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«tabaur

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Nr. 20/87

j Kreisdeputierten Schuth (als Vertreter von Landrat Pe- Ipjul Weinert) übermittelte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken Dank der Verbandsgemeinde für den Kreiszuschuß in Höhe 399.000,- DM zu den Baukosten.

ijjtekt Reichwein und seinen Mitarbeitern dankte der Bür- meister namens der Verbandsgemeinde nicht nur für die ge- Iggne Gestaltung des Baukörpers und die funktionsgerechte Erbringung der Klassen- und Fachräume, sondern auch da- ß (Se veranschlagten Baukosten eingehalten werden q, eine Tatsache, die bei der Einweihung von Gebäuden ^Größenordnung - zumal wenn es sich um Umbauten han- |.durchaus nicht selbstverständlich sei Der Bürgermeister gjtte aber auch allen am Bau beteiligten Firmen und ihren tarbeitem für die gute und termingerechte Arbeit. Den Schü- nen und Schülern der Waldschrie und den dort unterrich- _ _ Lehrern wünschte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken, jjie mit diesen neuen und erweiterten Schulräumen endlich lEntfaltungs- und Wirkungsmöglichkeiten erhalten, die ih- i bestmöglichen Schulabschluß als Grundlage für das jtere Berufsleben oder den Übergang zu weiterführenden . eröffnen. Dr. Possel-Dölken dankte den Lehrern der ildschule für die in den vergangenen J ahren unter den geschil- i schwierigen und beengten räumlichen Verhältnissen er­lebten hervorragenden pädagogischen Leistungen. Die Ver- adsgemeinde wisse die engagierte pädagogische Arbeit zu jätzen und hoffe, daß mit der Fertigstellung des Um- und Er- iterungsbaues neue und verbesserte Grundlagen für das ge- jnsame Anliegen geschaffen werden konnten. Er dankte für j Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bau- itund wünschte der Waldschule, den Lehrkräften dieser Schu- i heutigen und künftigen Schülerinnen und Schülern folg, Freude am Lernen und eine gute Grundlage für den wei- i Lebensweg zur Mitarbeit in der Gesellschaft und Ge- ida

latssekvotär Elisabeth Rickal wandte sich zunächst an die er- ithsenen Zuhörer und G äste und dann - mit einem Gedicht - an (anwesenden Schülerinnen und Schüler. Sie bemerkte, daß sie ihrer vierjährigen Amtszeit als Staatssekretärin bereits sehr lim Westerwald war, was nicht nur an der landschaftlich reiz- nGegend liege, sondern vor allem an den beachtlichen schu­hen Aktivitäten im Westerwaldkreis. In den vier Jahren, in i sie im Kultusministerium arbeite, habe das Land Zu­flüsse für Schulbaumaßnahmen in Höhe von 38 Mio DM ge- irt. Wenn man die Anteile der kommunalen Schulträger und f Landkreise hinzurechne, ergebe sich daraus eine gewaltige ne. Dies belege den hohen Stellenwert, den das Schulwesen bdie Verantwortlichen im Westerwald habe, aber auch die Be- lwtung des Schulwesens für die Landesregierung.

«Staatssekretärin ging in ihrer Ansprache u.a. auf den Erzie- pgsauftrag der Schule ein. Oft werde heute beklagt, daß die »gäbe der Erziehung insbesondere im schulischen Bereich so pierig geworden sei, weil es keinen Konsens über die Erzie- pgsziele gebe. Aus ihrer Sicht - so Staatssekretär! nRickal - sei «jedoch gar nicht so schwierig wie es oft dargestellt werde ((erinnerte daran, daß der Erziehungsauftrag in der Landes- rfaasung von Rheinland-Pfalz so klar und präzise formuliert 1 er auch heute, nachdem die Landesverfassung nahezu jahrein Kraft sei, noch Gültigkeit habe und wohl auch in neu- »modernen Schriften nicht treffender formuliert worden sei.

33 der Landesverfassung lautet:

»Die Schule hat die Jugend zur Gottesfurcht und Nächstenliebe, Achtung und Duldsamkeit, Rechtlichkeit und Wahrhaftigkeit, zu Liebe zu Volk und Heimat, zu sittlicher Haltung und be­ruflicher Tüchtigkeit und in freier, demokrati­scher Gesinnungim Geiste der Völkerverständi­gung zu erziehen.«

JStaatssekretärin verwies darauf, daß alle Pädagogen an die- IGrundsätze gebunden seien und bei deren Beherzigung die Wung junger Menschen in den Schulen eine erfolgverspre- rjj e Aufgabe sei. Sie sei sicher, daß diese Erziehungsziele an Waldschule verfolgt würden, was die Schulpartnerschaft zu F Schule in Ruanda, die Aktivitäten auf dem Gebiet des Um- pschutzes und im sportlichen Bereich belegten.

