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Montabaur

Bürgerinformation

Unsere Schulpartnerschaft mit Zaza (Mugesera)

Berichte, Ergebnisse, Ausblicke

Mittwoch, 18. März 1987, 20.00 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses Montabaur.

Das Katholische Bildungswerk Westerwald informiert und lädt ein

FÜR FRAUEN NEUER START AB 35

- Motivierungs- und Orientierungskurs für Frauen

Der Kurs wendet sich an Frauen, die sich auf die Phase nach der Familienarbeit vorbereiten wollen.

Ziel des Kurses ist es, diesen Frauen eine Entscheidungshilfe anzubieten, damit sie ihre neue Lebensphase gestalten und sinn­voll planen können.

Der Kurs umfaßt drei Bereiche:

1. Pädagogik und Psychologie Sprache und Gesundheitslehre

2. Bildnerisches Gestalten und Rhythmik

3. Institutionskunde Arbeits- und Sozialrecht

Dauer: 10 Wochen und ein anschließendes zweiwöchiges Prakti­kum.

Der Unterricht findet an drei Vormittagen in der Woche von 8.30 bis 12.00 Uhr statt.

Beginn: Voraussichtlich nach den Sommerferien

Interessentinnen können sich unverbindlich voranmelden beim Katholischen Bildungswerk Westerwald, Auf dem Kalk 11, 5430 Montabaur, Tel. 02602/2051.

Die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung informiert

Info 1: Weiterbildungsangebote für Frauen, die in den Beruf zurückkehren wollen

Haben Sie sich in den letzten Jahren ganz Ihrer Familie gewidmet und spielen Sie jetzt mit dem Gedanken, wieder in das Berufsle­ben zurückzukehren? Sind Sie unsicher, wie Sie das am besten anfangen sollen oder befürchten Sie, aufgrund der raschen Wei­terentwicklung in der Zeit Ihrer Berufsunterbrechung, z.B, im EDV-Bereich, nicht mehr mithalten zu können?« Keine Angst, es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, sich wieder »fit« zu machen und neue Qualifikationen zu erwerben.

Wir informieren Sie heute über im Westerwaldkreis geplante Kur­se speziell für Frauen, die sich auf den Wiedereinstieg ins Er­werbsleben vorbereiten wollen:

Neuer Start ab 35

Dieser Kurs motiviert Frauen, die sich mehrere Jahre um die Er­ziehung der Kinder gekümmert und zwangsläufig meist ihre eige­nen Wünsche zurückgestellt haben, neue Zukunftsperspektiven nach der Familienphase zu entwickeln. Die möglichen individuel­len Zukunftspläne wie Rückkehr in den Beruf, Umschulung und Ausbildung, spezielle oder allgemeine Weiterbildung, ehrenamt­liche Übernahme sozialer Aufgaben, Verwirklichung von Interes­sen oder Begabungen in Hobbies und bewußtes Verbleiben in der Familie sollen gleichberechtigte Ziele nebeneinander sein.

Der Kurs wurde vom Deutschen Frauenring entwickelt.

Beginn: ca. September 1987

Dauer: 10 Wochen bei drei wöchentlichen Treffen (vormit­tags)

Gebühr: 100,-DM

Träger: Kath. Bildungswerk Westerwald, Tel. 02602/2051, Kreis-VHS Westerwald e.V. Tel. 02602/124421 oder 124420. (Die Gebühr ist kalkuliert unter der Voraussetzung, daß der Kurs vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz gefördert wird).

Einführung in die EDV/Schnupper-Kurse Der Kurs wird speziell für Frauen angeboten, die bisher noch kei­nen Zugang zu diesem neuen Medium hatten, aber mitreden möchten, wenn es um Bits, Bytes, Hardware, Software, Input, Output, Datenschutz usw. geht, und die sich den ersten Zugang zur EDV erarbeiten möchten.

Geplant sind drei Kurstypen:

a) Unterricht eine Woche täglich vormittags (nachmittags stehen die Computer zum Üben und für Arbeitsgemein-

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' schäften aus dem Kurs zur Verfügung, wobei Kinder zu den Nach- mittagsterminen mitgebracht werden können).

b) Nachmittagskurs über 6 Termine (1-2 mal wöchentlich, je nach Wunsch der Teilnehmerinnen)

c) Abendkurs über 6 Termine (1-2 mal wöchentlich, je nach Wunsch der Teilnehmerinnen)

Beginn: Mai und Septemer (geplant)

Gebühr: 45,- DM für Kurstyp a); 36,- DM für Kurstyp b) und c)

Träger: Kreis-VHS Westerwald e.V. in Zusammenarbeit mit Westerwälder Frauenverbänden.

