Montabaur
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Architekt Horst Reichwein lrechts) überreicht Bürgermeister Dr. Possel-Dölken (links) den Schlüssel der Waldschule, der ihn an Rektor Werner Greif weitergab.
Auch für die Schülerinnen und Schüler der Waldschule war der 7hg der Einweihung des Umbaues ein 7hg der Freude.
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Am 11. Mai 1987 fand die Einweihung der neugestalteten Waldschule in Montabaur statt. 5,2 Mio DM haben die Verbandsgemeinde Montabaur, das Land Rheinland-Pfalz und der Westerwaldkreis investiert, um für die Schüler und Lehrer der Waldschule bedarfsgerechte Schulräume zu schaffen. Bürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken konnte im Rahmen der Einweihungsfeier, an der als Vertreterin der Landesregierung Staatssekretärin Elisabeth Rickal (Kultusministerium) teilnahm, feststellen, daß damit alle Hauptschulen in der Verbandsgemeinde Montabaur über die Klassen- und Fachräume verfügen, die für einen geordneten und pädagogisch erfolgreichen Unterricht erforderlich sind. In einer heiteren und durch Musikdarbietungen der Grund- und Hauptschüler aufgelockerten Feier wurden die Schulräume ihrer Best imm ung übergeben.
Zur Einweihungder »neuen« Waldschule begrüßte Bürgermeist er Dr. Possel-Dölken neben Staatssekretärin Rickal den Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster, den Landtagsabgeordneten Gemens Hensler, Oberregierungsschulrat Karl Greiff (Bezirksregierung Koblenz), den I. Kreisdeputierten Alois Schuth, Vertreter der Westerwaldkreises, Vertreterfirmen) des Verbandsgemeinderates und des Stadtrates von Montabaur, die Ortsbürgermeister der Gemeinden des Einzugsbereichs der
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Waldschule, Bezirksdekan Georg Niederberger von der kathl sehen und Pfarrer Emst Burkholz von der evangelischen V chengemeinde, den Architekten des Erweiterungsbaues Ha Reichwein und seinen Mitarbeiter Dipl.-Ing. Peter Mayer a Elz, Rektor Werner Greif und das Kollegium der Waldschj Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und - natürlich • ad die Schülerinnen und Schüler der Waldschule, die unter der U tung von Elis abeth Stricker und Heribert Weidenfeller die Fa musikalisch gestalteten. In seiner Ansprache ging Bürgen ster Dr. Possel-Dölken darauf ein, daß es sicher auf den ersl Blick widersprüchlich erscheine, in einer Zeit, in der aller 0r| von rückläufigen Schülerzahlen bei den Grund- und HauptsJ len gesprochen wird, eine bauliche Erweiterung der verbuni nen Grund- und Hauptschule durchzuführen. Um die Hinl gründe dieser Entscheidungzu verstehen, sei esnotwendig, e] ge Worte zu der Geschichte dieser Schule und zur schulorganl torischen Planung der Verbandsgemeinde Montabaur in da
Jahren ihres Bestehens zu sagen.
Die Ursprünge der Waldschule gingen auf die Entscheidung! damals noch selbständigen Gemeinden Horressen und ElJ dorf im Jahr 1964 zurück, im Rahmen eines Schulverbandesl die beiden Volksschulen ein Schulgebäude mit neun Klassen men, fünf Fachräumen und den dazugehörenden Verwalte räumen zu errichten. Damals sei zwischen den beiden Ortenl wichtiger Markstein für die weitere schulische Entwicklungf setzt worden. NachBildungder VerbandsgemeindeundEing derung von Horressen und Eigendorf in die Stadt Montabau Jahr 1972 habe man eine neue Konzeption für die Grund -1 Hauptschulbezirke suchen müssen. Das anfangs erwog Konzept einer zentralen sechszügigen Hauptschule für diel samte Verbandsgemeinde habe man 1979 aufgegeben, wa 9 | heutiger Sicht nur zu begrüßen sei. Man habe vielmehr sei/ zeit einer dezentralen Organisation der Hauptschulen in] Hauptschulbezirken den Vorzug gegeben. Durch diese 1 Scheidung seien vielen Schülern längere Schulwege erspart] blieben, und e3 seien überschaubare Einrichtungen entstanq weil neben der Stadt Montabaur (mit den Hauptschuld Schulzentrum und der Waldschule) auch die Augst und derI reich Nentershausen zentralörtliche Bildungseinrichtungei] hielten. Aufgabe der Verbandsgemeinde sei es aber auch £ sen, das Problem zu lösen, für die neugebildeten Jahrgangs^ sen dieser vier Hauptschulen und der zumTfeil angeschlossi Grundschulen ausreichenden Schulraum zu schaffen, was! über zahlreiche provisorische Unterbringungs- und ZuJ nungsmaßnahmen möglich gewesen sei. Auch die Waldschu Horressen habe über 10 J ahre schwierige Raumverhältnissel kraf ten müssen. Mit der ersten Stufe der Schulorganisation/ 01.08.1977 sei die Waldschule als Volksschule aufgelöst, als d zügige Hauptschule neu errichtet und mit der Grundschule] derelbert vereinigt werden.
Der Raumbedarf habe nur durch vielerlei Provisorien | werden können. Die neue Waldschule war - so Dr. Possel-Döll - nicht nur auf zwei Schulstandorte in Horressen und Nieds bert verteilt, vielmehr sei es auch notwendig gewesen, in Hoij sen alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die denkbar und du führbar waren (Ifeilung vorhandener Klassenräume, Nutzl von Fachräumen als Klassenräume, Einrichtung von Klasl räumen in Nebenräumen der Thmhalle, Aufstellung sog. PI lonklassen und Unterbringung von Klassenräumen im ehei gen Lehrerwohnhaus). Nur so habe man unter schwieri rä umli chen Bedingungen entsprechend dem übereinstimn den Wunsch von Schulträger, Schulbehörde, Lehrern undEli Unterricht in Jahrgangsklassen ermöglichen können, ob« die Verbandsgemeinde nach ihren finanziellen MöglichkeJ nur stufenweise die neuen Hauptschulklassenräume an de| weiligen Schulstandorten zu schaffen vermochte. Erst nach] das neue Hauptschulgebäude in Nentershausen und der UM der ehemaligen Handelsschule zur Hauptschule in Montan fertiggestellt war, sei die Verbandsgemeinde 1 982/83 in der« gewesen, die Lösung der Raumprobleme an der Waldschule zugehen und mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz den UM und die Erweiterung der Waldschule in Angriff zu nehmen Bürgermeister Dr. Possel-Dölken dankte Staatssekretl Rickal als Vertreterin der Landesregierung für die Hilfe desJf des und Oberregierungsschulrat Greiff für die stets koopera] Zusammenarbeit zwischen Schulbehörde und Schulträgerl
Das Land hat einen Zuschuß von 2,2 Mio DM zu der Er« rung beigetragen. Ohne die Landeszuwendung wäre es- so! germeister Dr. Possel-Dölken - nicht möglich gewesen, die genden Schulraumprobleme zu lösen.
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