Montabaur
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weniger die günstige Witterung des vergangenen Sommers, als die Tatsache verantwortlich, daB die meisten älteren gefährdeten Bestände bereis geschädigt seien, während die jüngeren Bäume resistenter gegen die Luftimmissionen seien. Ohne die günstige Witterung wäre der Schadensfortschritt allerdings noch zügiger.
Der Leiter des Forstamtes Wallmerod, von der Wense, vermutete für seinen Zuständigkeisbereich in der Verbandsgemeinde Montabaur (Ortsgemeinden Görgeshausen, Heilberscheid, Nentershausen und Niedererbach) eine gebremste Schadensentwicklung und führte diese positive Entwicklung im wesentlichen auf die günstige Witterungslage im vergangenen Jahr zurück.
Forstamtsleiter Senftleben (zuständig für die Ortsgemeinden Eitelborn, Kadenbach, Neuhäusel und Simmem) betonte, daB der Westerwald im Land Rheinland-Pfalz die niedrigsten Schädigungsquoten aufweist. Im Bereich des Forstamtes Neuhäusel seien bedingt durch die sehr gute Bodenqualität kaum Schäden festzustellen.
Im Rahmen der Ursachendiskussion für das Waldsterben könne davon ausgegangen werden - so die Forstamtsleiter -, daB Luftverunreinigungen wesentliche Ursache der neuartigen Waldschäden sind.
Der Gesetzgeber habe - so Dr. Hütte - in den vergangenen 3 Jahren alle Möglichkeiten zur Schadstoffreduzierung ausgeschöpft. GroBfeuerungsanlagenverordnung, TA Luft und novelliertes Immissionsschutzgesetz seien modern und zukunftsweisend; nur bedürfe ihre Verwirklichung eines Übergangszeitraumes von ca. 10 Jahren.
In der Zwischenzeit seien die Forstverwaltung und Waldbesitzer aufgerufen, dieWälderdurch geeignete Maßnahmen zu erhalten. Das sei allerdings nur begrenzt möglich.
Die Möglichkeiten der Forstverwaltung beschränkten sich weitgehendst auf Vorsorge- bzw. Überbrückungsmaßnahmen, die zur Vitalisierung der Waldbestände beitragen sollen, um ein Überleben bis zu dem Zeitpunkt, indem die durch Gesetze erreichte Verminderungen der Umweltbelastung greife, zu gewährleisten.
Von den Westerwälder Forstbehörden werden unter diesem Gesichtspunkt z.b. Kompensationsdüngungen (Kalkungen zur Verbesserung des pH-Wertes der Waldböden) und Vitalisierungs- düngungen (Zuführung von nachgewiesenen Mangelnährstoffen) durchgeführt. Zur Ausbringung dieser Nährstoffe wurden im Forstamtsbereich Montabaur Hubschrauber eingesetzt.
Weiterhin soll durch einen standortgemäBen Waldbau, d.h. Anpflanzung einer Vielfalt von standortgerechten Baumarten sowie durch frühzeitige vorsichtige Durchforstung die Resistenz der Waidbestände gegen Umwelteinflüsse verbessert werden.
Als Folgen der Waidschäden steht zu befürchten, daB die Vitalitätsverluste des Waldes und die damit einhergehenden Ausfälle einzelner Bäume und ganzer Bestände zum Rückgang aller Leistungen der Wälder führen. Zudem werden die privaten und kommunalen Forstbetriebe ErtragseinbuBen hinnehmen müssen. Bislang konnte dem nach Aussagen der für die Verbandsgemeinde Montabaur zuständigen Forstamtsleiter dadurch begegnet werden, daB immissionsgeschädigte Bäume zu einem Zeitpunkt eingeschlagen wurden, in dem sie zwar starke Schäden zeigten, jedoch noch nicht abgestorben und die Stämme voll gebrauchsfähig waren.
Wasserzähler werden abgelesen
Befragungsaktion an Grundstückseigentümer bzw. Unternehmungen und dergleichen
In den nächsten Tagen werden im Bereich der Verbandsgemeinde die Wasserzähler abgelesen, um den Jahresverbrauch an Frischwasser im Jahre 1985 festzustellen.
Die Verbandsgemeindewerke bitten die Grundstückseigentümer, den von ihr Beauftragten Zutritt zu den Räumen, in welchen die Meßeinrichtungen installiert sind, zu gestatten und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß das Ablesen der Wasseruhren ohne Behinderung möglich ist.
Ist die Ablesung nicht durchführbar, muß der Verbrauch geschätzt werden.
Gleichzeitig sind die »Wasserableser« beauftragt, zur Ermittlung der Bemessungsgrundlagen für die ab 1.1.1986 für den Bereich der Abwasserbeseitigung zu erhebenden Grundgebühren folgende Feststellungen zu treffen:
1. Wieviel Wohnungen befinden sich in dem Gebäude?
2. Wieviel Mitarbeiter (Beschäftigte) werden in dem BetriJ dem Geschäft, der Praxis, dem Unternehmen - Betrieb Stätte • beschäftigt?
3. Wie hoch ist die Anzahl der Betten im Beherbergungs werbe, im Gasthaus, im Internat, im Ferienhaus?
Wirbitten höflich, die notwendigen Auskünfte unseren BeaJ te zu erteilen.
Für Ihre Bereitschaft bedanken wir uns.
Piwowarsky, Werkleiter
Personenstandsfälle im November 193
Geburten:
Jakob Andreas Matthias Bartholome, Montabaur, Bonner<
6,
Alleen Hauschild, Montabaur, HerderstraBe 3 Andreas Speier, Nomborn, Im Baumort Verena Schäfer, Boden, Gartenstra8e 8.
Eheschließungen:
Roland Karl-Heinz Grech, Montabaur, Auf dem Kalk 4 a und j Margarete Kloft, Oberahr, Fehrener Straße 1.
Öflentl &ekonntmachungt
Stellenausschreibung
Um einen Beitrag zur Sicherung von Ausbildungsplätze! leisten, stellt die Verbandsgemeinde Montabaur zu Beginq kommenden Ausbildungsjahres (1.8.1986)
1 Anwärter(in) für den gehobenen nichttechnischen | waltungsdienst -Fachhochschulreife erforderllch-
1 Dienstanfänger(in) für den mittleren Dienst in der t munalverwaltung
1 Auszubildende(n) für den Beruf des Verwaltungsfe gestellten
1 Auszubildende für den Beruf »Bürogehilfin« (Sch| kraft) ein.
Eine Zusage auf Übernahme in ein Beamten- bzw. Arbeit] hättnis nach Beendigung der Ausbildung kann leider nicl] geben werden.
Ihre Bewerbung mit den üblichen BewerbungsunterlJ (handgeschriebener Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lid bild) richten Sie bitte bis zum 01.01.1986 an die Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur Personalamt,
Postfach 1262 5430 Montabaur.
Bereits eingereichte Bewerbungen werden berücksichtig Sollte jedoch die vorliegende Bewerbung nicht aufrecht^ ten werden, bitten wir um eine kurze Mitteilung.
Bitte geben Sie an, für welche Ausbildung Sie sich bewel
Vereine und Verbände berichten
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