(Die Gebühr ist kalkuliert unter der Voraussetzung, dag der Kurs vom Sozialministerium Rheinland-Pfalz gef(j M dert wird).

Berufliche Neuorientierung im Bereich neuer Technolo-! gien

Viele Frauen möchten nach der Familienphase wieder ins] Erwerbsleben zurückkehren. Sie haben eine kaufmänni- sehe Ausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung im kauf männischen Bereich und steifen fest, daß sie nach längerer Berufsunterbrechung natürlich nicht mehr auf dem neue­sten Stand sind. Hier setzt der Kurs an.

Fächer:

Psychologische Betreuung unter dem Thema: »Probleme bei der Rückkehr in den Beruf« (90 Unterrichtsstunden)

Traditionelles kaufmännisches Grundwissen wie BuchfüU rung, BWL, Deutsch, Maschinenschreiben (160 Unterrichts-] stunden)

EDV (160 Unterrichtsstunden)

Der Lehrgang wird vormittags durchgeführt.

Nach der ca. 6-monatigen theoretischen Lehrgangsptias»! soll sich ein 3-monatiges Praktikum anschließen. 1 Beginn: ca. September 1987 I

Gebühr: ca. 1200,-- DM I

Träger: Kreis-VHS Westerwald e.V. in Zusammenarbeit mit Wal sterwälder Frauenverbänden. ]

Der Kurs wird voraussichtlich durch das Arbeitsamt gefördert.Dffl Antrag auf Anerkennung der Maßnahme wird von der KreisvoHul hochschule bis Ostern gestellt. 1

Daneben bieten die Bildungswerke der beiden Kirchen, desDGi und der ländlichen Erwachsenenbildung, die Volkshochschule! IHK und Handwerkskammer etc. fachbezogene Fortbildungen] se, Kurse zur Allgemeinbildung, Sprachkurse und vieles mehrai die Ihnen ebenfalls Hilfestellung leisten. I

Kreisverwaltung des Westerwaldkreises I

Gleichstellungsstelle I

Peter-Altmeier-Platz 1,5430 Montabaur, Telefon 02602/124301

Leitfaden zur Rückkehr von Frauen in den Beruf

Kostenlose Broschüre bei Verwaltungen erhältlich

Den »Leitfaden zur Rückkehr von Frauen in den Beruf« hälti,

Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung (Tel.: 02602/124301)«

Montabaur für Interessierte kostenlos bereit. Herausgegebei wurde die Broschüre von der Leitstelle für Frauenfragen beim» zialministerium in Mainz. Sie will all jenen Frauen, die sichzuj Rückkehr in den Beruf entschlossen haben, mit Information« und Hinweisen Hilfestellung leisten, um diesen Schritt mögMj systematisch und erfolgreich zu gestalten. Die KreisverwaM hat die Schrift in begrenzter Stückzahl auch den Verbands® meindeverwaltungen und den Arbeitsamts-Dienststellen im wj zur weiteren Verteilung übermittelt.

Die Zahl der Frauen, die nach Jahren der BerufsunterbrecMj wieder in den Beruf zurückkehren, wollen, wird auch in denkofl menden Jahren stetig ansteigen. Diese Rückkehr gestaltet 5 ®! für die meisten Frauen nicht problemlos. j

Im Vorwort zur Broschüre schreibt Familienministerin Dr. UfsJ Hansen, daß die Frauen vielfach ihre Erwerbstätigkeit aufgfW ben haben, um sich der Familie zu widmen. Jahre derben#! Praxis fehlen, wenn sie dann wieder mit dem Gedanken sp»| in den Beruf zurückzukehren. Zwar bringen Frauen aus der M ihrer Familientätigkeit eine Menge Erfahrungen mit, z.B.Ojgäfl sationstalent, Umgang mit anderen Menschen oderZuverMI keit bei der Aufgabenerledigung, die sie gut in eine neue ^J 0 ?| tätigkeit einbringen können. Aber sie sind lange Zeit aus dem I