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Nr. 14/86
: mr jjf U ng der Pläne für die Errichtung einer organisato- h «Jenen Grund- und Hauptschule in Neuhäusel habe l verÖU 0 dort für den Grundschulzwei weder Schülertoiletten »benraumprogramm geplant waren. Nach der Vorstel- I. Jpläne sei den Eltern klar geworden, daß alle genann- ■ danurvorgeschoben waren, um von der eigentlichen Ur- $ Schulauflösung, dem Raumbedarf des Kindergartens
l^rtsch wies auf das Ergebnis eines Langzeitversuches im * Niedersachsen hin, wonach versucht werden solle, eine ® Beförderung ganz zu vermeiden, da für diese Altersgrup- täaliche Schulweg besonders belastend sei. Als Alternati- Kchülerfahrten sollte man die Möglichkeit des Lehrertrans- I orüfen. Vor diesem Hintergrund stelle jeder Tag als Fahr- Leine Zumutung für die Kinder dar, die nicht unwiderspro- [Lqenommen werde.
[Auffassung von Frau Bertsch kann das in § 79 Schulgesetz- Iderte schulische Bedürfnis für eine Neuorganisation der ibezirkenicht nachgewiesen werden. Die Unterbringung ei- tchuleanzwei Standorten sei gesetzlich nicht untersagt, hin- X dürfe die organisatorische Verbindung von Grund- und Ktschulen nur die Ausnahme sei. Die Funktionsfähigkeit der Ile und die Erziehung der Kinder würden von der Zweiteilung Ibeeinträchtigt, da Nachteile nur für die Lehrer, nicht aber für fchulkinderzu verzeichnen seien. Die Schulelternsprecherin Landen Verbandsgemeinderat die Bitte, die Grundschule len/Kadenbach für die Dauer der Einzügigkeit bestehen zu Cnundvon einer Eingliederung in den Schulbezirk der Augst- Ele abzusehen.
lertretungsregeiung in der Grundschule Simmern/Kaden- lerläuterte Antje Bertsch, am ersten Fehltage eines Lehrers jürdiebetroffene Klasse der Unterricht aus. Ab dem zweiten [würden die Schulklassen im Wechsel unterrichtet werden, Ider im Wechsel an einem Tag oder an verschiedenen Ta- ineiner Aufteilung auf bestehende Parallelklassen sehe sie EnVorteil, da dadurch auch die Kinder in diesen Klassen ge- lürden. Bei der bestehenden Schulorganisation sei ein wei- Ipiusgegenüber der Grundschule Neuhäusel festzustellen. Inder könnten von den Lehrern bei einem evtl. Unterrichts-
I wieder nach Hause geschickt werden und seien somit be- Ititigt. Einen Transport nach Neuhäusel schließe diese Mög- litaus, da der Schulbus nicht mehr nach Simmern und Ka- jach zurückkehre und die Kinder die freie Zeit in der Schule Ingen müßten. Zum jetzigen Zeitpunkt könnten 60 Kinder die Eie in ihrem Heimatort besuchen und nur 30 Kinder müßten jchülertransport teilnehmen.
Ichulelternsprecherin erklärte, eine Zusammenlegung der jdschulbezirke führe gleichzeitig auch zu höheren Schüler- linden einzelnen Klassen. Die Klassenstärken von z.Zt. we- |als 20 Schülern würden auf fast 30 Schüler ansteigen. Ab- I erklärte Antje Bertsch, in Bezug auf die Chancen- Iheithabe man beim Besuch weiterführender Schuen bisher [Benachteiligung der Schüler von kleineren Grundschulen lkönnen.
sitzende des Personalrates, Frau Waltraud Krämer
■ertreterin des Personalrates bezog Frau Waltraud Krämer |ng,dieseitvier Jahren als Lehrerin an derGrundschuleSim- IKadenbach am Standort Kadenbach tätig ist.
Statistisch erwiesene Tatsache, daß in kleineren Schulen ■kleinere Klassen bestehen, bedeute für die Schüler einen logischen Vorteil, da die Lehrer mehr Zeit für die Kinder zur fgung hätten.
a Kinder von kleinen Schulen bestehe eine bessere Über- Pbarkeit hinsichtlich der Mitschüler, des Lehrerpersonals lesSchulgebäudes. Dies führe zu besseren Kontakten zwi-
I I Lehrern und den schulpflichtigen Kindern bzw. den Leh- Jmdden Eltern der Schulkinder.
