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Montabaur

Seite 4

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weniger die günstige Witterung des vergangenen Sommers, als die Tatsache verantwortlich, daB die meisten älteren gefährdeten Bestände bereis geschädigt seien, während die jüngeren Bäume resistenter gegen die Luftimmissionen seien. Ohne die günstige Witterung wäre der Schadensfortschritt allerdings noch zügiger.

Der Leiter des Forstamtes Wallmerod, von der Wense, vermutete für seinen Zuständigkeisbereich in der Verbandsgemeinde Mon­tabaur (Ortsgemeinden Görgeshausen, Heilberscheid, Nenters­hausen und Niedererbach) eine gebremste Schadensentwick­lung und führte diese positive Entwicklung im wesentlichen auf die günstige Witterungslage im vergangenen Jahr zurück.

Forstamtsleiter Senftleben (zuständig für die Ortsgemeinden Ei­telborn, Kadenbach, Neuhäusel und Simmem) betonte, daB der Westerwald im Land Rheinland-Pfalz die niedrigsten Schädi­gungsquoten aufweist. Im Bereich des Forstamtes Neuhäusel seien bedingt durch die sehr gute Bodenqualität kaum Schäden festzustellen.

Im Rahmen der Ursachendiskussion für das Waldsterben könne davon ausgegangen werden - so die Forstamtsleiter -, daB Luftver­unreinigungen wesentliche Ursache der neuartigen Waldschä­den sind.

Der Gesetzgeber habe - so Dr. Hütte - in den vergangenen 3 Jah­ren alle Möglichkeiten zur Schadstoffreduzierung ausgeschöpft. GroBfeuerungsanlagenverordnung, TA Luft und novelliertes Im­missionsschutzgesetz seien modern und zukunftsweisend; nur bedürfe ihre Verwirklichung eines Übergangszeitraumes von ca. 10 Jahren.

In der Zwischenzeit seien die Forstverwaltung und Waldbesitzer aufgerufen, dieWälderdurch geeignete Maßnahmen zu erhalten. Das sei allerdings nur begrenzt möglich.

Die Möglichkeiten der Forstverwaltung beschränkten sich weitge­hendst auf Vorsorge- bzw. Überbrückungsmaßnahmen, die zur Vitalisierung der Waldbestände beitragen sollen, um ein Überle­ben bis zu dem Zeitpunkt, indem die durch Gesetze erreichte Ver­minderungen der Umweltbelastung greife, zu gewährleisten.

Von den Westerwälder Forstbehörden werden unter diesem Ge­sichtspunkt z.b. Kompensationsdüngungen (Kalkungen zur Ver­besserung des pH-Wertes der Waldböden) und Vitalisierungs- düngungen (Zuführung von nachgewiesenen Mangelnährstof­fen) durchgeführt. Zur Ausbringung dieser Nährstoffe wurden im Forstamtsbereich Montabaur Hubschrauber eingesetzt.

Weiterhin soll durch einen standortgemäBen Waldbau, d.h. An­pflanzung einer Vielfalt von standortgerechten Baumarten sowie durch frühzeitige vorsichtige Durchforstung die Resistenz der Waidbestände gegen Umwelteinflüsse verbessert werden.

Als Folgen der Waidschäden steht zu befürchten, daB die Vitali­tätsverluste des Waldes und die damit einhergehenden Ausfälle einzelner Bäume und ganzer Bestände zum Rückgang aller Lei­stungen der Wälder führen. Zudem werden die privaten und kom­munalen Forstbetriebe ErtragseinbuBen hinnehmen müssen. Bislang konnte dem nach Aussagen der für die Verbandsgemein­de Montabaur zuständigen Forstamtsleiter dadurch begegnet werden, daB immissionsgeschädigte Bäume zu einem Zeitpunkt eingeschlagen wurden, in dem sie zwar starke Schäden zeigten, jedoch noch nicht abgestorben und die Stämme voll gebrauchsfä­hig waren.

Wasserzähler werden abgelesen

Befragungsaktion an Grundstückseigentümer bzw. Unter­nehmungen und dergleichen

In den nächsten Tagen werden im Bereich der Verbandsgemein­de die Wasserzähler abgelesen, um den Jahresverbrauch an Frischwasser im Jahre 1985 festzustellen.

Die Verbandsgemeindewerke bitten die Grundstückseigentü­mer, den von ihr Beauftragten Zutritt zu den Räumen, in welchen die Meßeinrichtungen installiert sind, zu gestatten und gleichzei­tig dafür zu sorgen, daß das Ablesen der Wasseruhren ohne Be­hinderung möglich ist.

Ist die Ablesung nicht durchführbar, muß der Verbrauch ge­schätzt werden.

Gleichzeitig sind die »Wasserableser« beauftragt, zur Ermittlung der Bemessungsgrundlagen für die ab 1.1.1986 für den Bereich der Abwasserbeseitigung zu erhebenden Grundgebühren fol­gende Feststellungen zu treffen:

1. Wieviel Wohnungen befinden sich in dem Gebäude?

2. Wieviel Mitarbeiter (Beschäftigte) werden in dem BetriJ dem Geschäft, der Praxis, dem Unternehmen - Betrieb Stätte beschäftigt?

3. Wie hoch ist die Anzahl der Betten im Beherbergungs werbe, im Gasthaus, im Internat, im Ferienhaus?

Wirbitten höflich, die notwendigen Auskünfte unseren BeaJ te zu erteilen.

Für Ihre Bereitschaft bedanken wir uns.

Piwowarsky, Werkleiter

Personenstandsfälle im November 193

Geburten:

Jakob Andreas Matthias Bartholome, Montabaur, Bonner<

6,

Alleen Hauschild, Montabaur, HerderstraBe 3 Andreas Speier, Nomborn, Im Baumort Verena Schäfer, Boden, Gartenstra8e 8.

Eheschließungen:

Roland Karl-Heinz Grech, Montabaur, Auf dem Kalk 4 a und j Margarete Kloft, Oberahr, Fehrener Straße 1.

Öflentl &ekonntmachungt

Stellenausschreibung

Um einen Beitrag zur Sicherung von Ausbildungsplätze! leisten, stellt die Verbandsgemeinde Montabaur zu Beginq kommenden Ausbildungsjahres (1.8.1986)

1 Anwärter(in) für den gehobenen nichttechnischen | waltungsdienst -Fachhochschulreife erforderllch-

1 Dienstanfänger(in) für den mittleren Dienst in der t munalverwaltung

1 Auszubildende(n) für den Beruf des Verwaltungsfe gestellten

1 Auszubildende für den Beruf »Bürogehilfin« (Sch| kraft) ein.

Eine Zusage auf Übernahme in ein Beamten- bzw. Arbeit] hättnis nach Beendigung der Ausbildung kann leider nicl] geben werden.

Ihre Bewerbung mit den üblichen BewerbungsunterlJ (handgeschriebener Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lid bild) richten Sie bitte bis zum 01.01.1986 an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Personalamt,

Postfach 1262 5430 Montabaur.

Bereits eingereichte Bewerbungen werden berücksichtig Sollte jedoch die vorliegende Bewerbung nicht aufrecht^ ten werden, bitten wir um eine kurze Mitteilung.

Bitte geben Sie an, für welche Ausbildung Sie sich bewel

Vereine und Verbände berichten

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