Montabaur
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In diesen Fällen wird die Beihilfe rückwirkend für 1986 gewährt. LD Röß
Die KEVAG feierte mit ihren Kunden
Wenn man, wie die KEVAG, 100 Jahre ihres Bestehens begeht, dann ist es doch wohl nur recht und billig, daß zum einhundertjährigen Jubiläum auch ein entsprechendes Wetter herrscht - eben ein Jahrhundert-Wetter. Und so wurde der vergangene Sonntag, an dem das Unternehmen aus Anlaß des bedeutenden Ereignisses die Türen und Tore seiner Betriebsabteilung in Siershahn für alle öffnete, zu einem kleinen Volksfest. Mit Freunden, Kunden und Bürgern feierte die KEVAG Geburtstag. Neben den Dingen des leiblichen Wohls aus Faß und Suppentopf gab es viel zu sehen, was nicht alltäglich war.
Den ganzen Tag über gab es Gelegenheiten, sich über die KEVAG im Allgemeinen und überdie vielfältigen Versorgungsaufgaben im Besonderen zu informieren. Vorführungen von modernem Großgerät ergänzten dieses Angebot. Beispielsweise fanden die Demonstrationen des Kabelmeßwagens bei Funkenflug und Fehlersuche großen Anklang. Nicht minder beliebt waren die »Kletterpartien« mit dem Hubwagen, vor dem die Kinder sich um eine Mitfahrt drängten.
Ihnen, ob klein oderauch schon etwas größer, war es ein vergnüglicher Spaß, sich mit dem rollenden Spielmobil »Kowelix« zu beschäftigen; das betreuende Personal gab gerne Anleitungen zu vielerlei Späßen.
Von der einmaligen Gelegenheit, einmal eine Umspannanlage, nämlich die von Ebernhahn, von innen zu besichtigen, machten viele Gebrauch.
Ebenso begehrt waren die Spritztouren mit dem Elektroauto »City-Stromer«, das, wie das älteste ausgestellte Elektrofahrzeug, ein »Lems« von 1903, und das jüngste, ein »Pöhlmann- Prototype« des RWE von 1985, zu den großen Anziehungspunkten des Tages zählten. Bestaunt wurden auch die Einrichtungen zum Messen und Justieren von Zählern und anderen feinmechanischen Geräten.
Über die sinnvolle und vor allem kostengünstige Anwendung von Strom informierte ein weiterer Tisch, an dem auch Stromabrechnungen und Tariffragen besprochen wurden.
Die Geschichte ihrer vergangenen 100 Jahre hattedie KEVAG auf große Tafeln in Wort und Bild geklebt; und sie hielt darüber hinaus einen Film bereit, der die Entwicklung des öffentlichen Personen- Nahverkehrs in Koblenz und Umgebung eindrucksvoll nachvollzog.
Mit ihrem Postkarten-Set aus Motiven verschiedener Straßenbahntypen und Anlagen (unter anderem einem Bild vom ehemaligen Kraftwerk in Höhn)bewiesdie KEVAG ebenfalls eine gute Nase für die vielen Wünsche der großen und kleinen Oldtimerfreunde uncf Sammler. Der Erlös aus dem Verkauf der Postkartenreihe fließt sozialen Zwecken zu.
Die Reihe der »Tage der offenen Tür« der KEVAG im Rahmen des 100jährigen Jubiläums wird am kommenden Sonntag, 19. Oktober, in Westerburg auf dem Gelände der dortigen Betriebsabteilung von 10 bis 16 Uhr fortgesetzt.
Europas schönster Urlaubszug Einsteigen zum Kennenlernen am 6. Nov.
Nach dem großen Erfolg im Herbst 1984 will das Westerwald Reisebüro in Montabaur den Bürgern zeigen, wie bequem im TUI- Ferienexpreß das Reisen sein kann. Nachdem vor zwei Jahren nur einige Wagen des modernen Zuges von Montabaur nach Wetzlar und zurück liefen, hat Reisebüroinhaber Gerhard Kroh- mann sich entschlossen, diesmal den gesamten Zug, bestehend aus acht Reisewagen und dem TU l-Treff-Wagen, für eine Präsentationsfahrt nach Frankfurt mit einem dreistündigen Aufenthalt zu chartern.
Abfahrt am 6. November am Bahnhof Montabaur um 9.50 Uhr, Ankunft 11.47 Uhr Frankfurt, Hbf Abfahrt 14.51 Uhr ab Frankfurt, Hbf Ankunft 16.46 Uhr in Montabaur.
