort direkt mit dem Schädlingsbekäi fermeister Helmut Diefenbach, Thalheim/Limburg, Tbl. 06436/7509 oder mit der Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur,! 02602/126134 in Verbindung setzen.

Besitzer von Hunden und Katzen werden auf gefordert, in dem genannten Zeitraum ihre Tiere nicht frei herumlaufen zu lassen! die ausgelegten Giftköder (Wirkstoff: Cumarin) für Haustiere schädlich sind.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, daß Vitamin-K-Tabletten als Gegenmittel zu dem CumarinWirkstoff zu verwenden sind. | Vitamin-K-Tabletten sind in jeder Apotheke erhältlich.

Bitte beachten Sie, daß die Giftköder nach dem Ende der Bekämpfungsaktion aus Sicherheitsgründen von den Grundstücken] femt werden müssen.

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - als Ortspolizeibehörde -

Repräsentative Zählung der Rinder und Schafe am 3. Juni 1987

Am 3. Juni 1987 findet bundesweit eine repräsentative Zähludg der Rinder-und Schafbestände statt. Auskunftspflichtig sindn dem Viehzählungsgesetz die Viehhalter sowie die mit der Viehhaltung befaßten Familienmitglieder oder Betriebsangehörigen,] zugeben sind alle Rinder und Schafe, die sich am Zählungstag in Ställen und auf Flächen des Betriebes befinden, einschließlich! genommenes fremdes Vieh.

Die Angaben der Viehhalter unterliegen der Geheimhaltung. Eine Verwendung zu steuerlichen Zwecken ist gesetzlich ausgesclj sen.

Auskunftsverweigerungen sowie nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilte Auskünfte stellen nach dem Gesetz eine l| nungswidrigkeit dar.

Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

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Volkshochschule

Materieller Wohlstand und gleichzeitig innere Leere

Professor aus Basel sprach zum Völkshochschul-Jubiläum

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken begrüßt im Sitzungssaal des Rathausneubaus die sehr zahl­reich erschienenen Besucher zum Vortrag von Prof. Dr. phil. Max Thürkauf, Basel. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, daß es gelungen sei, Herrn Prof. Thürkauf im Rahmen der Jubi­läumsfeierlichkeiten der Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur für diesen Abend zu gewinnen.

Zum Thema »Naturwissenschaft als] zu Gott« hielt in der Reihe der VeranJ tungen zum 25jährigen Bestehen! Volkshochschule (VHS) Montabaur! Baseler Universitätslehrer für physij sehe Chemie, Professor Dr. Max Thür« im Sitzungssaal des Rathauses einen] gut besuchten Vortrag. Seine »Preq hob sich durch persönliches Engagen Bescheidenheit bei aller Sachkenntnis! wohldosierten Humor vom zeitübli] Weltuntergangsjammer ab.

Im einzelnen führte Thürkauf aus: Md ne Naturwissenschaft datiert in ihrel schränkung auf das Meßbare seit derl klärung, die eigentlich Verdunklung] heißen sollte, weil sie eine folgenreich^ engung des Gesichtsfeldes herbeifü das für Gott keinen Platz mehr hatb Reihenfolge des Fragens schritt in ! Kulturen vom »Was« über das »Wer«! »Wie«. Die Konzentration allei auf das chanistische »Wie«, verbunden nntl götzung des Zahlendenkens, schuf! heutigen materiellen Wohlstand | gleichzeitiger innerer Leere Die angj che Wertfreiheit der Wissenschaft i gefährlicher Irrtum, weil nun I moralisch-ethischen Bedenken ai]

klammert sind und alles gemacht wird, was machbar ist. Die Atombombe ist das Zweckvollste und zugleich Sinnloseste, was] freie Naturwissenschaft hervorgebracht hat. I

Für den Erkenntnisweg der Inspiration, »Eingeistung« ist von entscheidender Bedeutung, was für ein Geist wirksam ist. EsJ gute, aber auch böse Geister am Werk.

Wie alles Wesentliche, ist ihr Existenzbereich naturwissenschaftlich nicht beweisbar. Man kann aber selber Erfahrungen ma oder die Erfahrungen anderer glauben.