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(hiebung der wöchentlichen Müllabfuhr , Dezember 1985 und Januar 1986
ßrin dem Monat Dezember 1985 und Januar 1986 fallen- Ktage verschiebt sich die wöchentliche Müllabfuhr in den ip des Westerwaldkreises wie folgt:
[(htsfeiertage <25. und 26.12.-1985) jerWeihnachtsfeiertage erfolgt die wöchentliche Müllab- l(iGemeinden, in denen die MüllgefäBe üblicherweise am Idem 23.12.1985 entleert werden, bereits am Samstag, |2,1985. In den Gemeinden, in denen die Müllabfuhr nor- isedienstags und mittwochs erfolgt, werden die Müllge- urs am Montag, dem 23.12.1985 bzw. Dienstag, dem (entleert. In allen anderen Gemeinden, in denen die Müll- jormalerweise donnerstags und freitags erfolgt, werden Je jeweils einen Tag später gefahren, d.h. von donners- Ifreitags und von freitags auf samstags.
1.1.1986)
leujahr verschiebt sich die wöchentliche Müllabfuhr in leinden, in denen die MüllgefäBe üblicherweise mitt- lonnerstags und freitags entleert werden, in der Woche 12.1985 bis 4.1.1986 jeweils um einen Tag, d.h. von mitt- Ifdonnerstags, von donnerstags auf freitags und von frei- fsamstags.
lilig machen wir darauf aufmerksam, daß die beiden Müll- Ildes Westerwaldkreises in Meudt und Rennerod am Hl. »4.12.1985 und Silvester, 31.12.1985 geschlossen sind.
chließung der Schulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur
litvom 23.12.1985 bis einschließlich 1.1.1986 bleiben fol- Kchulturnhallen der Verbandsgemeinde Montabaur ge-
id Kl< jshaltl erden]
uppe,
s der Joseph-Kerein-Schule «der Augstschule (Alt- und Neubau) eder Waldschule Montabaur-Horressen eder Grundschule Horbach/Gackenbach eder Grundschule Niederelbert feder Grundschule Ruppach-Goldhausen kim Beachtung gebeten, lsgemeinde Montabaur
Der Umweltbeirat informiert
emRu
Iht über das Ausmaß der Waldschäden powie Aufzeigung von geeigneten fegenmaßnahmen aus der Sicht der Forstverwaltung
Imgdes Umweltbeirates am Dienstag, 5. Nov. 12985, wur- Jachverständige Berater die Leiter der für die Verbands- eMontabaur zuständigen Forstämter, Dr. Hütte, Monta- fnftleben, Neuhäusel, und von der Wense, Wallmerod, len. Diese wurden gebeten, über das Ausmaß der im Belt Verbandsgemeinde Montabaur festgestellten Wald- fsowie überdurchgeführte undgeplante Maßnahmen der waltung zur Bekämpfung der Waldschäden zu berichten.
jachstehenden Zusammenfassung werden sowohl die Inder Forstamtsleiter als auch Auszüge aus dem Bericht Plenums für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten über Ibnisse der Waldschadenserhebung 1985 in Rheinland- f Kenntnis gegeben:
Wellung der Waldschäden werden seit 1982 Schadenserin im 600 m Raster durchgeführt, d.h. flächendeckend ¥00 m Quadrate abgesteckt und im jeweiligen Schnitt- [Meßpunkt festgelegt. Am Meßpunkt erfolgt eine genaue Id 1984 wiederholte - Untersuchung von 10 Bäumen zur lang der Schadensentwicklung.
11984 erfolgte zusätzlich eine Schadenserhebung bun- §n 4-km-Raster. 1985 wurde die Schadenserhebung
bundesweit nur noch im 4-km-Raster durchgeführt (von einer Schadenserhebung durch die Forstämter im 600-m-Raster wurde mit Blick auf die erheblichen Sturmschäden im November 1984 und den dadurchzuverzeichnenden zusätzlichen erheblichen Arbeitsanfall verzichtet.)
Die Beurteilung der Schadensentwicklung, die nachstehend zur Kenntnis gegeben wird, basiert daher auf den Ergebnissen dieser Erhebungen im 4-km Raster, die leider keine regionalen (Verbandsgemeinde/Kreis) Aussagen zuläßt.
