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Nr. 49/85

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| it Dem Glücklichen schlägt keine Stunde" heißt es In einem be­kannten Spruch. Die Stunde des Glücks aber schlug jetzt für den Kunden der Volksbank Montabaur-Wallmerod eG, Leander Hoff- Igtann aus Obererbach. Er hatte beim Gewinnsparen der Volks­hank dasGroße Los" gezogen einen Gewinn in Höhe von DM JlO.OOO,--. Der Bevollmächtigte der Zweigniederlassung Wallme- jiüd, Manfred Eulberg, konnte die stolze Summe von DM 10.000,-- hem glücklichen Gewinner überreichen.

|Das Gewinnsparen erfreut sich einer stetig steigenden Populari- St. Und so wirds gemacht: Der Sparer zahlt 10,-- DM ein. Davon Karden 8,- DM seinem Konto gutgeschrieben, mit 2,-- DM betei­ter sich an der Auslosung.

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|ümgang mit Geld und Bank muß menschlich bleiben

genossen wurden über Geschäftsentwicklung 1984 infor­miert

|Die Volksbank Montabaur-Wallmerod konnte auch 1984 den kon- llinuierlichen Aufwärtstrend fortsetzen. Dies wurde bei der 126. or- [dentlichen Generalversammlung in der Turnhalle in Wallmerod lautlich. Rund 350 Genossenschaftsmitglieder und Gäste waren [gekommen, um sich über die Entwicklung des Kreditinstitutes zu piormieren. Daneben konnte Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Wahl viele Kunden, Geschäftsfreunde und Ehrengäste, unter ih­nen den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, Toni Sabel, die Ortsbürgermeister Eugen Kaiser(Hundsangen), Hans- Bieter Krings (Wallmerod), Meinhard Schlemmer (Meudt) sowie IleVorstands-Pensionäre" Willy Hain und Josef Ortseifen, be- lußen.

[Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Höber wertete das zahlreiche Er­scheinen der Teilnehmer als einenVertrauensbeweis in die licht immer einfache Arbeit" und nannte das Geschäftsergebnis lufriedenstellend. Die Erfolge seien nicht nur durch das attraktive Ingebot, sondern auch durch intensive Beratung und Betreuung per Kunden erreicht worden. Eine Verbesserung habe sich unter Inderem mit dem Umbau der Hauptstelle in Montabaur und sinn­volle Anwendung der Automation ergeben. Eine Modernisierung larZweigstelle Wallmerod sei 1986 vorgesehen, Planungen lie- Inbereits. Höber hob hervor, daß bei allem derUmfang mit Geld lind der Volksbank menschlich bleiben" müsse.

[Oer Sprecher gab ferner einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung 1984 die von entscheidenden Impulsen beim Export [gekennzeichnet gewesen sei. Als Ursache für schwache Investi- [lonsbereitschaft der Unternehmen im Inland führte Höber vor al­lem die Diskussion um die 35-Stunden-Woche an.

Wirtschaftsentwicklung 1985 beurteilte das Vorstandsmit- 1 positiv und unterstrich, das Sparbuchsparen habe bei der Volksbank eine Renaissance erlebt. Fortgesetzt habe sich die Pass rückläufiger Zinsen, wobei die Rahmenbedingungen für >hausdA*? i,ern '8drigeodersogar sinkendeZinsen sprächen. Mit Geldab- "Ossen ins Ausland sei kaum zu rechnen, weil der Dollar Schwä­nen zeige.

Das voraussichtliche Wirtschaftswachstum bezifferte Höber mit real 2,5 bis 3,0 Prozent. An den deutschen Aktienbörsen herrsche derzeit eine regelrechte Hausse-Stimmung, die Inflation sei unter Kontrolle, der Export-Boom halte an.

Die Jahresbilanz 1984 erläuterte Vorstandsmitglied Ulrich Schlosser. Er erklärte, daß das Kreditinstitut in fast allen Berei­chen am Aufschwung teilgenommen habe. Wegen des Umbaus in Montabaursei man jedoch etwas in die Defensive gedrängt wor­den. Die Bilanzsumme konnte um 8,4 Prozent oder mehr als 12 Millionen Mark auf 159 Mio. Mark, derGesamtumsatz auf mehr als 3,5 Milliarden Mark gesteigert werden. 443 neue Bankteilhaber mit 4098 Geschäftsanteilen erhöhten den Gesamtbestand auf 5885 Mitglieder mit 24909 Geschäftsanteilen. Das langfristige Kreditgeschäftwurde um 11 Prozentauf69 Millionen Mark gestei­gert, der Gesamteinlagenbestand betrug zum Jahresende rund 135 Millionen Mark, wobei der Anteil an langfristigen Mitteln bei 32,6 Millionen Mark lag. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresgewinn von 508.622 Mark aus.

