Montabaur
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Zuschüsse für Modermsierungsmäßnahmen und Fassadenrehovierungetl bewilligt
ln zwei getrennten Tagesordnungspunkten entschied der Rat über die Bewilligung von Zuschüssen für Altbaumodernisierungen bzw. Fassadenrenovieruing. Zunächst wurde durch einstimmigen Beschluß im Rahmen der Altstadtsanierung für die Modernisierung eines Gebäudes im Steinweg ein Zuschuß bewilligt. Darüber hinaus wurde entsprechend den von der Stadt erlassenen Richtlinien ein Zuschuß für die Gestaltung der Fachwerkfassade eines Hauses in der Kirchstraße bewilligt. Der Zuschußbetrag für beide Maßnahmen belief sich insgesamt auf 30.000,- DM.
Zuschuß an Reiterverein Horressen für die Anlage eines Dressurplatzes bewilligt
Der Reiterverein Montabaur-Horressen legte gegenüber der Stadt Montabaur schriftlich dar, daß auch in diesem Jahr wiederum von dem Verein überregionale Reitsportveranstaltungen ausgetragen werden, und daß für diese dringendst ein Dressurplatz errichtet werden müsse. Die für die Errichtung des Dressurgeländes aufzuwendenden Kosten wurden mit insgesamt 34.000,- DM beziffert und an die Stadt wurde die Bitte gerichtet, die Maßnahme durch die Bewilligung eines Zuschusses zu unterstützen.
Durch einstimmigen Beschluß bewilligte der Haupt- und Finanzausschuß einen Zuschuß in Höhe von 8.000,- DM.
Petrusplakette der Stadt Montabaur an Gerhard Stühn (SPD) verliehen
Im Anschluß an die Stadtratssitzung überreichte Bürgermeister Dr. Possel-Dölken in einer Feierstunde in der Bürgerhalle die Petrusplakette an Gerhad Stühn (SPD),
der aus persönlichen Gründen (Wohnungswechsel aus Montabaur) aus dem Amt des II. Beigeordneten der Stadt Montabaur ausgeschieden ist. Bei dieser Feierstunde gehe es darum, einem geschätzten Kollegen Dank auszusprechen und besondere Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Bürgermeister Dr. Possel- Dölken sagte Dank für die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für die Bürger der Stadt Montabaur. Gerhard Stühn (SPD) habe sich viele Jahre an verantwortlicher Stelle in den Dienst der Allgemeinheit gestellt.
Von 1976 bis 1979 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat und im Anschluß hieran II. Beigeordneter der Stadt Montabaur bis zum Jahre 1986. Dem Stadtrat gehörte er beeits seit 1974 und dem Verbandsgemeinderat in den Jahren 1974 bis 1976 an.
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Bürgermeister Dr. Possel-Dölken wies auch auf vielfältige Aktivitäten von Gerhard Stühn (SPD) außerhalb des politischen Lebens hin.
Von 1970 bis 1984 war er als Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde in Montabaur, in den Jahren 1981 bis 1983 als Jugendschöffe beim Amtsgericht in Montabaur, und mehrere Jahre von 1969 an im Vorstand der Vogelschutzgruppe Montabaur tätig. In den vergangenen Jahren habe man Gerhard Stühn (SPD) als
Antrag der FWG-Fraktion an zuständige Behörden weitergeleitet
Von der FWG-Fraktion wurde der Antrag eingebracht, über folgende Sachverhalte zu beraten:
1. Die Verwaltung sollte beauftagt werden, beim Straßenbauamt die Installation einer Ampelanlage an der Autobahnausfahrt zur B 255 zu beantragen
2. Die Verwaltung sollte darüber hinaus beim Straßenbauamt die Errichtung einer Haltebucht sowie Aufstellung eines Stadtplanes an der B 255 im Bereich der Ausfahrt in Richtung Stadt Montabaur beantragen.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken legte in der Sitzung dar, daß eine Zuständigkeit der Stadt bzw. Verbandsgemeindeverwaltung für beide Punkte nicht gegeben ist und daß hinsichtlich der Verkehrsregelung im Bereich der Autobahnausfahrt zur B 255 bereits Vorgespräche stattgefunden haben, jedoch andersartige Lösungsmöglichkeiten zur Diskussion stehen. Auch hinsichtlich der Einrichtung von Haltebuchten mit Informationstafeln seien bereits zu einem früheren Zeitpunkt entsprechende Anregungen weitergegeben worden.
