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Montabaur

Seite 18

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Scharbockskrautes als besonders Vitamin-C reichem Salat erin­nert schon der Name: Scharbock oder Skorbut war die gefürch­tete Vitamin-C-Mangelkrankheit, die nicht nur den Seefahrern, sondern auch allen anderen Menschen in der vitaminarmen Winterszeit zu schaffen machte.

Wer nun das erste blühende Scharbockskraut beim Spaziergang durch den noch lichten Wald entdeckt, kann dies - mit Angaben über Ort, Lebensraum, Datum, Wetter und Anzahl der gefunde­nen Pflanzen versehen - den beiden Jugendnaturschutzverbän­den melden. Eine Postkarte an die DBV7LBV-Jugend Aktion »Erlebter Frühling«, Königsträßle 74, 7000 Stuttgart 70, ge­nügt. Alle Einzelbeobachtungen werden gesammelt und ausge­wertet. Es entstehen Karten, die das Vorrücken des Frühlings dokumentieren sollen. Jeder Einsender nimmt außerdem an ei­ner Verlosung teil, bei der u.a. die 'Ibilnahme an einer naturkund­lichen Jugendfreizeit zu gewinnen ist.

Einsendeschluß ist der 1. Juni 1987.

Aus der heimischen Wirtschaft

Das Unternehmen wurde 1937 vom Vater des heutigen Inhabers als Fuhrbetrieb gegründet

Josef Wolf war als Fahrer in einem Tbnbetrieb beschäftigt. Als sein Lkw imbrauchbar geworden war, konnteer nicht mehr in der Firma beschäftigt werden und verlor daher seine Arbeit. Das war für ihn der Anfang zur Selbständigkeit.

Ein eigener Lkw wurde gekauft, mit dem Tbn zu den anliegenden Bahnhöfen und in das Ransbach-Baumbacher Industriegebiet gefahren wurde. Abends wurde dann noch Packlage zum Bau der Hunsrückhöhenstraße transportiert.

Am 1. September 1939 mußte Herr Wolf zur Wehrmacht und zwar mit seinem Lkw.

Damit war der Fuhrbetrieb zunächst unterbrochen.

Bei der Flucht von der Halbinsel Krim mußte er seinen Lkw zu­rücklassen.

Als er krank und ohne Fahrzeug heimkam, wußte zunächst nie­mand, wie es weitergehen sollte.

Ein Lkw war nach dem Krieg auf dem freien Markt nicht zu be­kommen. Im Jahre 1947 gelang es jedoch, durch Vermittlung der französischen Besatzung eines der ersten Fahrzeuge zu er­halten, allerdings ohne Reifen und auch sonst ohne das Alleraö- tigste an Komfort, wie Kipper, Heizung usw., was heute selbst­verständlich ist.

Es wurde rund um die Uhr Tbn gefahren. Aber seine Krankheit erschwerte dem damals erst 50Jährigen die Arbeit sehr, daher traten nacheinander seine Söhne Edelbert und Eugen in den Be­trieb ein.

1953 machte Edelbert die Prüfung als Bau- und Brennstoff­händler und war nun berechtigt, Baustoffe und Brennstoffe zu verkaufen.

Aus diesen kleinen Anfängen entwickelte sich im Laufe der J äh­re ein gutgehendes Unternehmen mit heute 10 Mitarbeitern.

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