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IlKjählung U7
Seite 3
Nr. 10/87
Information
zur Volkszählung 1987 Nr. 3
Fragen Nr. 1 - 8 des Personenbogens
„,.i Minute* 1 *
"allen helfen.
[Fragebogen zur Volkszählung werden zunächst Fragen zur rson gestellt.
I i i i Io
0 Gaburt*wflat)*n Geburtsjahr
0 Geschlecht
0 Fsmllten^nnd
AnseMIche Zugehörigkeit zu “ »kw Rellglooegeeel&chaft
^ Ä . 1. Januar bis 24. Mai
b) Geburtsmonat
minnlich weiblich :
ledig
verheiratet; verwitwet ? geschieden
Römisch-katholische Kirche Evangelische Kirche Evangelische Freikirche Jüdische Religionsgesellschaft Islamische Religionsgemeinschaft andere Rellgionsgeseilschaften keiner Religionsgesellschaft rechtlich zugehörig
|0 Welche Staatsangehörigkeit I ; »
i Sie? deutsch
griechisch italienisch übrige EG-Staaten jugoslawisch türkisch sonstige/keine
{^Gliederung der Bevölkerungnach Alter, Geschlecht und Fa- Uienstand ist in Verbindung mit der Frage nach der Haupt- hnung Grundlage für die amtliche Bevölkerungsfortschrei- ng. Sie sind erforderlich für Bevölkerungsvorausschätzun- |i, die beispielsweise angeben, mit wieviel Schulanfängern, werbstätigen und Rentenempfängern in Zukunft zu rechnen
! Mgionszugehörigkeit gibt Aufschluß über wirtschaftli- i und soziale Sachverhalte, dient den Kirchenverwaltungen dden Ländern zum Beispiel für Planung und Einsatz von Re- lonslehrem. Die Frage nach der Zugehörigkeit zur jüdischen ligionsgämeinschaft geht auf den Wunsch des Zentralrates [Juden in Deutschland zurück.
jrdieFortschreibungund die Prognose der Bevölkenmgist ei- TJnterscheidung der Einwohner nach ihrer Staatsangehörig- Iebenso wichtig wie für die Planungen im Unterrichtswesen, [Ausbildung und Beschäftigung.
s 0 Wird von ihnen noch «In« weiter« Wohnung < * (Unterkunft/Zlmmer) In der Bundesrepublik noin .
Deutschland elnachlleBlich Berlin (West) bewohnt ? e
*)fvr Verheiratete, die nicht dauernd getrennt loben: nej n . ,
ist die hiesige Wohnung die vorwiegend benutzte Wohnung der Familie ? l a '
bjfiir alle übrigen Personen : nein * *
lat die hiesige Wohnung die vorwiegend benutzte Wohnung ? ! a * '
C)AuBerdem für Erwerbstätige, Schüler/Studenten : nein > *
Gehen Sie vorwiegend von der hiesigen Wohnung , aus zur Arbeit oder Schule/Hochschule ? I a i * ; '
Westens 5% der Bevölkerung nutzen mehr als eine Woh lg- Solche Plersonen sind in jeder dieser Wohnungen einen |shalt zuzuordnen und beantworten für jede Wohnung di< ' ® des Personenbogens.
F dient diese Frage unter Vermeidung von Doppelzählun- Jer Feststellung der amtlichen Einwohnerzahlen von Bund, S ernund Gemeinden. Diese Zahlen werden u.a. benötigt zur kiu ^ 6r känderstimmen im Bundesrat, zur Einteilung äßlkreise und zur Planung der Finanzen der gesetzlichen ^Versicherung.