^Sekretärin Elisabeth Rickal wandte sich sodann an die j®r und meinte, weil es ja viel schwerer sei, eine Rede für Kin- f® schreiben als für Erwachsene, wolle sie sich an die Kinder > eines Gedichtes wenden. Unter Bezug auf den Apfel- den sie im Anschluß an die Einweihungsfeierlichkeiten Schulhof pflanzen wolle, trug die Staatssekretärin ein wr verfaßtes Gedicht vor, in dem sie auf die Möglichkeiten

der Einbeziehung dieses Baumes in den Unterricht einging. 1 Werner Greif, der Rektor der Waldschule dankte namens des Kollegiums den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde, des Westerwaldkreises und des Landes für die Förderung des Bau­vorhabens, die es ermöglicht habe, neue und großzügige Schul­räume unter einem Dach zu errichten und der provisorischen Unterbringung der Waldschule ein Ende zu machen. Den Archi­tekten wie den am Bau beteiligten Handwerkern dankte er für das Verständnis und die Kooperationsbereitschaft während der Bauzeit.

Die Bauphasen während des Unterrichts seien für alle Beteilig­ten sehr schwierig gewesen.

Mit Kooperations- und Kompromißbereitschaft habe man diese schwierige Zeit überstanden, und man freue sich jetzt auf die neuen funktionsgerechten Schulräume.

Nach Grußworten der Gäste segneten Bezirksdekan GeorgNie- derberger und Pfarrer Emst Burkholz im Eingangsbereich der Schule das neue Gebäude ein.

Staatssekretärin Elisabeth Rickal pflanzte auf dem Schulhof ei­nen Apfelbaum, den sie neben einer Geldspende als Geschenk mitgebracht hatte.

Der Ablauf der Baumaßnahme in Kurzfassung:

- Beschluß des Verbandsgemeinderates zur Erarbeitung ei­nes Raumprogrammes vom 17.3.1983

- Erstellung des Raumprogrammes durch die Bezirksregie­rung Koblenz vom 14. Juni 1983.

- Beschluß des Verbandsgemeinderates zur Beauftragung des Architekturbüros Reichwein zur Erstellung eines Plan- vorentwurfes vom 25.10.1983.

- Vorstellung und A nnahm e des Vörentwurfes in der gemein­samen Sitzung des Haupt- und Finanz- und Bau- und Schulträgerausschusses am 22. März 1984.

- Antrag der Verbandsgemeinde Montabaur auf schulbe­hördliche Genehmigung und Landeszuwendung vom 27.

Juli 1984.

- Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Koblenz vom 19.03.1985.

- Bewilligungsbescheid der Kreisverwaltung des Wester­waldkreises vom 17.04.1985.

Baugenehmigung vom Juli 1985

- Auftragsvergabe für Rohbauarbeiten durch Beschluß des Haupt- und Finanz- und Bauausschusses vom 26. Juni 1985.

- Baubeginn: 1. Juli 1985

- Bezugsfertigkeit Neubau: 1. August 1986

- Fertigstellung des Umbaues: 6. Januar 1987

- Kubatur

Erweiterungsbau (Neubau).. 5.259,92 cbm

Dachgeschoß:. 300,14 cbm

Altbau (Umbau). 6.546,74 cbm

- Nutzfläche:

Hauptnutzfläche:. 2.003,78 qm

Nebennutzfläche:. 133,37 qm

Verkehrsfläche: . 786,68 qm

Funktionsfläche:. 54,06 qm

- Raumprogramm 16 Klassenräume

2 Mehrzweckräume 1 Lehrküche

1 Lehr- und Übungsraum für Biologie 1 Lehr- und Übungsraum für Physik/Chemie 1 Vorbereitungsraum für Physik/Chemie 1 Raum für textiles Gestalten 1 Werkraum mit Maschinenraum 1 Bücherei 1 Arztzimmer 1 Lehrerzimmer 1 Schulleiterzimmer 1 Zimmer für den Stellvertreter 1 Geschäftszimmer 1 Eltemsprech- und SMW-Zimmer 1 Hausmeisterzimmer 1 Fotolabor Lehrmittelräume

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