Einzelbild herunterladen

Montabaur

Seite 2

.'4

'A

y-.

I

Fassaden Wettbewerb, der Stadt Montabaur 1986

m

Foto: Ewald

In diesem Jahr führte die Stadt Montabaur -wie in den Vorjahren- wieder einen Wettbewerb zur Renovierung erhaltenswerter Hausfassaden durch.Ziel undZweck dieses Wettbewerbes ist es, die Privatinitiative der Hauseigentümer, insbesondere im Alt­stadtbereich, aber auch in den Stadtteilen, zu fördern unddie Be­mühungen zu unterstützen, erhaltenswerte Häuser zur Bereiche­rung des Stadtbildes hervorzuheben.

Der Schwerpunkt liegt in der Freilegung und Restaurierung alter Fachwerkfassaden.Aufgrund des Aufrufes der Stadt haben sich in diesem Jahr 4 Hauseigentümer zur Teilnahme am diesjährigen Fassadenwettbewerb gemeldet.Die Bewertungskommission un- terVorsitzvon BürgermeisterDr. Possel-Dölken hat am Dienstag, 16. September 1986

die angemeldeten Objekte in der Altstadt und in Wirzenborn be­sichtigt.Die Kommission hat sich davon überzeugt, daß alle ge­meldeten Objekte die lobenswerte Absicht der Eigentümer ver­deutlichen, zur Verschönerung des Stadtbildes beizutragen. Von den Hauseigentümern wurde Ideenreichtum, viel Engage­ment und Einfühlungsvermögen gezeigt. So war es nicht leicht, die Sieger des Wettbewerbes zu ermittteln. Nach eingehender Beratung und unter Berücksichtigung der verschiedenen zu be­wertenden Beurteilungspunkte wurden das Gebäude Großer Markt 4 (Eigentümer: Erika Krolikowski) mit dem 1. Preis und das Haus Großer Markt 8(Eigentümer Hans Hermann Hager) mit dem 2. Preis prämiert.Die Kommission bescheinigte beiden Hausei­gentümern, daß sowohl die Gestaltung unter Berücksichtigung von Form, Material und Farbgebung als auch die Erneuerung der Fassaden und der Werbeanlagen sowie deren stilgerechte An­passung an das Stadt- und Straßenbild gelungen ist.

Erstmals wurden zwei 3. Preise vergeben, und zwar an Frau Inge- borg Faßbender für die Gestaltung des Hauses Kirchstraße 16 und an Herrn Dr. Theo Schulte-Middelich für die Restaurierung des Hauses Kiefernweg 3 in Montabaur-Wirzenborn.

Alle Preisträger erhielten ein Geldgeschenk. Rat und Verwaltung gratulieren zum Erfolg und bedanken sich für das gezeigte Inter­esse.

5430 Montabaur, 13. Oktober 1986 Dr. Possel-Dölken Bürgermeister

Theateraufführung

im Haus Mons Tabor, Montabaur

Biedermann und die Brandstifter

von Max Frisch Ein Lehrstück ohne Lehre.

Zum Inhalt: Wer ist Biedermann?

Biedermann ist kein Individuum, sondern er ist der mnriaJ dermann, ein Jedermann für den es keine Bekehrunqnw kein Herz und kein Gewissen hat und darum unfähiqist schuldig zu erkennen. Er besteht bis zum Schluß auf Jj

schuld. Nicht er also wird zur Erkenntnis hingeführt, wotii!i

Zuschauer. *

Sie haben es hier mit einer satirischen EntlarvungskoJ tun.

Herr Biedermann ist aber keineswegs ein Bösewicht,somit Bürger, der Ruhe und Ordnung liebt und der sich auchGefö! stet, wenn sie nichts kosten; ein Bürger für den dieSpJ das Mittel ist, um seine Unfähigkeit zur Anteilnahme amScM des Mitmenschen und seine wirklichen Absichten zu vj Aber nicht so, daß er sich dieses Mißbrauchs der Sprache] wäre: Es gehört zu den natürlichen Fähigkeiten des B manns, daß er es aus Selbstschutz nicht bis zum klaren!} sein seiner existenziellen Unwahrhaftigkeit kommen h dern mehr oder wenig ehrlich daran glaubt, der Bieder sein als der er sich gibt.

Diese Theateraufführung findet am

Freitag, 31. Oktober 1986 um 20.00 Uhr im Haus Mons Tabor/Stadthalle Montabaur statt. MITWIRKENDE: Werner Schumacher, Peer Augustinski,d ra Adolph u.a.

Eintritt: 12,-- bis 19,-- DM.

Jugendliche, Wehr- und Zivildienstleistende undGruppenJ ten Ermäßigung.

Auf Antrag werden an hilfebedürftige Einwohner derStadl begrenzte Anzahl von Freikarten ausgegeben,

KARTENVORVERKAUF:

Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur, Tel. 02602/12j Veranstalter: Stadt Montabaur.

Des Kaisers neue Kleider

von Ralph Reiniger

Unser wußter Kaisj Namen WEILE half viel Mühe,l die Zeitzuw ben. Was) man

wenn ein | Langeweile] Diese Frage sich Dienerl mel immer«) stellen, so tolle leise, lai lustige, traufl wie Baeffl türmchenb| Spielzeug) chenausi| BühnenflSc tennismaldj halten denIj nur kürzest)

_ __ Laune.

Selbst das Anprobieren seiner zahlreichen Garderoben kann die Zeit nicht füllen.

Da kommen genau im richtigen Moment die beiden SCHLITZOHR und SCHLITZÖHRCHEN undsorgenn Hofe für Aufregung und Abwechslung. - Womit? Naja,s»! tanzend und - ach, kommen Sie doch selbst und seheiwj Außerdem erfährt man, warum man manchmal seinen W* men zurecht trägt, warum man manchmal etwas schwm