Montabaur
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Kneipp-Verein fährt ins Siebengebirge
Einen Tagesausflug ins Ökozentrum für Umweltschutz und Landschaftspflege mit Forschungsstation Overath unternimmt der Kneipp-Verein Montabaur am Mittwoch, 4. Juni (nicht Dienstag wie irrtümlich im Rundschreiben angegeben). Auf dem Programm stehen weiterhin der Besuch des Siebengebirgsmu- seums in Königswinter bzw. eines geologischen Lehrpfades im Heisterbacher Rott oder der Ringwallanlage Erdenburg. Mitglieder und interessierte Gäste werden gebeten sich baldmöglichst, spätestens bis Dienstag, 20. Mai beim Vorsitzenden, Dr. Singhof (Tel.: 5277), anzumelden.
Zügig voran gehen derzeit die Arbeiten am Kindergarten'' genroth, wußte Bürgermeister Zerfas der Redaktion bl Ortsbesichtigung zu berichten. ei
Der Ortsbürgermeister konnte auch schon den geplante nungstermin (4. August 1986) nennen. 42 Anmeldungen i bereits für den Zwei-Gruppen-Kindergarten bei derOrtsad deverwaltung vor.
Der auf u nserem Bild zu sehende Schulhof - so Ortsbürger J Zerfas - wird selbstverständlich für den Kindergarten zJ kindgerechten Außenanlage hergerichtet. Zur Zeit müssö noch sehr viele Arbeiten im Inneren der ehern. Schule ei werden.
Hausfrauenbund Montabaur
Am Mittwoch, dem 4. Juni 1986, besuchen wir die Matinee in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz, anläßlich der Feier zum 25jährigen Bestehen des Landesverbandes Rheinland-Pfalz Nord. Mittagessen im Selbstvermarkungsbetrieb Rühl in Güls, anschließend besichtigen wir diesen Betrieb (Geflügel, Pilze, Eier etc.). Abfahrt: 10.00 Uhr ab Kalbswiese. Rückkehr: ca. 17.00 Uhr. Anmeldung bei Helga Beckmann, Telefon: 2233.
Tanzsportclub Blau-Gold Rhein-Lahn
Trainingszeiten im Mai:
Dienstag, 20.5.
20.45 Uhr Training »Welt-Tanznadel« für Ehepaare.
Freitag, 23.5.
20.30 Uhr Tuniertraining Standard.
Samstag, 24.5.
20.00 Uhr Ehepaar-Übungsabend.
Sonntag, 25.5.
14.30 Uhr Turniertraining Latein; -20.45 Uhr Training »deutsches Tanzabzeichen Goldstar« für Ehepaare.
Montag, 26.5.
18.45 Uhr Training »Welt-Tanznadel« für Jugendliche;-20.30 Uhr Allround-Training.
Dienstag, 27.5.
20.30 Uhr Training TS-Formationen.
Ausbau der Buchen- u. Westerwaldstraße
Die Stadt Montabaur beabsichtigt, in den nächsten Monaten die Buchenstraße von der Westerwaldstraße bis zum Parkplatz auszubauen . U m die Ausbauart mit den Anliegern zu beraten, werden die betroffenen Anlieger der Buchenstraße für
Dienstag, 20. Mai 1986 -17.00 Uhr zu einem Informationstermin in die Bürgerstube, Westerwaldstraße, Montabaur-Horressen, eingeladen.
AHRBACHGEMEINDEN
Heiligenroth
(Foto: Pöhler)
Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Heiligenroth voml 6 . 5.1986
Haushaltsplan/Haushaltssatzung 1986 beschlossen
Der Beschlußfassung über den im Entwurf vorgelegten haltsplan bzw. die Haushaltssatzung ging eine z.T. kontrovers führte Diskussion voraus, die folgende Schwerpunkte bdftfc tete: I
a) Zuschußgewährung an Ortsvereine
b) Festlegung des Gewerbesteuerhebesatzes
Im Bezug auf die an die Ortsvereine zu zahlenden Zuschuss! de durch Mehrheitsbeschluß festgelegt, an sämtlichen Orts nen incl. SV Heiligenroth und TuS Ahrbach einen Zuschuß! 500,-- DM zu gewähren. Der Zuschuß für den Möhnenvereii de auf 250,-- DM festgelegt.
Gewerbesteuerhebesatz wird nicht erhöht Im weiteren Verlauf der Haushaltsdiskussion wurde von der! Fraktion die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes von®) auf 350 % vorgeschlagen. Der Vorsitzende der SPD-Fri Reiner Schlemmer, begründete die Notwendigkeit einer hungu.a.mitderAbnahmederGewerbesteuereinnahmenij gangenen Jahr um ca. 50 %. Wachsende Ausgaben derOf meinde sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshai seien für die Zukunft zu erwarten. Alle möglichen Einnahm len sollten deshalb voll ausgeschöpft werden zumal der «Nt bürger« von diesörgeplarften Erhöhung nicht betroffen werd weiterer Grund für die vorgeschlagene Erhöhung seidieNo digkeit die Entwicklung der freien Finanzspitze positiv zu flussen, um Investitionen und Schuldendienstleistungen ij Zukunft sicherzustellen.
Ortsbürgermeister Zerfas widersprach der vorgeschlagem höhung. Er betonte, daß der letztjährige Rückgang beim Gi besteueraufkommen nicht zu »überzogenen« Reaktionenfi sollte, zumal die Gewerbesteuer der vergangenen 20 Jahi mer progressiv gewesen sei. Die vorgeschlagene Erhöhui deute einen Vertrauensbruch zwischen der Ortsgemeindi den Unternehmen, die sich Vorjahren aufgrund günstiger tionen im Industriegebiet ansiedelten. Die Verlagerung de| waltungsbüros in Orte der Nachbarschaft mit günstigerenStJ konditionen sei zu befürchten. Die geplante Erhöhung™ das Gegenteil Umschlägen, Steuerquellen würden versiege! Einnahmen reduziert.
Die geplante Neuansiedlung von Betrieben im erweiterten striegebiet nördlich der K103 könnte hierdurch u.U. aufgrui günstigerer Konditionen verhindert werden.
Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Ernst Knopp, bestätigti unterstrich noch einmaldie Ausführungen von Ortsbürgermi Zerfas. Er schlug dem Ortsgemeinderat vor, den Hebesatzli Gewerbesteuer nicht zu verändern sondern bei 320 % zu sen.
Erich Herbst, als Vorsitzender der FWG führtean.daß seine tion ursprünglich an eine Anhebung von 320 % auf 340 °/odaj Nach erneuter Beratung sei man in seiner Fraktion jedoch falls zu dem Entschluß gelangt den Hebesatz nicht zu veräni Zum Abschluß der Diskussion über die Festlegung des Hel
zes wurde hierüber gesondert abgestimmt. Mit 4 Ja-Stimme 1
10 Gegen-Stimmen fand der Antrag der SPD-Fraktion(Erhöj des Gewerbesteuerhebesatzes auf 350 %) keine Mehrhei verbleibt insofern bei dem Hebesatz - gleich dem Vorjahr-vof %.
Nachdem die Vorfragen (Zuschußgewährung an Ortsvereim Gewerbesteuerhebesatzfestlegung) durch Einzelabslimr abgeklärt waren, wurdeder Haushaltsplan bzw. die Haushalt!
zung 1986 insgesamt zur Abstimmung gestellt. Diesen imEnf
vorgelegten Unterlagen entsprach der Rat mehrheitlich mit