Unkostenbeitrag: 15,--DM, darin sind Kaffee und Kuchen eingeschlossen.
Platzkarten, die sich die Mitreisenden in jedem Fall vorher reservieren müssen, gibt es ab sofort im Westerwald-Reisebüro, Kirchstr. 48 a, Montabaur, Tel.: 02602/5085.
Hier noch einige Informationen zum Ferienexpreß: Der TUI- Ferienexpreß ist ein komfortabler Reisezug, der alle Ansprüche
erfüllt. Bequemer als herkömmliche Reisezüge, benn ' das eigene Auto - mit geräumigen Vierer- und Zweierabt-'S behaglichen Reisesesseln, Kinderplatz, separaten» Musik- und Informationsprogramm, Service im Abteil t läge.
Außerdem hat der TUl-Ferienexpreß - und das ist neu -e Treff-Wagen für unterhaltsame Stunden unterwegs miiT 1 Kino, Kiosk für Lektüre und Snacks und Gesellschaftss ■ Der TU I-Ferien-Expreß bringt die Reisenden nach Österre t lien, Spanien, Frankreich und Jugoslawien. Mit dem TUl c- Expreßfährt man gut und preiswert. Sie finden ihn indenpmf men von Hummel, Touropa, Scharnow, Dr. Tigges undl tours. '
Fachausstellung der ProportionaltechM
Am 22. und 23. Oktober veranstaltet die Fa. Ing. Karl EibeiG &Co. KG, Postfach 29,5403 Mülheim-Kärlich, Tel. 0261/2^ Hause der Kreishandwerkerschaft in Koblenz, HoevelstraL eine Fachausstellung der Proportionaltechnik mit Anwend^ beispielen in der Pneumatik, Hydraulik und Automation * Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit dem bei«, Hersteller von Pneumatik und Hydraulikkomponenten, deifü HERION, Fellbach bei Stuttgart statt.
Im Zuge der fortschrittlichen Entwicklung der Fa. (HERIONwu die gesetzlich geschützte Bezeichnung Fluidtronic geprägt W rend dieser Ausstellung, die jeweils von 9.00 bis 16.30 Uhrstall det, stehen Fachberater beider Firmen zu Informationsoea chen bereit. An beiden Tagen finden jeweils vor- undnaclS Fachseminare statt, zu denen sich bereits über 100 TeU aus Industrie und Handwerk angemeldet haben.
Außer auf dem Gebiet der Hydraulik/Pneumatik und Automi incl. Planung und Bau kompletter An lagen betätigt sich dieF^ bei weiterhin auf dem Sektor Druckluft (Planung, l Service kpl. Anlagen) einschl. dem Verkauf von Druckluft«! zeugen aller Art. Ferner werden in einer weiteren Abtei Ölbrenner-, Maschinen-, Wärmepumpen und Hydraulikschlaii leitu ngen gefertigt.
Die Fa. Eibel lädt zu dieser Ausstellung alle interessierten Ft leute ein.
Die 4SK informiei
Krankenhauspflegesätze: Kosten außer Kontrolle!
»Auch mit der neuen Bundespflegesatzverordnungis Kostenflut im Krankenhaus nicht unter Kontrolle zu In gen«. Zu dieser Feststellung gelangte die Vertretet! Sammlung des Krankenkassenverbandes Koblenz, eiif Verband der 11 Ortskrankenkassen im Regierung^ Koblenz, auf ihrer Sitzung in Kobern-Gondorf, gung fand unter Vorsitz von Rechtsanwalt Kurt Wien (Montabaur) statt.
Trotz Empfehlung der konzertierten Aktion, die ein gesatzanstieg von 3,25% zum Ziel hatte, bewegena die Kostenerhöhungen bei 6% und mehr. Diese Enttff lung zwinge die Kassen bundesweit, über Beitrags^ höhungen nachzudenken. Auch bei den Arznein»] kosten seien, trotz aller Beteuerungen der PhariMj strie, die Kosten kaum gebremst, stellte der Vorsir des Vorstandes, Engelbert Mosen (Nickenich) in s~ Bericht fest.
Diese Ausführungen verfolgte auch die Staatssei™ des Sozialministeriums Rheinland-Pfalz, Fr. Du 1 Beck, mit großem Interesse. Sie ehrte TagungsteiM die aus den Selbstverwaltungsorganen ausscheidenj Einstimmig verabschiedete die Versammlung dieWj bandsgeschäftsführer Wolfgang Neumann vofp Jahresrechnung 1985.

