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Montabaur

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Nr. 3/8 )?

Wissenschaft und Technik nachzurüsten.

3. Auch nach Inbetriebnahme muß eine ständige Überprü­fung und Weiterentwicklung der Sicherheit des Kernkraft­werkes Mülheim-Kärlich zur Minimierung des Restrisikos sichergestellt werden.

4. Der Katastrophenschutz ist im Bereich des Kernkraftwer­kes Mülheim-Kärlich unter Verwendung der Erfahrungen aus der Katastrophe von Tschernobyl zu optimieren.

5. Langfristig ist ein Verzicht auf die Kernenergie zugunsten der Entwicklung von Ersatzenergien anzustreben.

Heinrich Dombo (FWG) stellte fest, seine Entscheidung gegen das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich habe er unabhängig von par­teipolitischen Erwägungen getroffen. Der Verbandsgemeindebe­reich Montabaur falle in die 10 km U mkreiszone des Kernkraftwer­kes.

In der Wissenschaft werde die Möglichkeit eines Kernschmelzun­falls nicht bestritten. Da die Energielieferung aller Kernkraftwerke der Bundesrepublik Deutschland über dem tatsächlichen Bedarf liege, werde das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich nicht benötigt. Das kostspieligste Atomkraftwerk der Bundesrepublik Deutsch­land sei Mülheim-Kärlich mit Baukosten von mehr als 9 Milliarden DM, ohne daß die Mittel für eine Entschwefelungsnanlage zur Ver­fügung gestanden hätten.

Einem Protokoll der Reaktorsicherheitskommission habe man entnehmen können, daß der Druckbehälter in Mülheim-Kärlich nachgebessert werden mußte.

Unter Ablehnung des Antrages der SPD-Fraktion (12 Ja- Stimmen, 21-Nein-Stimmen und 1 Enthaltung) beschloß der Ver­bandsgemeinderat die von der CDU-Fraktion beantragte Resolu­tion mit 21 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen.

Beschaffung von umweltfreundlichen Produkten und Lei­stungen

Dem Verbandsgemeinderat lag ein Antrag der SPD-Fraktion vor, wonach die Verwaltung beauftragt werden sollte, bei allen Be­schaffungsmaßnahmen sich vorrangig für umweltfreundliche Produkte und Leistungen zu entscheiden. Zur Begründung führte Willi Bode (SPD) aus, in vielen Bereichen sei es in der heutigen Zeit möglich, umweltfreundliche Produkte einzusetzen und somit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Seine Fraktion sehe die Notwendigkeit die Verwaltung zu verpflichten, bei der Be­schaffung ihrer Bedarfsgegenstände auf diese Produkte zurück­zugreifen. Außerdem solle geprüft werden, ob im Rahmen der Ausschreibung von Bauleistungen die Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe und Produkte vorgeschrieben wer­den kann.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken erwiderte, daß es bereits eine Dienstanweisung im Hause der Verbandsgemeindeverwaltung gebe, wonach die Beschaffungsstelle zur Verwendung umwelt­freundlicher Prödukte angewiesen wurde. Insoweit sei der Antrag der SPD-Fraktion bereits in die Praxis umgesetzt und bedürfe kei­nes Beschlusses des Verbandsgemeinderates.

Der Vebandsgemeinderat beschloß mit 32 Ja-Stimmen und einer Enthaltung die Anregung der SPD-Fraktion aufzugreifen, zu prü­fen, ob im Rahmen der Ausschreibung nach der Verdingungsord­nung für Bauleistungen die Verwendung umweltfreundlicher Pro­dukte vorgeschrieben werden kann.

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Volkshochschule

Kunstfreunden j

wollen wir (wo der Termin in der Vorweihnachtszeit wohl ; manchem nicht gelegen kam) nochmals die Möglichkeit j zum Besuch der großen I

Toulouse-Lautrec-Ausstellung in der Tübinger Kunsthalle bieten.

Eine Wochenendfahrt am 21 . 122 . Februar 1987 soll am S j a m s t a g (Abfah rt 7.00 U hr an der Kalbswiese) nach Stutt- I gart führen, wo Sie -in eigener Regie- (erst einen Ein- ( kaufsbummel!) einen Besuch in der Alten und (oder Neu­en Staatsgaierie, eine Besichtigung des Württemberg!- j sehen Landesmuseums (nicht nur wegen der -ständigen - Sonderausstellung über das Keltengrab von Hochdorf), ! der Galerie der Stadt Stuttgart (u.a. mit einer großen Dix- Sammlung)odereiner großen Fotoausstellung des Würt- tembergischen Kunstvereins nebenan einplanen mö­gen« Was Ihnen der Spielplan der renommierten Stutt­garter Bühne evtl, für den Abend bietet, können wir Ihnen i -noch-nicht sagen.

Am Sonntag geht es nach dem Frühstück gen Tübin­gen zunächst zu einer Führung durch die Ausstellung in der Kunsthalle. Ob Sie nach dem Mittagessen unten in ' der Stadt einen Stadtbummel, einen Spaziergang zum Schloß hinauf oder vielleicht mit einer interessierten Gruppe einen Besuch in der kostbaren Antikensamm- , lung des Archäologischen Instituts machen wollen, mag sicherst vorOrt entscheiden. DieRückfahrt erfolgt jeden , falls um 16.30 Uhr.

Kosten: DM 100,- (für die Fahrt, Übernachtung und , Frühstück in Stuttgart sowie Eintritt und Führung in der : Tübinger Kunsthalie).

Anmeldung:

Geschäftsstelle der Volkshochschule der Verbandsge­meinde Monabaur, Rathaus, Zimmer 207, Telefon: 02602/126.105 (Pöhler);

Kreisvolkshochschule, Kreisverwaltung, Telefon: 02602/124.420 (Hemme).

Schon heute weisen wir darauf hin, daß die dieser Tage oft erwähnte

Macke-Ausstellung

in Münsterim März nach Bonn kommen wird, daß wir eine Fahrt dorthin vorgesehen haben - für einen Nachmittag bzw. Abend, wohl gegen Ende März.

Hobbygärtner

Unsere Hobbygärtgner treffen sich am 28. Jan. 1987, 19.30| Uhr im Mons-Tabor-Gymnasium zu einem Vortrag von Hermj Dr. A. Stoffel über

Pilzkulturen im eigenen Garten Am 7. Februar 1987 soll, wie angekündigt, der Obstbaumschnitt

vor Ort vorgeführt werden. Treffpunkt ist der Parkplatz in deij Ortsmitte von Dernbach um 9.00 Uhr.

Spanisch für Fortgeschrittene I -

Der Spanisch-Kurs unter der Leitung von Gerd Bünzly beginnil nunmehr erst am 26. Januar 1987, 19.00 Uhr, in der Hauplr schule in Montabaur (Schulzentrum). ^

Kursdauer: 15 Abende ^

Gebühren: 50,- DM.

Französisch für Anfänger

Der Französisch-Kurs für Anfänger bei Frau Allmann hat bei reits am Montag, 12.1.1987 begonnen. Die Kursstunden sin« jeweils montags in der Zeit von 19.30 b is 21.00 Uhr in de| Hauptschule Montabaur, Schulzentrum.

Kursdauer: 15 Abende Gebühren: 50,- DM.

Als Lehrmittel wird das Buch vom Klett-Verleg »A bientot« (atj Lektion 4) verwandt.