Die Zusammenfassung der Schadensmerkmale erfolgt nach folgendem System:
Als wichtigste Merkmale zur Bestimmung von Vitalitätsveränderungen gelten Nadel- oder Blattverluste sowie -Vergilbungen; diese Merkmale werden in 5-%-Stufen beurteilt und anschließend rechnerisch zu Schadstoffen (Vitalitätsstufen) zusammengefaßt.
Die Schadstufen (Vitalitätsstufen) sind wie folgt definiert:
Schadstufe Beschreibung
Nadel-/Blattverl.in %
0
ohne Schadmerkma-
le( = gesund)
0 bis 10
1
schwach geschädigt
( = kränkelnd)
11 bis 25
2
mittelstark geschädigt
(= krank)
26 bis 60
3
stark geschädigt (= sehr
krank)
61 und mehr
4
abgestorben
Die umfangreiche und differenzierte Waldschadensaufnahme zeigt folgendes Ergebnis:
Stufe 0, ohne sichtbare Schadensmerkmale erscheinen 53,7 % der Waldfläche des Landes (1984:58,0 %).
Stufe 1, schwach geschädigt sind 37,6 % der Fläche (1984:33,8 %)
Stufe 2-4: Als deutlich geschädigt müssen 8,7 % der Waldfläche des Landes angesprochen werden (1984:8,2 %)
Hieraus errechnet sich eine Schadfläche von insgesamt ca. 350.000 ha Holzboden (1984: 317.000 ha). Eine überdurchschnittliche Steigerung ist bei den mittleren bis stark geschädigten Flächen mit + 7% bzw. + 4.000 ha zu verzeichnen. Für alle Baumarten bis auf die Douglasie hat sich im Vergleich zum Vorjahr eine weiter steigende, aber spürbar verlangsamte Schadensentwicklung eingestellt.
Im folgenden wird das Schadensbild für die einzelnen Baumarten dargestellt.
Bainart
3ajnBrten- ; anteil-flache in 1.000 ha.
gesctaJict irr % 1985 "(19811
deutlich gesefädigt in i
1985 (1985)
Fictrte
255
40,2
(26,5)
8.5
C 7,4)
Tanne 1)
2,5
65,1
197,1)
46,4
(82,4)
Doiclasie
- 27 •
9.3
C 9,6)
1.1
( 1,3)
Ki erer
123 ‘
65,5
(62.6)
14,0
(11,6)
Sonst. Nadelbäjte
, 29
25,8
(25,8)
2,3'
( 4,5)
Buche
145 '
53.9
(47,2)
6,8
( 8,1)
Eiche
12B -
33,7 .
(42,0)
10,9
( 7,5)
Sonst, lauft bä me
83 •
23,2
(27,5)
2,9
( 7,3)
Alle Bajnertsn
755
46,4-
(42,0)
8,3
. ( 8,1)
' 'nicht repräsentativ
Die Schadensentwicklung bei den Fichtenbeständen vollzieht sich entsprechend der vorstehenden Übersicht nicht mehr so rapide wie in den vergangenen Jahren. Auffallend hingegen ist ein relativ starker Anstieg der Schädigung bei den Laubgehölzen und hier besonders bei den Buchen (+ 6,7%) und Eichen (+11,7%).
In der Verbandsgemeinde Montabaur ist besonders der Anstieg der Schäden in den Buchenbeständen bedeutsam. Hier sind besonders die älteren Bestände in den Kammlagen geschädigt. Die Eiche kommt im Westerwald seltener vor. Insofern sind die Schäden bei dieser Baumart im Gegensatz zum Pfälzer Wald von untergeordneter Bedeutung.
Im Westerwald sind die Schäden zwar geringer als in der Pfalz und im Hunsrück, regional liegen die Schäden jedoch über dem Landesdurchschnitt. So verwies Dr. Hütte auf deutliche Schäden im Bereich der Montabäurer Höhe, des Welschneudorfer Waldes und der Höhenlagen des Buchfinkenlandes. Auch in der benachbarten Verbandsgemeinde Wirges seien die Schäden teilweise. beängstigend. Für die langsamere Schadensentwicklung sei