©Sind Sie
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Mehrere
Antworten
möglich
r ’ Voltzeit (über 36 Std.® in der Woche) Teilzeit (bis zu 36 Std.® in der Woche) arbeitslos, arbeitsuchend
') Auch Landwirte, mithettende . . . ._
Familiensngeh., Auszubildende, nicht erwerbstätig Soldaten, iwldienatleistende Hausfrau, Hausmann * Maßgebend ist die normalerweise ,, .
in der Woche geleistete Arbeitszeit 5chuler(in), Studentfin)
O Leben Sie überwiegend von *
Erwerbs-, Berufstätigkett Arbeitslosengeld, -hitfe Rente, Pension
eigenem Vermögen, Vermietung, Verpachtung, Altenteil Unterhalt, Zuwendungen durch Eitern, Ehegatten usw. sonstigen Unteistützungen (z. B. Sozialhilfe, BAföG)
Zur Beurteilung des Arbeitsmarktes und der Beschäftigung sind detaillierte Informationen über die Beteiligung der Bevölkerung am Erwerbsleben erforderlich. Sie lassen die Gliederung der Gesamtbevölkerung nach Erwerbstätigen, Arbeitslosen und Nichterwerbspersonen zu.
Bei Arbeitslosen läßt sich aus der Kombination der Antworten auf Frage 7 und die Fragen 10 und 11 (schulische und bewegliche Ausbildung) die berufliche Qualifikation ermitteln. Diese Information ist für die Wiedereingliederung von Arbeitslosen in das Erwerbsleben wichtig. Darüber hinaus vermitteln die gewonnenen D aten Erkenntnisse für die Beruf sberatung der Arbeitsver- waltung, Arbeitsförderungsmaßnahmen, Frauenerwerbstätigkeit und für den zukünftigen Finanzbedarf der Renten- und Sozialversicherung.
Frage 8 gibt Aufschluß über dieEinkommenssituation und damit auch über die gesellschaftliche Struktur der Bevölkerung. Die Angabe der hauptsächlichen Einkunftsquellen dient der Beurteilung der wirtschaftlichen und sozialen Lage einzelner Bevölkerungsgruppen, sowie der Beantwortung vieler offener Fragen der Renten- und Arbeitslosenversicherung, des Sozialhilferechts und der Beschäftigungspolitik.
Verbandsgemeinde Montabaur unterstützt Fremdenverkehrsgewerbe
Werbung für Naherholungsgebiet soll intensiviert werden Im Rahmen der verstärkten Bemühungen auf dem Gebiet der Fremdenverkehrsförderung lud Bürgermeister Dr. Possel- Dölken die Fremdenverkehrsbetriebe und -einrichtungen der Verbandsgemeinde Montabaur zu einem Gespräch ins Rathaus nach Montabaur ein. Ziel dieser Zusammenkunft, an der auch Verkehrsdirektor Josef Becker vom Fremdenverkehrsverein des Westerwaldkreises und der zuständige Sachbearbeiter Wilfried Noll von der Verbandsgemeindeverwaltung teilnahmen, sollte die Diskussion der von der Verwaltung vorgelegten Konzeption zur Unterstützung des Fremdenverkehrs und die Festlegung einer gemeinamen Marschroute für das Jahr 1987 sein.
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur wies in seiner Begrüßungsrede auf die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs hin. Die richtige Einschätzung und die damit verbundene Förderung dieses Wirtschaftszweiges zeige sich durch die Schaffung einer Stelle mit den Schwerpunkten Fremdenverkehr und Wirtschaftsförderung in seiner Verwaltung. Der neue Sachbearbeiter solle Ansprechpartner in allen Belangen des Fremdenverkehrs sein, die Fremdenverkehrswerbung in Abstimmung mit dem Fremdenverkehrsverein Westerwald koordinieren und die Betriebe bei eigenen Vorhaben und der Schaffung neuer und interessanter Angebote unterstützen und beraten.
Noll sieht Schwerpunkte in seiner Tätigkeit als Fremdenverkehrssachbearbeiter einmal in einer verstärkten überregionalen Werbung für das Feriengebiet Montabaur und Umland durch die T eilnahm e an Tburistikmessen, Reisemärkten, Werbeveranstaltungen in Kaufhäusern und Fußgängerzonen. Auch möchte die Verbandsgemeinde Montabaur verstärkt über Anzeigen in Zeitschriften und Reisejournalen für das Ferienland im südlichen Westerwald werben.
In diesem Jahr soll die Werbetrommel auf der Camping- und Tburistikmesse Essen (28. März 1987), am Köln-Deutzer- Reisemarkt (10. -12. April 1987), am Rheinischen Schützentach in Aachen (26. April 1987) und auf dem Deutschen Reisemarkt in Hamburg Anfang Juni 1987 gerührt werden.

