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Montabaur

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Den Ausbau der Fremdenverkehrsinfrastruktur innerhalb der Verbandsgemeinde Montabaur sieht der neue Sachbearbeiter als eine weitere wichtige Aufgabe an. In diesem Bereich seien vorrangig die Fremdenverkehrsbetriebe und -einrichtungen ge­fordert. Hier könne die Verwaltung in aller Regel nur unterstüt­zend oder beratend tätig werden. Ansatzpunkte zur Verbesse­rung der Fremdenverkehrsinfrastruktur lägen z.B. in der Schaf­fung interessanter und auf individuelle Wünsche abgestimmte Pauschalangebote für Wochenendurlauber, Familien mit Kin­dern, Clubs oder Vereinen.

Vielfach ließe sich ein Haus bereits durch geringfügige Verände­rungen im äußeren Erscheinungsbild, durch bauliche Verände­rungen oder durch eine freundliche Darstellung in Hauspro­spekten besser verkaufen. Noll wies in diesem Zusammenhang auf Möglichkeiten der finanziellen Förderung durch die Wirt­schaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises.

Erste Gespräche seien bereits hinsichtlich einer Überarbeitung der Ausschilderung der Wanderwege im Verbandsgemeindege­biet mit den zuständigen Stellen geführt worden. Bürgermeister Dr. Possel-Dölken regt in diesem Zusammenhang an, in Abstim­mung mit dem Fremdenverkehrsgewerbe verstärkt Hinweise auf Einkehr und Freizeitmöglichkeiten innerhalb des Wander­wegenetzes anzubringen.

Unter dem Motto »Mehr Information für den Gast« solle dem Urlauber und Tägesgast künftig auf einen Blick das gesamte Freizeitangebot, in das auch öffentliche Veranstaltungen der örtlichen Vereine einbezogen werden sollen, präsentiert werden.

In einer anschließenden Diskussion begrüßte Verkehrsdirektor Josef Becker die Initiative der Verbandsgemeinde Montabaur. Die Aufgaben des Kreisverkehrsvereins seien größer und vielfäl­tiger geworden, so daß für die Kleinarbeit vor Ort zu wenig Zeit zur Verfügung stehe. Diese Aufgaben müßten künftig verstärkt durch die Verbandsgemeinden in Zusammenarbeit mit den an­sässigen Fremdenverkehrsbetrieben und Einrichtungen wahr­genommen werden.

Nach übereinstimmender Meinung aller Beteiligten soll mehr Werbungin den angrenzenden Ballungsgebieten und Großstäd­ten für das Naherholungsgebiet im südlichen Westerwald be­trieben werden. Reserven in puncto Tagesgäste, Busreisen und Wochenendurlauber seien hier in großem Umfang vorhanden. Verkehrsdirektor Becker appellierte in diesem Zusammenhang auch an die örtliche Gastronomie, die beabsichtigten Maßnah­men durch verbesserte Angebote und Kreativität zu unterstüt­zen.

Es wurde vorgeschlagen, sich künftig in bestimmten zeitlichen Abständen zu treffen und Probleme des Fremdenverkehrsge­werbes zu diskutieren und weitere Möglichkeiten zur Förderung zu erörtern.

Information zur Rentenversicherung Austrittsrecht aus der Rentenversicherung für pflichtversi­cherte Selbständige

Seit 31. Dezember 1986 haben in der gesetzlichen Rentenversi­cherungpflichtversicherte Selbständige, die diese Pflichtversi­cherung vor dem 14. Mai 1977 beantragten, ein Austrittsrecht. Voraussetzungen sind, daß mindestens ein Kalendermonat Aus­bildungsausfallzeiten vor dem 14. Mai 1977 anrechenbar ist und die seit 1977 geltenden Einschränkungen bei der Bewertung von Ausbildungsausfallzeiten sich nachteilig auf die Rentenhöhe auswirken.Ist dies der Fall, kann der Selbständige die Befreiung von der Versicherungspflicht bis zum 31. Dezember 1988 bean­tragen. Eine Erstattung der in der Vergangenheit entrichteten Pflichtbeiträge ist nicht möglich; diese gelten als freiwillige Bei­träge.

Entscheidet sich der Selbständige für den Austritt aus der Pflichtversicherung, könnten in einem späteren Rentenfall möglicherweise Ausfallzeiten nicht mehr anrechenbar sein. Auch der Anspruch auf Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente wird dann nur noch aufrechterhalten, wenn für jeden Monat ein freiwilliger Beitrag entrichtet wird.

