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51/M wäller Nachrichten
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Nr. 51/86
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en |lm Gespräch: Joachim Hörster
sie sich geradezu umgekehrt für die Beibehaltung dieser Polizeikräfte ersetzen.
Bundestagskandidat Joachim Hörster,
MdL, Westerburg lehnt es vor der Bundestagswahl ab, an gemeinsamen Veranstaltungen mit Vertretern der Partei der Grünen teilzunehmen. Er begrün- detdies damit, daß die Grünen wesentliche Wertvorstellungen unserer Gesell- Raus _ hQiftes Menschenhandels Waf- Schaft verändern und darüber hinaus Ha uschgiftes, Menscnennanaeis, waT
unsere Sicherheit gefährden. Wir frag- ien ^ e H u ' s ; w - zu Na
türlich bekämpfen sie auch Terroristen.
Wer eine friedliche Gesellschaft will,
muß Verbrecher bekämpfen, auch mit
V-Leuten.
Die V-Leute sind in der Regel Kriminalbeamte, die eingesetzt werden, um Schwerkriminalität im Bereich des
len ihn dazu.
{Frage: Herr Hörster, Sie haben erklärt, Sie die Grünen für eine radikale ■Partei halten. Womit begründen Sie [dies?
»Antwort: Die Grünen erklären selbst,
Frage: Nun sind doch die'Grünen ausdrücklich für den Frieden und die Ver- sie eine radikale Partei seien. Dar- ringerung der Raketen. Was kann man jüber hinaus nehmen sie für sich in An- dagegen haben?
Spruch, allein zu wissen, was in der Poli- A A ^ .. A A
[tik notwendig ist. Wenn eine pariamen- Antwor J: h ^ A . et < 'f /as dagegen,
Irische Mehrheit anders entscheidet, wenn d« Zahl der Waden vemngert als die Grünen dies für richtig halten, m Gegenteil, wir alle waren froh Ln wollen sie sich mit auBerparla- darüber. Die Grünen erwähnen ,edoch Lentarischen Mitteln dieser Parlament- m ' hre ™ Programm das kommumsti- Ltscheidung widersetzen. Vornehm sehe Herrschaftssyaem, seine unter- inschreiben sie .die Strafte-, die sie *t*«<ende Gesellschaftsordnung, die lann als Mittel einsetzen, als .Wider- <** übliche Herabwürdigung der Kir- tand- und .zivilen Ungehorsam-, chen^denVerlusttreiwahlenzudurfen
das Gefangensein im eigenen Staat mit Frage: Die Grünen sind gegen Gesetze keinem Wort. Sie wollen einseitig abrü- zur verschärften Bekämpfung des Ter- s t en> un( j uns damit dem kommunisti- [rorismus. Hat auch das etwas mit ihrer sehen Expansionsdrang aussetzen, ladikalität zu tun? Die Sowjetunion hat das vergleichswei-
Antwort: Leider ja. Mit »Widerstand« se kleine Afghanistan überfallen, sie un- ind »zivilen Ungehorsam« beschreiben terhält mitten durch Deutschland Mau- e Grünen mit harmlosen Sitzblocka- er und Stacheldraht. Wie sollte man auf
ihren Friedenswillen vertrauen? Im In- jen von Anlagen und anderes mehr. All- teresse unserer Kinder können wir uns zuoft treten bei Demonstrationen »rein gutgläubige Experimente nicht leisten, zufällig« die Chaoten auf, die mit Ge- Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit, «alt, Molotowcocktails, Stahlkugeln _ , J ,
Hier sonst gefährlichen Gegenständen frag« Jeder von uns kennt in seiner iber die Polizei herfallen. Mit Hilfe ver- Umgebungdeneinenoderanderen Mit- „.J «härfter Gesetze, auch der Terrors »»Wf' der sidi durchaus ordentlich 1 «engesetze, könnte man diese Chao- ™ rha " und Ote'chwohl 9 ru" wählt
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ionntaSen besser verfolgen und ihrer gerech- attrak en Strafe zu führen.
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ind Bu chutzes sowie der V-Leute bei der Kri- Schutzes im Vordergrund standen. Na-
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Kann man sagen, daß diese Mitbürger radikal sind?
rage: Die Grünen fordern in ihrem Pro- Antwort: Viele Mitbürger haben sich für ramm die Abschaffung der Bereit- die Grünen und ihre Gedanken enga- schaftspolizei und des Bundesgrenz- giert, als die Gedanken des Umwelt-
ninalpolizei. Was bedeutet das? türlich wollen auch alle Bürger der Bun-
Antwort: Bundesgrenzschutz und Be- desrepublik den Frieden bewahren.
eitschaftspolizei werden dort einge- Was vie | e a b er übersehen haben ist, .Anme tot wo besondere Gefahrenlagen daß nach ejner UnterS uchung zwi- intstehen, z B bei Großdemonstrabo- schenzeitlich mehr als 35 % der Grünen en. bei Geißelnahmen, Besetzungen, Mandats . un( j Funktionsträger aus
linksradikalen und linksextremen Orga
nisationen stammen. Die Grünen sind praktisch unterwandert worden. Daher
uGrenzkontrollen und anderem mehr.
Vürde man diese Polizeieinheiten ab- ichaffen, wäre der Schutz der Bevölke-
ui Un ® er ^ eb *' ch gefährdet Die gewalttä- ver treten sie auch im gesellschaftspoli- 2 30U p,plündernden brandschatzenden tischeni jm wirtS chaftspolitischen und 'haoten, die wir alle aus Fernsehauf- außenpolitischen Bereich inzwischen ahmen kennen, konnten tun und las- Vorste| , ungen die wei tgehenst von n was sie wollten. Wenn die Grünen Linksradikalen bis hin zu den Kommuni- friedlich waren, wie sie tun, mußten sten umschrieben werden könnten.
Die unter Umweltschutzgesichtspunkten eingetretenen Mitglieder der Grünen müssen sich überlegen, ob sie diese Forderung auch noch mittragen wollen. Meine demonstrative Ablehnung gegenüber grünen Funktionären verfolgt den Zweck, auf diese radikalen Programmpunkte, die mit dem Umweltschutz überhaupt nichts mehr zu tun haben, nachdrücklich aufmerksam zu machen.
DGB und Neue Heimat
Der Rücktritt des DGB-Chef Ernst Breit wurde von neun Delegierten der Westerwälder DGB-Kreiskonferenz gefordert. Die Mehrheit der DGB- Funktionäre lehnte es jedoch ab, Forderungen »im Zusammenhang mit dem Thema »Neue Heimat« zu stellen (so die WZ). Trotz dieses Beschlusses wird sich der DGB nicht aus der Verantwortung ziehen können.
Der DGB ist gezwungen Konsequenzen aus der Mißwirtschaft zu ziehen. Zu nennen sind: Nicht nur von Demokratie reden, sondern die Mitglieder beteiligen. Soziale Verantwortung für die Mieter wahrnehmen. Mit Geld und Vermögen solide umgehen und es verantwortlich einsetzen. Bundestagskandidat Joachim Hörster, MdL, hat vor der DGB- Kreiskonferenz die Notwendigkeit intakter Gewerkschaften bekräftigt. Dazu sei es jedoch notwendig, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten und sich nicht einseitig vor den Karren einer bestimmten politischen Partei spannen zu lassen.
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