Montabaur
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Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruches dadurch herbeiführen, daß er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt.
(2) Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in Abs. 1 Satz 1 bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
§ 155 a Bundesbaugesetz (Auszug)
(1) Eine Verletzung von Verfahrens-und Formvorschriften dieses Gesetzes bei der Aufstellung von Flächennutzungsplänen oder von Satzungen nach diesem Gesetz ist unbeachtlich.wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes oder Satzung gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen.
(2) Absatz 2 gilt nicht für die Verletzung von Vorschriften über die Genehmigung und die Bekanntmachung des Flächennutzungsplanes oder der Satzung.
§ 24 Abs. 6 Gemeindeordnung (Auszug)
Eine Verletzung der Bestimmungen über
1. Ausschließungsgründe (§ 22 Abs. 1) und
2. die Einberufung und die Tagesordnung von Sitzungen des Gemeinderates (§ 34)
ist unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach der öffentlichen Bekanntmachung der Satzung schriftlich unter Bezeichnung der Tatsachen, die eine solche Rechtsverletzung begründen können, gegenüber der Gemeindeverwaltung geltend gemacht worden ist.
Das Plangebiet umfaßt folgende Grundstücke:
Gemarkung Goldhausen:
Flur 4: Flurstücke
170/1, 171 teiIw., 173 teilw., 1316/1, 1316/2 teilw.,
' ' 1317 tei lw. , 1319
FLUR 9
Flurstücke: 516/^ tlw. , 525/1
FLUR 11
Fl urstücke:
770/^, 771 / 4 , 772/4. 775/4, 778/4, 7ß2/-4, 782 / 9 ,
782/10, 784/1, 793/1, 798/2, 798/3, 804, 805/3,
805 / 6 , 805/7 tlw., 822 tlw., 823 tlw., 824 tlw.,
825/1, 829, 831/1, 836, 837, 838, 842/1, 843/1,
843/2, 843/3, 843/5, 845/1, 846/1, 848/1 tlw.,
1416/8, 1416/9, 1416/10, 1416/11, 1417/1, l4l 8 tlw., 1422, 1424 tlw.
Flur 14:
/iurstücke: 955/2, 956/2, 957/2, 957/3, 958/4, 958/6, 959/2, 960/1, 960/2 tlw., 961/1, 961/2 tlw., 962/1 tlw., 962/2 tlw., 964/1, 964/2, 965/1,966/1, 966/2,
967, 963 tlw., 984/3 tlw., 1033/1, 1034/1, 1035/3, 1037/1, 1445/3 tlw., 1446 tlw., 1458 tlw.
Gemarkung Ruppach FLUR 1
Flurstück: 50/4 tlw.,
FLUR 5
Flurstücke: 319, 320, 321/1, 321/2, 322/1, 323/1. 323/2, 328/1 329/1 , 330/1 , 331/1 , 332/1 , -333/1 , 334/1 , 335/1 ,
336/1, 337/1, 338/1, 339/1, 340/1, 341/1, 342/1,
343/1 , 344/1 , 345 /I, 346/1 , 347/1, 348/1 . 349/1 ,
350/1 tlw., 2453/1, 2454, 2455/1, 2456/1
Gemarkung Ruppach FLUR 7 Flurs tücke:
559/1, 560 , 562/1 , 562 / 2 , 563/1, 564, 565 , 566 _ 568, 569, 570, 575/1, 575/2, 576, 577, 578, 57g
5 * 7 ,
.580 tlw., 599, 600 tlw., 683 tlw., 684 tlw.
68 5 'tlw
686 , 687 , 699 tlw., 700 tlw., 701 , 702, 713 tlw., 7 J
715 tlw., 716 tlw., 717 tlw., 718, 719 , 72 o, 72 ,’
722 , 723, 724, 725, 726 , 727. 728, 729 , 730, 73,’
732, 733, 734, 735, 736, 737, 738, 739, 740, 71,,’
742, 743, 744, 745, 746, 747, 748, 749, 750, 751’
752, 753, 754, 755. 756, 757, 758/1 , 758/2, 759,'
760, 761, 762, 763, 772 tlw., 773, 774, 775, 77^
777, 778 , 779, 780 , 781 , 782, 783, 784, 785 , 786 / 1 ,
786/2, 787/1 , 789/1 tlw., 2468/1 tlw., 2468/2, 2466/ 3 | 2470/1 tlw., 2471 , 2472/1 , 2475/1 tlw., 2476 tlw,, 2481/1 tlw., 2483 tlw., 2485, 2486/1 tlw., 2487, 24 2490, 2491 , 2492/2 tlw-
Das Plangebiet wird wie folgt begrenzt: im Norden: von der Bahnlinie Montabaur-Staffel-LimbJ im Osten: von der Kreisstraße Nr. 101 (Ruppach-Goldl Großholbach) im Süden: von der neuen Trassenführung der geplante! Straße Nr. 153
im Westen: von der KreisstraBe Nr. 103 (Ruppach-Gold^ Heiligenroth)
Die betroffenen Grundstücke liegen in Flur 14 der Gemarkung Goldhausen Flur 11 der Gemarkung Goldhausen (Gemarkungsteil» feld«)
Flur 5 der Gemarkung Ruppach (Gemarkungsteil »Im h ten«)
Flur 7 der Gemarkung Ruppach (Gemarkungsteii »U Dorf«)
Ruppach-Goldhausen, 15.10.1985 Ferdinand, Ortsbürgermeister
Feldwege sollen wieder in Ordnuncj gebracht werden
ln der Ortsgemeinderatssitzung vom 3. Okt. 1985 hatten] Ratsmitglieder u.a. mit dem Schutz der Feldwege in c kung zu befassen.
Es wurde beanstandet,daß immer mehr Feldwege i werden. Dies soll It. einstimmigem Beschluß des Gemein] nicht länger hingenommen werden.
Der Verursacher soll nochmals aufgefordert werden,dieS ge wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu verset^ durch seitliche Gräber wieder kenntlich zu machen. Eins chendes Schreiben des Ortsbürgermeisters an den veair| den Landwirt wurde bestätigt.
Das vorgebrachte Argument des Landwirtes, bei derGij eingesetzten Maschinen sei eine Bearbeitung nurwirtscl wenn durch das Umpflügen der Feldwege eine entsprechl ße Fläche zur Verfügung stehe, kann vom GemeinderatJ ster Weise akzeptiert werden.
Weiterhin beauftragte der Rat einstimmig die Verbands! deverwaltung und den Ortsbürgermeister, eine Satzul Schutz der Feld- und Waldwege für Ruppach-Goldhausej arbeiten, wie sie in einigen anderen Gemeinden bereits eg Dieser Satzung wird u.a. ein Lageplan beigefügt werden,! sich alle Feldwege in der Gemarkung ergeben, so daBjedl essierte feststellen kann, wo sich gemeindliche Feldweffl den.
Ferdinand, Ortsbürgermeister