Schlosser schlug vor, daß den Rücklagen 430.000 Mark zuge­führt, 3.608 Mark auf neue Rechnung vorgetragen und 75.013 Mark an Dividende (6,5 Prozentö) ausgeschüttet werden.

Den Bericht des Aufsichtsrates trug Paul Kaiser vor. Dank galt al­len Mitarbeitern sowie dem Vorstand, dagerade das zurücklie­gende Jahr an alle Beteiligten überdas übliche Maß hinausgehen­de Anforderungen stellte". Wilhelm Wahl betonte, daß sich bei der Jahresprüfung, wie Wirtschaftsprüfer Helpensteller anschlie­ßend erläuterte, keine Beanstandungen ergeben haben.

Die 47 Stimmberechtigten entlasteten gesamt Vorstand und Auf­sichtsrat. Ebenso wurden die Bilanz und die Gewinn- und Verlust­rechnung genehmigt sowie dem Gewinnverteilungsvorschlag zu­gestimmt. Im Amt bestätigten die 47 Stimmberechtigten die Auf­sichtsratsmitglieder Paul Kaiser, Eduard Born und Günther Glä- ßer.

Konrad-Adenauer-Plakette für Landcat a.D. Dr. Norbert Heinen

Aufgrund besonderer Verdienste für den Westerwald erhielt Dr. Norbert Heinen, ehemaliger Landwirt im Westerwaldkreis, die Adenauer-Gedenkplakette des CDU-Kreisverbandes Wester­wald im Jahr 1985.

Die Verleihung fand statt im Beisein von über 100 Gästen aus dem Bereich der gesamten Kreis-CDU in der Stadthalle in Hachen­burg.

Die Adenauer-Plakette wurde im Jahr 1976 zum 100. Geburtstag des Altbundeskanzlers, vom CDU-Kreisverband Westerwald ge­stiftet und wird in der Regel jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sichum den Westerwald verdient gemacht haben", wie es in der Verleihungsurkunde heißt.

Die Plakette stellt eine Abbildung der großen Adenauer- Gedenkplatte auf der Nistermühle bei Hachenburg dar, die dort am 17. Januar 1976 errichtet wurde, zum Gedenken an die Ver­haftung Konrad Adenauers am 25. September 1944 durch dieGe- stapo des Hitlerregimes. Die Plakette ist ebenso wie die Gedenk­platte auf der Nistermühle aus Westerwälder Keramik gefertigt.

CDU-Kreisvorsitzender Karl Hoppe, MdL, ging in seiner Laudatio auf das Wirken von Konrad Adenauer als Bundeskanzler ein. Kon­rad Adenauer habe die Bundesrepublik Deutschland nach ihrer Gründung aus der Abhängigkeit der Kriegsfolgen wieder zu ei­nem gleichberechtigten Staat in der Welt gemacht und zusam­men mit seinem Wirtschaftsminister Prof. Ludwig Erhard mit der Einführung der sozialen Marktwirtschaft nicht nur für ein Wirt­schaftswunder gesorgt, sondern die Grundlage auch für den heu­tigen deutlichen Aufschwung der Wirtschaft gelegt.

Landrat a.D. Dr. Norbert Heinen habe für die Westerwälder das wir" wiederentdeckt. Das Westerwaldbewußtsein habe durch die Initiativen, besonders im Bereich des Brauchtums und der Heimatpflege, einen festen Platz im Herzen der Westerwälder ge­funden. Besonders erwähnte Karl Hoppe, MdL, die Initiativen von Dr. Norbert Heinen auf dem Gebiet der Kunst und Keramik. Die Verleihung der Silber-Plakette auf Bundesebene an den Wester­waldkreis nannte Karl Hoppe als sichtbares Beispiel für die Initiati­ven von Dr. Norbert Heinen.

Die Verleihung nahm anschließend der CDU-Kreisvorsitzende Karl Hoppe, MdL, zusammen mit seinen Stellvertretern Ludwig Pfeil und Alois Schuth vor. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Blasorchester Marienstatt.