Daher empfiehlt die LVA den betroffenen Selbständigen, sich über die Auswirkungen der Befreiungindividuell beraten zu las­sen.

Auskünfte erteilen die LVA Rheinland-Pfalz in Speyer, ihre Auskunfts- und Beratungsstellen und Versichertenältesten

sowie die Versicherungsämter der Kreis- und Stadtverwait« gen und Gemeinde- und Verbandsgemeindeverwaltungen

Beratung:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Sachbearbefe Herr Schrupp, Rathaus-Altbau, II.Stock, Zimmer 21, TeleE 02602/126.156, möglichst nach vorheriger TferrninvereinJ rung. x

Darüber hinaus bietet die Bundesversicherungsanstalt für L gestellte, Berlin, sowie die Landesversicherungsanstsi Rheinland-Pfalz, Speyer, einen weitergehenden Beratungsss, vice, durch Einsatz einer mobilen Datenübermittlungsstaty Informationen können jedoch nur abgerufen werden, wenn IJ Versicherungskonto bereits »geklärt« ist.

Sollten Sie bisher noch keinen »Versicherungsverlauf« vonlJ rem Rentenversicherungsträger erhalten haben, so ist davoä auszugehen, daß eine Kontenklärungnochnicht erfolgt ist, l Antrag auf Kontenklärung stellen Sie bitte bei der Verbands» meindeverwaltung - Versicherungsamt-. Der zuständige Sa< bearbeiter ist Ihnen bei der Antragstellung und der ] fung fehlender Nachweise behilflich.

Versicherte, die das 55. Lebensjahr vollendet haben unddeia Versicherungskonto geklärt ist, erhalten unmittelbar bei Ihi Vorsprache eine Renten berechn ung.

Sprechtage:

1) Bundesversicherungsanstalt für Angestellte:

An jedem 1. Montagim Monat, von 08.30 Uhr bis 12.00 Uku von 13.30 Uhr -15.00 Uhr.

2) Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz:

In der Regel an jedem 1. Dienstag im Monat, von 08.00 Uhrla 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr -15.00 Uhr. Wegen der Karne' tage verschoben auf Dienstag, 10.3.1987.

3) Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur - Versichernd] amt: *

Montags - freitags von 08.00 -12.00 Uhr, dienstags zusätzlii von 16.00 -18.00 Uhr.

Für die Nachmittagssprechstunden wollen Sie bitte einenT min vereinbaren. (Tbl. Verbandsgemeindeverwaltung Moni] baur, 02602/126.156).

*Nur für Versicherte aus dem Bereich der Verbandsgemein^ Verwaltung Montabaur.

Grüne Wertstoff tonne in der Verbandsgemeinde Montabaur

Von Seiten der Westerwaldkreis-Abfallbeseitigung wird daraji hingewiesen, daß in der kommenden Woche (09.03. -13.03.87|| den jeweiligen Abfuhrtagen nur die grünen Wertstofftoni entleert werden. *

In der Vergangenheit würde wiederholt festgestellt, daß diegr nen Tannen nicht nur mit Papierabfällen, sondern zum Ifeil aaij mit Plastik und Hausmüll gefüllt waren.

Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß die grünen Ti nen nur mit Altpapier, d.h. mit Zeitungen, Zeitschriften, a Büchern und Heften aus Haushaltungen und Gewerbebetij ben gefüllt werden dürfen. i

Nicht zum Altpapier gehören u.a. gewachste Lebensmittehjj Packungen, wie z.b. Milch- und Safttüten, Partytellen becher und Haferflockentüten. Des weiteren Verpackungen,^ teilweise mit Silberpapier versehen sind, wie man sie b weise bei Bonbon-, Keks-, Kaffee- und Schokoladenverpacii gen findet, sowie alle Cellophan- und Kunststoffverpackuna Damit der Versuch ein Erfolg wird, bitten wir die Bürger um| sondere Beachtung.

Volkshochschule]

Volkshochschule informiert

Spanisch-Kurs für Anfänger .

Am Montag, 9. März 1987 um 19.00 Uhr beginnt in der Hai schule Montabaur (Schulzentrum) wieder ein Spanischkußj Anfänger.

Geleitet wird der Kurs von Herrn Gerd Büntzly. Als Le 1 , wirddasBuch »ESOES«, vom Klett-Verlag verwandt. gebühr beträgt 50,- DM.