Einzelbild herunterladen

Einnahee-/Ausgabeart

Einnahmen

1. 2uführung von Verwaltungshaushalt

2. Sücklagenentnalme/SücIcflBsse v. Darlehen 1. Einnahmen aus der Veräußerung von bewegl.

Sachen des Anlagevermögens Ai Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen 5. Einnahmen aus Krediten (davon Umschuldungen)

Ausgaben

1. Gewährung von Darlehen

2. Investitionen und InvestitionsfOrderungs- maSnahaen

(davon a) Veradgenserwerb

b) BaumaBnahaen

c) Zuweisungen und Zuschüsse

3. Tilgung von Krediten (davon Umschuldungen)

Haushaltsansätze

Rechnungsergebnis

1986

v.H.

1985

v.H.

1984

v.H.

1.001.200

14,06

1.174.200

17,19

1.270.471

6,20

8.800

0,12

41.200

0,61

541.052

2,64

5.500

0,08

1.500

0,05

456

*

2.521.000

15,H

181.050

5,67

4.131.798

20,18

1.581.150

50,30

5.151.450

76,28

14.518.241

70,98

(1.200.000

16,851

(2.500.000

37,02)

(14.447.829

70,54)

7.119.650

100,00

; 6.753.400

_ loo^no _

20.482.018

_ igo^qg _

10.000

0,14

10.000

0,44

85.000

0,41

5.559.250

78,08

3.882.100

57,49

5.635.883

27,52

( 587.250

8,25)

( 669.700

9,92)

( 810.751

4,06)

(4.416,000

62,11)

(2.211.100

13,07)

(2.801.268

13,68)

( 536.000

7,51)

( 979.300

14,50)

(2.001.864

9,78)

1.550.400

21,78

2.841.100

42,07

14.761.135

72,07

(1.200.000

16,85)

(2.500.000

37,02)

(14.447.829

70,54)

_7.11? ; 650_

_100^00_

_ q.W^O^

10^00-

_20.482.018^

__iqo l oo_ i

Neu einzuschulende Grundschüler aus Untershausen sollen Grundschule Niederelbert besuchen.

Bürgermeister Dr. Possel-Dölken teilte mit, nach den Schüler- und Geburtenzahlen sei die Beibehaltung des Schulbezirkes in der Grundschule Horbach die Bildung einer siebten Grundschul­klasse erforderlich. Raum dafürsei nicht vorhanden. Man schlage daher vor, die Gemeinde Untershausen dem Grundschulbezirk Niederelbert zuzuordnen und aus der Grundschule Horbach aus­zugliedern. Diese Regelung sei in einer Bürgerversammlung inl^ der Ortsgemeinde Untershausen vorgestelit und so akzeptiert^ worden. Der Vorsitzende erklärte, eine Eingliederung in den Grundschulbezirk von Niederelbert habe sich angeboten, weil in Niederelbert Schulräume leerstehen und die Kinder von Unter­shausen bereits den Kindergarten von Niederelbert besuchen. Außerdem verringere sich der Schulweg für die Kinder aus Unter­shausen. Wichtig sei, daß nur die neu einzuschulenden Kinder ab dem nächsten Schuljahr nach Niederelbert gehen sollen, nicht aber die Schüler, die jetzt schon die Grundschule besuchen.

i

Klaus Geiling (SPD) sprach sich im Namen seiner Fraktion für die­sen Vorschlag aus. Zur Begründung führte er aus, die Eingliede­rung in den Schulbezirk Niederelbert verursache keine zusätzli­chen Kosten und im Kindergarten entstandene Freundschaften würden icht abreißen. Zur Zeit gebe es in der Grundschule Hor­bach Fehlstunden, während in Niederelbert ein Überhang beste­he. Man könne hier einen Ausgleich schaffen, ohne daß Lehrper­sonen versetzt werden müßten.