Jaud Krämer hob ein »Mehr« an Sicherheit und Geborgenheit I® Kinder, eine kindgemäßere, entspanntere Atmosphäre in Schule sowie eine behutsamere Eingewöhnung ins schuli- r eaen als weitere Vorteile einer kleinen Schule hervor. Dies ■zupositiven Auswirkungen auf das Lernverhalten. Nach ih- | assungsei eine Identifikation mit der Schule am ehesten l 'Ohen, wenn die Gemeinschaft von Schülern, Lehrern und 1,7'® rsctlau bar ist, da sich die Kinder dann am wohlsten fühl- eneinschaftsgefühl könne sich in einer Gruppierung aL ii ersonen bei Grundschülern noch nicht entwickeln, r aarau * hir >, als Hauptnachteil sei der geringe Kontakt
Ri tu
FrciUK, 18. Apnl 1986, 2Ü Uhr
rrciug,
des Schlosses Montabaur
KAMMERKONZERT
Lieder- und Sonatenabend mit den» Kammerorchester
Camerata Bonn
Leitun
tune:
Dietnch Hillebrand
Mitwirkende: Barbara Cordes, Sopran Prof. E. Klein, Klarinette Thomas Palm, Hügel
Gespielt werden
esp: Werke
von
Mozart, Schubert, Schumann, Spohr
Eintntt: 12,- DM
Jugendliche, Wehr- und Zivildiensileistende, lnluber des Sozulpasses und Gruppen erluiten Ermäßigung.
Kartenvorbestcllung: Vertundsgemeindeverwuhung Montabaur. Rathaus, Zimmer 206, ‘ Teleton 02602/ 126.107
Veranstalter: Stadl Montabaur
zu ihren Kollegen am Standort Simmern anzuführen, was aber nicht mit einem fehlenden pädagogischen Gedankenaustausch einhergehe, da dieser regelmäßig in Konferenzen und Gesprächen stattfinde. Die pädagogische Einheit des 1 . und 2. Schuljahres sei daduch gewährleistet, daß die Schulklassen stets mindestens für die Dauer von zwei Jahren an einem Standort unterrichtet würden. Die Personalratsvorsitzende erläuterte, die Kontinuität des Unterrichts ergebe sich aus den Lehrplänen, den schulbezogenen Arbeitsplänen und der Fachkompetenz der einzelnen Lehrer. Diese drei Kompnenten seien von der Größe der Schule unabhängig. Sie wies auf Gefahren bei der Anfahrt der Schulbusse zu Unterrichtsbeginn hin, da die Kinder eine Hauptverkehrss- raße überqueren müßten. Obwohl sich dort ein Zebrastreifen befinde, würden die Kinderbei der derzeitigen Lösung sowohl vor als auch nach dem Unterricht von einer Lehrperson beaufsichtigt.
Entgegen der Auffassung der Bezirksregierung Koblenz, die in der Organisationsverfügung hauptsächlich auf die Schulatmosphäre hingewiesen, die Klassenatmosphäre aber total vernachlässigt habe, stehefürdasGrundschulkinddie Klassenatmosphäre an erster Stelle, da es noch nicht in der Lage sei, eine Gemeinschaft von über 100 Personen zu überschauen.
Waltraud Krämer betonte, im Schuljahr 1988/89 müßten bei einer Schülerzahlvon 114 nur noch 17 Kinder mit dem Schulbus gefahren werden. Sie korrigierte eine Aussage, wonach der Kultusminister das »Nein« der Personalvertretungen in eine Zustimmung umgewandelt habe. Nachdem der Hauptpersonalrat einer Auflösung der Simmern/Kadenbach nicht zugestimmt habe, sei von der Vermittlungsstelle, die paritätisch mit Vertretern des Hauptpersonalrates und des Kultusministeriums und einem Juristen als Vermittler besetzt war, der Auflösung zugestimmt worden mit einigen Auflagen.
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