Mit Blick auf die Unzuständigkeit des Ausschusses bzw. Stadtrates wurde ohne eine Sachdiskussion hierüber zu führen beschlossen, den Antrag an die zuständigen Behörden weiterzuleiten mit der Bitte zu überprüfen, ob die von der FWG-Fraktion empfohlenen Maßnahmen sinnvoll und durchführbar sind.
einen Kollegen mit Sachverständ, ruhiger Beson,, reiwilligem Engagement kennen- und schätzengeier ^
und Einsatz für kooperative Gemeinsamkeit habe üb
abgewogenes Urteil hätte Gewicht. Stets sei mit ihm ^ digung über die Grundzüge des gemeinsamen Hanli gewesen. Gerhard Stühn (SPD) habe aber dabei die»!!!
Grundsätze seiner politischen Überzeugung nichtk*! stellt. Daraus habe sich eine gute konstruktive Zu$ s | : ergeben.
Bürgermeister Dr. Possel-Dölken führte weiter aus ^ schiedene II. Beigeordnete der Stadt Montabaur % Zukunft ein allzeit gern gesehener Ratgeber bleiben ihm seine persönliche Hochachtung aus und wünscht« kunft noch viele glückliche Jahre im neuen Heim, Zum' seiner Rede sprach Bürgermeister Dr. Possel-C Stühn (SPD) nochmals den Dank des Stadtratesfürdie ge Mitarbeit an verantwortlicher Stelle aus und überred trusplakette der Stadt Montabaur in Bronze sowie eine! Für die CDU-Fraktion dankte der I. Beigeordnete Di ausgeschiedenen II. Beigeordneten für die geleistete Wohle der Sadt und der Bürger der Stadt Montabaur i Gerhard Stühn (SPD) sei nicht nur außerhalbdesSitzur sondern auch innerhalb ein Freund seiner Gegnergei
ne Bescheidenheit und Zurückhaltung sowie seinesat
arbeit hätten ihn als Politiker ausgezeichnet.
Dr.Hütte (CDU) erklärte, man scheide mit Wehmutvoti Stühn (SPD).
Im Namen der SPD-Fraktion bedankte sich derenFrakt zender Paul Widner für die Arbeit Gerhard Stühns.Di seine Arbeit so verstanden, zum Wohle der Allgemein! der Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten fürdie Ges nes besseren Daseins beizutragen. Gerhard Stühn(Si her ein sehr fleißiger Delegierter gewesen, derslelsi der Bevölkerung der Stadt Montabaur berücksichtigt Paul Widner (SPD) lobte die ruhige und besonneneArti wünschte fürdie Stadt Montabaur, daß dieser Beigeon Einzelfall bleibe.
Für die FWG-Fraktion sprach deren Vorsitzender Schweizer dem Geehrten ebenfalls den Dank fürdiev; den, die er der Allgemeinheit geopfert hat, aus. Ergab» nung Ausdruck, daß der Verabschiedete sich gerne an und seine Tätigkeiten in und für Montabaur zurückei Gerhard Stühn bedankte sich fürdie VerleihungderPel te und die Beiträge seiner Vorredner. Er stellte her: sich im Rathaus stets wohlgefühlt. Mit seinen Anliegern Schlägen habe er immer die Unterstützung der Mil Verwaltung und anderer »dienstbarer Geister« gi dankte für all die Hilfe, die ihm in der Vergangenheit^ und das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er erklärte, sich gerne an die Stadt Montabaur und ihre Bürgers nern.
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FWG Montabaur e.V. lädt ein zur Bürgersprechstuei Die Mitglieder der FWG-Montabaur e.V. stehen amli märz 1986 um 19.00 Uhr in der Gaststätte »Zum 1 Rübenstück 2 in Montabaur-Ettersdorf zu einer Büig| stunde zur Verfügung.
Disco-Veranstaltung im Haus Mons-Tabor Dienstag, 18.März 1986,20.00 Uhr mit der großen roll» kothek aus Rheinland-Pfalz.
Live tritt die Rock-Gruppe »Wise Man« auf.
TuS 1846/1912 e.V. Montabaur Einladung
zur Mitgliederversammlung am Donnerstag, 20.Mäi^ 20.00 Uhr im Haus Mons-Tabor.
Tagesordnung:
1. Eröffnung durch den I. Vorsitzenden, 2. Totenehrung,^ te des I.Vorsitzenden und des Schatzmeisters, 4. über die vorliegenden Berichte der Abteilungsleiter"'! der Kassenprüfer, 6. Entlastung des Vorstandes, 7. rungen, 8. Satzungsgemäße Neuwahl des Vorstan* Schlußfassung über Anträge gem.§ 8 Abs. " zung,10.Festsetzung der Mitgliederbeiträge, 1 1 -Verst Der Vorstand richtet an alle Vereinsmitglieder die hed
an der Veranstaltung teilzunehmen.
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