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chenblatt

der Verbandsgemeinde Montabaur

yHochönzaltung mit öffentlichen Bekanntmachungen der Ortsgemelncten

goden, Deubach, Hitelborn, Gackenbach, Girod, Görgeshausen, Großholbach, Heilberscheid, Heiligen- ifoth, Hotter, Horbach, Hübingen, Kadenbach, Montabaur, Nentershausen, Neuhausei, Niedereiben,, inji 9 dererb»ch,Nomb°rn, Oberelbert, Ruppach-Goldhausen, Sfmmern, Stahlhofen, Untershausen, i Welschneudorf

: sowie der Zweckverbände gemäß § 27 der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz vom 14, Dezember i 1973 - GVSi, S. 410 - in der derzeit gültigen Fassung - und den Bestimmungen der Hauptsätzung.

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Freitag, 19. Dezember 1986

Nummer 51/52

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die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage undderJah- reswechsel sind Anlaß, Bilanz für das ablaufende Jahr Jil zu ziehen, Ausblick zu halten auf das kommende Jahr ss» 1987, vor allem aber, Dank zu sagen.

Wenn wir auf das zu Ende gehende Jahr 1986zurück­blicken, sollten wir zunächst dankbar sein, daß in die­sem Jahr der Friede erhalten werden konnte. Es ist zwar zu bedauern, daß die Bemühungen bei den Abrü­stungsverhandlungen noch nicht zu dauerhaften Erfol­gen geführt haben; andererseits gibt es doch Ereignis­se, die Anlaßzu Hoffnung fürdie Zukunft geben. Wir al­le wünschen und hoffen, daß sich die verantwortlichen Politiker auf Vereinbarungen verständigen, die den äu­ßeren Frieden sicherer machen und Abrüstung ermög­lichen.

Was mir persönlich und vielen Mitbürgerinnen und Mit­bürgern für die Zukunft zu Sorge Anlaß gibt, ist die seit einigen Jahren ständig zunehmende Neigung vieler junger Menschen zur Gewaltanwendung bei vielfälti­gen Anlässen. Auch das »Jahr des Friedens* 1986 hat hier keine Fortschritte gebracht, eher das Problem noch deutlicher werden lassen.

Hier sind wir alle, vor allem alle demokratischen Partei­en, aufgerufen, diesen Zeiterscheinungen immer wie­der tatkräftig entgegenzuwirken und für den Schutz des Eigentums anderer und für die Gewaltfreiheit bei gesellschaftspolitischen Meinungsverschiedenheiten unmißverständlich einzutreten.

Im wirtschaftlichen Bereich ist eine Verbesserung der Gesamtsituation festzustellen. Die erreichte Preissta­bilität und das zu verzeichnende Wachstum haben si­cher auch die wirtschaftliche Situation vieler Privat­haushalte verbessert. Trotzdem ist festzustellen, daß die Zahl der Arbeitslosen noch zu hoch ist. Die Verant­wortlichen sind aufgerufen, alle denkbaren Anstren­gungen zu unternehmen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Die Verbandsgemeinde Montabaur hat 1986 das ihr dazu Mögliche durch Bereitstellung zusätzlicher Ausbildungsplätze und durch Arbeitsbe­

schaffungsmaßnahmen getan. Hen/orzuheben ist die Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für schwer vermittelbare Jugendli­che, die bisher sehr erfolgreich verlaufen ist und gute Vermittlungserfolge bereits erbracht hat.

Itn Bereich unserer Verbandsgemeinde wurden im Jahr 1986 wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingun­gen unserer Bürger begonnen und abgeschlossen. Die Fußgängerzone in Montabaur ist nicht nur eine Bereicherung für die Stadt Montabaur und ihre Einwohner, sondern auch ein attraktives Angebot für Besucher aus den Nachbargemeinden.