Die Verbandsgemeindeverwaltung wurde mit 36 Ja-Stimmen (einstimmig)beauftragt, bei der Bezirksregierung Koblenz den Er­laß einer Organisationsverfügung mit folgendem Inhalt zu bean­tragen:

1. Die Ortsgemeinde Untershausen wird mit Beginn des Schuljahres 1986/87 aus dem Schulbezirk der Grund­schule Horbach ausgegliedert und in den Schulbezirk der Grundschule Niederelbert aufgenommen. Die Grundschü­ler der Ortsgemeinde Untershausen, die zum Schuljahres­beginn 1986/87 noch in den Klassenstufen 2- 4 der Grundschule Horbach unterrichtet werden, sollen bis zum Übergang in die Hauptschule noch in Horbach verbleiben.

2. Mit Beginn des Schuljahres 1990/91 wird die Ortsgemein- de Untershausen aus dem Schulbezirk der Hauptschule Montabaur ausgegliedert und in den Schulbezirk der Waldschule Montabaur-Horressen aufgenommen

Resolution gegen die geplante Schnelltrasse der Deutschen Bundesbahn zwischen Köln und Frankfurt verabschiedet Bürgermeister Dr. Possel-Dölken wies auf die am 18.11.1985 durchgeführte Informationsveranstaltung des Verbandsgemein­derates mit der Deutschen Bundesbahn hin, so daß nunmehr die Ratsmitglieder über den Stand der Planung informiert seien.

Willi Bode (SPD) erklärte, nachdem nunmehr neben dem Resolu- tionsvorschlag seiner Fraktion auch ein Vorschlag der CDU-

Fraktion vorliege, schlage er vor, sich gemeinsam auf eine Formu­lierung zu einigen. Wolfgang Müller (CDU) antwortete, zwar habe die fnformationsveranstaltung viele Fragen nicht klären können, die CDU-Fraktion sei aber auch bemüht, einen gemeinsamen Be­schluß zu erzielen. Die CDU-Fraktion wolle sich aber nicht gene­rell gegen eine Schnelltrasse sondern nur gegen die im Gebiet der Verbandsgemeinde geplante Trasse aussprechen, weil man eine Resolution nur mit Blick auf örtliche Interessen fassen könne. Die Fraktionen einigten sich auf eine gemeinsame Formulierung und beschlossen mit 31 Ja-Stimmen und 5 Enthaltungen folgende Resulution:

»Der Verbandsgemeinderat spricht sich gegen die von der Deut­schen Bundesbahn vorgestellte Linienführung einer Neubau

strecke entlang der A 3 aus, da

1. wegen der räumlichen Nähe der geplanten Schnelltrasse

zur bebauten Ortslage die Lebensqualität der Bevölke­rung eine erhebliche Beeinträchtigung erfährt, zumal in besondere Fragen des Lärmschutzes bisher nicht hinre chend geklärt sind, *

2. eine weitere kontinuierliche Entwicklung der betroffenen Ortschaften in unzumutbarer Weise gefährdet erscheint und

3. Gewerbe und Industrie des hiesigen Raumes erhebliche Beeinträchtigungen in wirtschaftlicher Hinsicht erfahren und negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu be­fürchten sind.«

Beratung und Beschlußfassung über die Wahl von ehrenamt­lichen Jugendpflegern

Der Verbandsgemeinderat beschloß mit 33 Ja-Stimmen, 2 Nein­stimmen und 1 Enthaltung, dem Kreisjugendamt als ehrenamtli­che Mitarbeiter in der Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Mon­tabaur für das Haushalsjahr 1986 vorzuschlagen:

Herrn Uli Schmidt, Auf der Heide 4,5431 Horbach,

Beruf: Sozialarbeiter

Frau Heike Brodehl, KiBbergstraße 7,5431 Daubach,

Beruf: Erzieherin.

Zur Begründung wurde ausgeführt, die bisher neben Uli Schmidt als ehrenamtliche Jugendpflegerin Frau Birgit Weber scheide auf *1 eigenen Wunsch zum Jahresende 1985 aus. Als Nachfolgerin ha- > $ besieh Frau Heike Brodehl aus Daubach beworben. FrauBrodehl ' t sei in der Jugendarbeit aktiv, sie betreue in Daubach eine Kinder- und Mädchengruppe und arbeite bereits seit einiger Zeit mit den Jugendpflegerinnen der Verbandsgemeinde Montabaur eng zu­sammen.